Solidarität mit der Ukraine

Aktuelle Entwicklungen an der Hochschule Trier aufgrund des Krieges in der Ukraine

Mit großer Besorgnis und Trauer betrachten wir die Ereignisse und schwerwiegenden Entwicklungen in der Ukraine und den Nachbarländern. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Betroffenen vor Ort.

  • Lassen Sie uns in dieser Zeit besonders zusammenhalten und füreinander da sein.
  • Lassen Sie uns die Demokratie und Freiheit als Werte besonders achten und schätzen.
  • Lassen Sie uns solidarisch zeigen mit allen Betroffenen.

Unterstützung ukrainischer Studierender und Wissenschaftler*innen in der Region Trier

Nothilfe für ukrainische Studierende der Hochschule Trier

Ukrainische Studierende, die an der Hochschule Trier bereits eingeschrieben sind und wegen des Krieges in finanzielle Not geraten sind, können finanzielle Unterstützung aus dem Nothilfefonds der Studienstiftung Rheinland-Pfalz beantragen.

Hiervon sind mutmaßlich auch Sie als Studierende mit ukrainischen Wurzeln betroffen. Über die Stipendienstiftung Rheinland-Pfalz stellte das Land Mittel zur Verfügung, um Studierende an rheinland-pfälzischen Hochschulen in finanziellen Notlagen zu unterstützen, die sich durch den Krieg in der Ukraine ergeben. Die Unterstützung kann in Form von Kurzzeitstipendien oder in Form von Einmalzahlungen erfolgen und soll insbesondere folgende kriegsbedingte Sachverhalte kompensieren:

  • Wegfall bisheriger anderweitiger Unterstützung
  • Zusätzliche Kosten

Eine erste Tranche von Unterstützungszahlungen konnte bereits im April 2022 erfolgen. Sollten Sie in dieser Weise von dem Krieg in der Ukraine betroffen sein, können Sie sich bis zum 31.08.2022 unter der Mailadresse: landesstipendium(at)hochschule-trier.de erneut oder erstmalig um diese Unterstützung bewerben. Hierfür benötigen wir von Ihnen

  • ein maximal 2-seitiges Schreiben, in dem Sie Ihre Notsituation schildern und den entstandenen zusätzlichen Unterstützungsbedarf quantifizieren, bei erneuter Bewerbung das Fortbestehen des Bedarfes. Sollten Sie bereits im April Mittel erhalten haben und fortbestehenden Unterstützungsbedarf haben, genügt es, wenn Sie uns dies knapp darlegen.
  • ein ausgefülltes Formular zur Stipendienbeantragung 
    (Hinweis: Die in dem Dokument aufgeführten Fristen können Sie ignorieren, die geforderten Anlagen 1 bis 4 entfallen; sollte der Nachweis der erbrachten Leistungen durch das Prüfungsamt in der kurzen Frist nicht verfügbar sein, ist dieser entbehrlich und kann durch eine ehrenwörtliche Erklärung ersetzt werden.) Sollten Sie bereits im April Mittel erhalten haben ist dieses Formular entbehrlich.

Nach dem 31.08.2022 werden wir Sie zeitnah über die Bewilligung oder Nicht-Bewilligung der ggf. beantragten Unterstützung informieren. Möglicherweise wird es auch im weiteren Jahresverlauf weitere Unterstützungsmöglichkeiten für vom Ukraine-Krieg Betroffene geben. Hierüber würden wir Sie zu gegebener Zeit gesondert informieren.

Weblink mit weiterführenden Informationen

Ansprechpersonen:

  • Standorte Trier: Prof. Dr. Frank Altrock
  • Umwelt-Campus Birkenfeld: Prof. Dr. Susanne Hartard
Finanzielle Unterstützung in Not

Wenn Sie sich gerade an der Hochschule Trier einschreiben möchten, ukrainische Staatsbürgerschaft haben und aus der Ukraine geflüchtet sind, können Sie sich zur Beantragung einer Einmalzahlung von bis zu 300 Euro in finanzieller Not das das Studierendenwerk Trier wenden.

Kontaktdaten

Beachten Sie auch die weiteren Unterstützungsmöglichkeiten des Studierendenwerk Trier wie zum Beispiel das Überbrückungsdarlehen.

Allgemeine Programme für Geflüchtete und internationale Studierende

Unsere DAAD-Programme Welcome und INTEGRA bieten eine Vielzahl von Angeboten für Geflüchtete und internationale Studierende an allen Standorten der Hochschule Trier.

Welcome lebt durch studentisches Engagement. Das Programm fördert eine frühzeitige und vielschichtige Integration von Geflüchteten und internationalen Studierenden ins Campus-Geschehen.

INTEGRA bereitet studierfähige Geflüchtete und internationale Studierende durch Sprach- und Fachkurse auf ein Studium vor und begleitet sie während ihrer Studienlaufbahn mit zusätzlichen berufsorientierten Angeboten.

Weblink zu den Programmen

Gasthörerstatus für Studierende von ukrainischen Hochschulen

Für Studierende ukrainischer Hochschulen, die in die Region Trier geflüchtet sind, bieten die Hochschule Trier die Möglichkeit der Gasthörerschaft plus an. Dieser Gasthörerstatus erlaubt im Gegensatz zu einem Vollstudium zu einer Teilnahme an den Veranstaltungen der Hochschule Trier und gleichzeitig um die Fortführung eines Online-Studium an der Heimathochschule. Dieser Status ermöglicht

  • den Besuch von einzelnen Modulen aus den Studiengängen der Hochschule Trier,
  • den Zugang zu den digitalen Ressourcen der Hochschule sowie zur Bibliothek und
  • den Kontakt zu Studierenden der Hochschule und Teilnahme an Integrationsaktivitäten.

Eine Anmeldung für das Sommersemester 2022 (Beginn am 20. April 2022) ist ab sofort möglich.

Aufnahme eines regulären Studiums an der Hochschule Trier und am Umwelt-Campus Birkenfeld zum Wintersemester 2022/23

Informationen zu den an der Hochschule Trier und dem Umwelt-Campus Birkenfeld angebotenen Studiengänge

Hinweis: Bitte beachten Sie die Fristen für Studierende aus Nicht-EU-Ländern zum Wintersemester 2022/23: Informationen zur Bewerbung

Angebot zu psychosozialer Beratung

Sie können gerne das Angebot der psychosozialen Beratung des Studierendenwerks nutzen, um über Ihre persönliche Situation zu sprechen. Die Diplom-Psychologinnen Iris Lorenz und Nicole Arendt stehen Ihnen für Auskünfte oder zur konkreten Terminvereinbarung zur Verfügung.

Psychosoziale Beratung (PSB) in Trier und Birkenfeld

Unterstützung ukrainischer Wissenschaftler*innen

Förderorganisationen und Stiftungen bieten Stipendienprogramme für geflüchtete Wissenschaftlerinnen an. In der Regel wird ein wissenschaftlicher Gastgeber an einer deutschen Hochschule vorausgesetzt.

Weitere Informationen des DAAD

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