Anna-Maria Weber & Rosemarie Adler

The New Normal

The New Normal

Da die Vorlesungen sowie die Einführungswoche erst am 10. September starteten, hatten wir noch fünf Tage, um die Stadt zu erkunden. Für Kunst- und Architekturliebhaber ist Valencia perfekt: die Innenstadt ist voll von wunderschönen alten Gebäuden, Sehenswürdigkeiten sowie Museen. Oftmals sind diese für Schüler und Studenten kostenlos oder sehr günstig und aktuell gibt es keine langen Wartezeiten, da kaum Touristen in der Stadt sind. Allerdings wurde deshalb auch das preisliche Niveau in Bars und Restaurants stark angehoben. Über unsere must sees, Lieblingsrestaurants und Bars sowie andere Aktivitäten, werden wir im weiteren Verlauf unseres Auslandssemesters berichten – auch, damit wir noch mehr Informationen für euch sammeln können.

Unser Stundenplan

So sieht unser Stundenplan aus. Die Fächer sind aktuell grau hinterlegt, da wir keine persönliche Anwesenheit für die laufende Woche ausgewählt haben. Hätten wir dies, so wären die einzelnen Vorlesungen grün geworden oder orange, falls wir einen für uns vorreservierten Platz abgelehnt hätten.

Studienalltag

Die Vorlesungen, die wir besuchen, sind auf spanisch und auf englisch und unterscheiden sich insofern von unseren, als dass man permanent anwesend sein muss und wöchentlich paper schreiben, oder Präsentationen halten muss – was bei uns oftmals erst im Wahlpflichtbereich der Fall ist. Auch wird man sehr aktiv in den Unterricht miteinbezogen – also keine Zeit mal kurz Facebook oder Instagram zu checken. Da wir gerade parallel dazu noch unsere Bachelorarbeit schreiben, sowie noch zwei Vorlesungen der Hochschule Trier online verfolgen, ist unter der Woche natürlich dementsprechend wenig Zeit für andere Aktivitäten.  Am Wochenende oder auch an den Abenden haben wir aber trotzdem immer ein wenig Zeit, neue Plätze in Valencia zu erkunden oder auch mal in eine andere Stadt zu fahren – dazu aber in einem der nächsten Berichte mehr.

Das Blackboard - Studierendenportal

Das Studienportal

Heute wollen wir euch einen kleinen Überblick über unsere ersten zwei Monate Online-Vorlesung geben, um euch auch ein wenig die Angst davor zu nehmen während diesen Zeiten ins Ausland zu gehen. Um ehrlich zu sein, zu Beginn unserer Zeit hier waren wir ein wenig überfordert. Es kamen täglich neue Mails, aber beispielsweise keine Zugangsdaten – wir wussten nicht mal wie unsere Online- Plattform heißt. Dann endlich die Nachricht (einen Tag vor Unibeginn) von unserem Tutor, wir sollen uns die App der Universität downloaden und uns registrieren. Kurz nach dieser E-Mail kamen dann auch endlich unserer Zugangsdaten. Also downloadeten wir die App (welche im app store eine Bewertung von 1/5 Sternen hat) und klickten uns ein wenig durch: der Kalender für die erste Woche war leer, keine neuen Nachrichten von den Professoren, keine hochgeladenen Skripte – nichts. Da der Semesterstart bis dato schon zweimal verschoben wurde, gab es für uns Grund zur Annahme, dass der Universitätsbeginn nochmals verschoben wurde, weswegen wir uns anderweitig beschäftigten. Als wir irgendwann ein wenig skeptisch wurden, meldeten wir uns nochmals bei der Uni, welche uns mitteilte, dass die Vorlesungen schon vor 3 Tagen begonnen haben und die uns direkt den Titel „lost students“ verpasste. In einem Nebensatz teilten sie uns mit, dass sie vergessen hatten zu erwähnen, dass die App leider nicht funktioniert und man deswegen die Website hätte nutzen sollen, wovon keiner der Erasmus-Studenten etwas wusste. Immerhin wissen wir mittlerweile, wieso die App eine solch schlechte Bewertung im app store hat. Trotz der anfänglichen start Schwierigkeiten kamen wir dann direkt klar, da die Website der Universität sowie auch das Blackboard für die Online-Vorlesungen super aufgebaut sind und sehr übersichtlich gestaltet wurden.

