Druckverfahren

Im SLS-Verfahren (Selektives Laser-Sintern) wird mit Hilfe eines Lasers ein Kunststoffpulver aufgeschmolzen. Meistens werden die Kunststoffe Polyamid (Nylon) oder TPU (Thermoplastisches Polyurethan) eingesetzt.
Zu Beginn des Prozesses wird das Kunststoffpulver in einen Vorratsbehälter gefüllt. Aus diesem wird das Pulver im Druckprozess Schicht für Schicht auf dem Druckbett aufgetragen. In jeder Schicht schmilzt ein Laser das Kunststoffpulver lokal auf. Bei diesem Sintervorgang entsteht eine thermische Bindung des Pulvers, die in alle drei Raumrichtungen nahezu gleiche Festigkeit aufweist.
Nach der Fertigstellung des Modells wird der Bauraum kontrolliert abgekühlt und das Modell aus dem Pulverbett entnommen. Das Bauteil wird anschließend mit Bürsten oder Druckluft vom losen Pulver befreit werden. Um auch die letzten Pulverreste zu entfernen kann das Modell anschließend sandgestrahlt werden.

Unsere Drucker dieses Verfahrens:

LISA 1.5

Vorteile und Nachteile

+ Keine Stützstruktur notwendig - leicht raue Oberfläche
+ hohe Festigkeit, da nahezu isotrope Materialeigenschaften - lange Druckzeiten
+ sehr gute Detailauflösung - einfarbige Modelle (in unsere Fall grau)
+ geeignet für kleine bis mittlere Losgrößen in der Kleinserienproduktion - relativ aufwendige manuelle Nachbearbeitung

Laborleitung

Michael Hoffmann
Michael Hoffmann
Beschäftigter FB Technik - FR Maschinenbau

Kontakt

+49 651 8103-281

Standort

Schneidershof | Gebäude A | Raum 110
Schneidershof | Gebäude G | Raum 10

Sprechzeiten

nach Vereinbarung
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