Ein klares Rollenverständnis ist eine zentrale Voraussetzung für ein erfolgreiches Mentoring. Das Mentoring im Rahmen des Industrial Mentorship Programme basiert auf gegenseitigem Vertrauen, offener Kommunikation und gemeinsamer Verantwortung. Die Beziehung ist nicht hierarchisch, sondern partnerschaftlich angelegt.
Mentees nehmen im Mentoring eine aktive und eigenverantwortliche Rolle ein.
Sie sind eingeladen:
Mentees steuern den Mentoringprozess und nutzen die Erfahrungen und Impulse der Mentor:innen. Das Mentoring ersetzt weder die fachliche Betreuung der Promotion noch eine klasse Karriereberatung.
Mentor:innen begleiten den Mentoringprozess als erfahrene Ansprechpartner:innen.
Ihre Rolle umfasst insbesondere:
Nicht Teil der Rolle sind die fachliche Betreuung der Dissertation, die Entscheidungsfindung für den Mentee oder die Vermittlung konkreter Stellen. Das ist alles ein Kann, aber kein Muss!
Mentee und Mentor:in gestalten das Mentoring gemeinsam und tragen gleichermaßen Verantwortung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Eine offene und klare Kommunikation, gegenseitige Wertschätzung sowie der respektvolle Umgang mit Zeit und Engagement bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Mentoring-Beziehung. Der Mentoringprozess sollte regelmäßig reflektiert und bei Bedarf gemeinsam angepasst werden.
Eine frühzeitige Klärung von Erwartungen unterstützt einen erfolgreichen Start in das Mentoring. Bereits beim ersten Kennenlernen sollten Ziele, thematische Schwerpunkte, organisatorische Rahmenbedingungen sowie Formen des Austauschs und Feedbacks besprochen werden. Auch die Abgrenzung der Mentoring-Rolle hilft, Missverständnisse zu vermeiden.

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