Herausforderungen auf zweisprachiger Studiengang

Wir haben uns für zwei englische Fächer sowie ein spanisches Fach entschieden. Die englischen Fächer heißen „pensamiento económico y social“ und „geografía humana, política y económica“ (lasst euch nicht durch die spanischen Kursnamen einschüchtern, die Vorlesungen werden auf englisch gehalten) und werden beide vom selben Professor (Prof. Martens de Wilmars) gehalten. Unser spanisches Fach heißt „Diferencias culturales e interculturalidad“ und wird von der Professorion Reig Baldo gehalten. Bevor wir zum Kurs „pensamiento económico“ gewechselt hatten, belegten wir ein Erstsemesterfach auf Englisch, welches der Professor aber kurzerhand mal auf Spanisch beziehungsweise Valenzianisch hielt und wir, trotz sehr guter Spanischkenntnisse, nichts verstanden. Auch durch mehrmaliges bitten, langsamer zu sprechen, reagierte er nicht und trug uns kurzerhand eine fünf und einmal durchgefallen bei den mündlichen Noten ein, weswegen wir den Kurs wechselten.

Castillo de Santa Barbara

Unser Highlight war allerdings eine Wanderung zum Schloss „castillo de Santa Barbara“, von dem man eine atemberaubende Aussicht auf die ganze Stadt sowie den Ozean hat. Dort gibt es auch zwei kleine Restaurants, in denen man die Aussicht auf Alicante bei einem Glas Wein oder einem Eis genießen kann! Gerne wären wir eine Nacht länger in Alicante geblieben, allerdings entschieden wir uns für unseren Tagestrip an einem Sonntag und da wir am nächsten Tag wieder Vorlesung hatten, entschlossen wir uns dazu, so wie es sich gehört zurück nach Valencia zu fahren. Alles in allem können wir trotz der immer noch recht schlimmen Situation und des wieder ausgerufenen Notstands in Spanien dennoch sagen, dass die Region rund um Valencia wirklich so viel zu bieten hat und die Menschen sich trotz allem so sehr über Besucher freuen, dass wir es keine Sekunde bereut haben trotz der Corona-Pandemie hier her gekommen zu sein. Wir hoffen allerdings, dass wir in der kommenden Zeit ein wenig mehr unternehmen können neben unserer Zeit an der Uni, um euch ein wenig mehr berichten zu können! Wenn ihr Fragen habt, oder euch einfach noch ein paar mehr Fotos anschauen wollt, folgt uns gerne auf instagram. 

Mit dem Fahrrad, durch die Stadt

Wir empfehlen euch, euch einen Tag ein Fahrrad zu mieten und damit durch die riesige Grünanlage zu fahren. Währenddessen könnt ihr euch immer dazu entscheiden, mal kurz irgendwo einen Kaffee trinken zu gehen, da der Park wie bereits oben erwähnt, die Innenstadt auf der Hälfte eingrenzt. Falls ihr euch im äußeren Zirkel bewegt, an dem schöne Restaurants und Cafés sind, und ihr auch richtig gut shoppen könnt, aber nicht so viel laufen wollt: der neue Bus C1 fährt die gesamte orange markierte Route im 10 Minuten Takt! Die Tickets dafür kosten 1,50€ und sind für eine Stunde gültig. Wenn ihr die Strecke allerdings mit dem Fahrrad zurücklegen wollt – auf valenbisi.es könnt ihr euch Fahrräder mieten. Dies ist perfekt, wenn ihr ein Auslandssemester absolviert, denn der Jahrespreis beträgt 29€ und die Firma hat Standorte in der ganzen Stadt, bei denen ihr die Räder jede Uhrzeit abholen und wieder abgeben könnt. 

Regenwetter! No hay problema

Nachdem auch bei uns der Winter eingetroffen ist, welcher allerdings mit Tagestemperaturen um die 16 Grad um einiges milder ist als in Deutschland, haben wir uns überlegt, diesmal über indoor Aktivitäten in Valencia zu berichten! Da die letzten Tage ziemlich regnerisch waren und wir stark mit Überflutungen innerhalb und außerhalb der Wohnung zu kämpfen hatten, weswegen auch die Uni ausfiel, haben wir unsere „freie Zeit“ genutzt, um ein paar Aktivitäten abzuklappern, welche auch bei Regenwetter super zu machen sind!

