Große Fortschritte im Gebiet „Künstliche Intelligenz“ haben auch zu entsprechenden Fortschritten in der Militärtechnik geführt. Dies gilt nicht nur für Waffensysteme, die mit immer mehr Autonomie versehen werden können, sondern auch für die Aufklärung und Planung von Aktionen. Eine zunehmende Automatisierung von Prozessen führt zu einer Beschleunigung von Abläufen und erschwert damit eine menschliche Kontrolle. KI-Entscheidungen fallen hierbei aber häufig in unsicherem Kontext und können deshalb falsch sein, mit möglicherweise gravierenden Folgen. Dies kann auch das Risiko eines Atomkriegs aus Versehen betreffen. Weitere Risiken könnten in Zusammenhang mit Systemen der generativen KI entstehen, wobei sogar die Entwicklung einer Superintelligenz mit unkalkulierbaren Folgen für möglich gehalten wird.
Referent: Prof. Dr. Karl-Hans Bläsius (a.D.)
Dauer: 60 Minuten
Ort: Online
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