Calle Colón, Shoppers Paradies!

Um noch bei dem äußeren Zirkel der Stadt zu bleiben: Für alle, die gerne shoppen gehen ist Valencia ein Paradies! Unzählige riesige Shoppingcenter und die Calle Colón laden dazu ein, mal richtig shoppen zu gehen! Da es hier – wenn es denn mal regnet – gerne mal drei oder vier Tage am Stück regnet, haben wir auch ein paar Shopping Center (centros comerciales) ausgekundschaftet, und können euch was das Shoppen angeht, das centro comercial el saler empfehlen. Es ist komplett neu, riesig und hat auch eine große Auswahl an Restaurants für alle Geldbeutel. Perfekt, um mal an einem regnerischen Tag ein wenig shoppen zu gehen. Sonst empfehlen wir euch eher die calle Colón, welche direkt am Hauptbahnhof von Valencia liegt und endlos lang gerade aus geht. Nike, Zara, H&M – alle bekannten Marken sind hier vertreten! Aber Achtung, am Wochenende ist es dort wirklich sehr voll und man steht gerne mal bis zu einer Stunde an, um in den Laden zu kommen, weswegen wir euch empfehlen, mal unter der Woche nach den Vorlesungen dorthin zu gehen.

Keine Ausreden zum Einkaufen

Direkt neben der ciudad ciencias y artes befinden sich zwei riesige, sehr moderne Shoppingcenter, von denen eines sogar über ein integriertes Kino verfügt. Müssten wir uns aber zwischen diesen beiden entscheiden, so würden wir das Shoppingcenter „el saler“ empfehlen, welches nicht so wie „agua“ größtenteils offen ist, sondern geschlossen ist und deswegen auch im Winter angenehme Temperaturen zu jeder Tageszeit aufweist. Das Einkaufszentrum el saler ist auch dasjenige, welches über ein integriertes Kino verfügt. Als wir dort das erste Mal waren, staunten wir nicht schlecht – denn das Shoppingzentrum ist wirklich riesig und bietet von Supermarkt, über ein ganzes Stockwerk voll mit Restaurants bis hin zu allen möglichen Klamottenmarken, wirklich alles, was das Herz begehrt! Egal ob es regnet oder nicht, einen Tagestrip zur ciudad ciencias y artes mit anschließendem Shoppingtrip zu el saler lohnt sich allemals! Wem der kulturelle Aspekt wichtiger ist, als shoppen zu gehen, kommt natürlich auch nicht zu kurz.

Tagestrip in den Parc Natural Serra Calderona

Da sich unser Aufenthalt in Spanien langsam dem Ende neigt haben wir uns dazu entschieden noch einmal eine Auto zu mieten und noch einen letzten Tagesausflug zu machen. Schließlich wollen wir ja auch noch ein paar schöne Erinnerungen sammeln bevor wir wieder in das kalte Deutschland zurück fliegen. Nach einigen Überlegungen entschieden wir uns den “Parc Natural Serra Calderona” als unser Ziel festzulegen. 

Farbspiel am Himmel

Farbspiel am Himmel

Wir haben es gerade noch so geschafft rechtzeitig auf diesen Felsen zu klettern. Was wir dort oben für eine Aussicht hatten war wirklich atemberaubend. Die Sonne verschwand hinter den Bergen und es entstand ein Farbspiel am Himmel was wirklich unvergesslich war. Zum Schluss können wir euch auf jeden Fall Raten wenn ihr gerne in der Natur unterwegs seid und mal in Valencia oder der Umbegbung seid auf jeden Fall den “Parc Natural Serra Calderona” zu besuchen. Vor allem jetzt zu Coronazeiten ist es ein super Ausflusgsziel, da man draußen ist und nicht so vielen Leuten wie in der Innenstadt begegent. So konnten wir auch trotz der dauerhaften Maskenpflich in Spanien die Maske für einen Moment abnehmen und mal so richtig durchatmen.

Weihnachten steht vor der Tür und wir sind alle schon im Urlaubsmodus!

Da wir aktuell nicht aus unserem Bundesland Valencia raus können wegen Corona, haben wir uns dazu entschieden einen Tagestrip quer durch Valencia zu machen! Also fuhren wir mit unserem Mietwagen los nach Xàtiva, was als kulturelle Hauptstadt der comunidad Valencia gilt! Die Strecke nach Xàtiva ist es schon allemal wert, denn auf dem ganzen Weg gibt es zahlreiche Oliven- sowie Orangenbäume, sogar Mangos wachsen dort! Wir haben die Orangen probiert, ziemlich sauer – aber lecker sehen sie trotzdem aus. 

Zumschluss...

Zusammenfassen lässt sich also nur sagen, dass wir trotz der aktuellen Umstände super glücklich sind, unseren Auslandsaufenthalt trotzdem angetreten zu haben und dass wir euch sowohl die Stadt als auch die Universidad Europea de Valencia nur ans Herz legen können. Und selbst wenn ihr jetzt immer noch der Meinung seid, dass ihr euch ein Auslandssemester unter den aktuellen Bedingungen nicht vorstellen könnt hoffen wir bald auf etwas Normalität, sodass diese Erfahrung für jeden wieder interessant wird.

Wenn ihr noch Fragen habt könnt ihr euch natürlich jederzeit bei uns via E-Mail oder auf Social Media melden.

Wir wünschen euch noch ein frohes neues Jahr, bleibt gesund und bis bald! 

Anna und Rosi :)

Hi!

Wir sind Anna und Rosi, 25 und 23 Jahre alt und studieren beide BWL an der Hochschule in Trier. In unserer Freizeit sind wir gerne draußen unterwegs, da wir es lieben, neue Orte zu erkunden und auf Abenteuer zu gehen. Da wir beide einen engen Bezug zu Südamerika haben, weswegen wir auch die spanische Sprache ganz gut beherrschen, haben wir uns für ein Auslandssemester an der Universidad Europea in Valencia entschieden, um auch der spanischen Kultur ein wenig näher zu kommen. Aber auch dank der Unterstützung unserer Professorin Frau Dr. Kathrin Jaszus, welche uns in den letzten Semestern immer zur Seite stand und ausschließlich positiv über die Universidad Europea sowie die Stadt Valencia berichtete, haben wir uns für diese Universität entschieden.

 

LOS GEHT'S NACH VALENCIA

Also ging es für uns am 05. September 2020 los nach Valencia. Während es in Deutschland regnete, wurden wir hier von 30 Grad und herrlichem Sonnenschein empfangen, was uns unseren Start in unser Auslandssemester durchaus angenehm machte. Natürlich muss man auch kurz erwähnen, dass in Zeiten von Corona und den schlimmen Auswirkungen, die das Virus auf die spanische Bevölkerung sowie dessen Wirtschaft hat(te), das Leben hier aktuell ein wenig anders abläuft: In der Öffentlichkeit ist das Tragen einer Maske obligatorisch, auch im Restaurant. Dort darf diese lediglich abgenommen werden, um zu essen oder zu trinken. Der einzige Ort (natürlich abgesehen von Zuhause) an dem die Maske abgenommen werden darf, ist der Strand! Dort wird natürlich trotzdem darauf geachtet, dass man einen Mindestabstand von 1,5m einhält, was allerdings beim Volleyball spielen sowie beim Baden im Meer ab und an nicht so ganz funktioniert. Trotzdem haben wir uns sehr gefreut, dort ein wenig „Normalität“ zu erfahren. Allerdings wurde deshalb auch das preisliche Niveau in Bars und Restaurants stark angehoben. Über unsere Must Sees, Lieblingsrestaurants und Bars sowie andere Aktivitäten, werden wir im weiteren Verlauf unseres Auslandssemesters berichten – auch, damit wir noch mehr Informationen für euch sammeln können.

Klimaumstände und Wohnungssuche

Als wir die Zusage für unser Auslandssemester in Valencia bekommen hatten, war das Erste, was uns durch den Kopf schoss: Wie sollen wir Klamotten für sechs Monate in einen Koffer bekommen? Nach ein wenig Panik gemischt mit Euphorie entschieden wir uns dazu, erstmal das Klima für unseren Aufenthalt von September bis Februar zu checken – super! Kaum Regentage, viele Sonnenstunden und eine angenehme Tagestemperatur, die es einem auch im Winter erlaubt, nur mit einem Hoodie das Haus zu verlassen. Allerdings berichteten uns Freunde, welche vor uns ihr Auslandssemester in Valencia absolviert hatten, dass es Nachts ziemlich abkühlt und es auch in den wenigsten Häusern eine richtige Heizung gibt, weswegen wir neben Sommerkleidern, T-Shirts und Jeans auch noch den ein oder anderen dicken Pulli und eine Winterjacke einpackten – zum Glück: denn aktuell hat es Nachts Ende Oktober um die 13-17 Grad, weswegen es in den meist nicht so gut isolierten Häusern doch recht kalt wird. Ebenfalls als problematisch stellte sich die Wohnungssuche in Valencia heraus. Durch den Ausbruch des Corona-Virus und die dadurch entstandene Unsicherheit wurden viele WG’s von den Eigentümern aufgelöst, viele wollten keine Studenten bei sich aufnehmen etc. Da wir beide aktuell an unserer Bachelorthesis schreiben, war uns allerdings von Beginn an bewusst, dass wir nicht viel Freizeit haben werden, weswegen wir uns für eine gemeinsame Wohnung entschieden, einfach auch der Ruhe und vor allem des Platzes wegen – denn in den meisten WG-Zimmern steht lediglich ein Bett und es ist selten Platz für einen Schreibtisch.  Die Preise für ein WG-Zimmer liegen normalerweise zwischen 200-400€ im Monat (was mit dem monatlichen ERASMUS-Zuschuss durchaus erschwinglich ist), für eine 1-Zimmer-Wohnung sollte man um die 600€ einplanen, eine Wohnung für zwei Personen kostet um die 500€ pro Person im Monat, da diese Mangelware in Valencia sind. Unser Tipp: schaut bei der Wohnungssuche unbedingt in Facebook Gruppen nach (z.B. Habitaciones Valencia) oder bei Airbnb – dort haben wir auch unsere Wohnung gefunden.

Langsam fanden wir unseren Flow

Dies sollte aber niemanden abschrecken, denn eigentlich sind alle Professoren super hilfsbereit und unterstützen einen, wo sie nur können allerdings muss auch erwähnt werden, dass hier während dem Semester sehr viel von den Studierenden erwartet wird, was man meist gar nicht in solch einem Umfang gewöhnt ist: In den Vorlesungen muss aktiv mitgearbeitet werden – sei es in Form von kurzen Präsentationen, Texten lesen, Aufgaben bearbeiten, dass ist hier normal. Auch wird eigentlich wöchentlich von den Studierenden verlangt Hausarbeiten, Präsentationen, Gruppenarbeiten etc. anzufertigen, um diese entweder in der nächsten Stunde den anderen zu präsentieren oder auf der Plattform hochzuladen. Als kleines Beispiel: wir sind seit genau zwei Monaten hier und haben mittlerweile 11 Hausarbeiten geschrieben. (Bei manchen musste nur eine Seite über einen Film berichtet werden, bei anderen aber auch mal zehn Seiten über ein ökonomisches Thema geschrieben werden). Sprich, unter der Woche ist nicht viel Zeit, um sich mit anderen Dingen zu beschäftigen – erst recht nicht, wenn man noch so wie wir an seiner Bachelorarbeit schreibt und noch für eine Klausur daheim lernen muss. Allerdings wird diese Form der Arbeit auch belohnt: bis jetzt war unsere schlechteste Note eine 1.3, die Professoren nehmen die unsere Arbeiten gerne mal als Vorlage für die anderen Studierenden und das Beste: die ganzen Arbeiten, welche während dem Semester angefertigt werden müssen, zählen schon 60% zur Endnote – sprich, wenn man sich während dem Semester anstrengt muss man sich keine Sorgen machen, in der Klausur durchzufallen. Auch verinnerlicht man sich schon viel vom Skript beim Recherchieren für die Hausarbeit, was für die Klausur von Nutzen ist. Am Ende unseres Semesters werden wir natürlich noch über die Klausurenphase berichten – was unsere Tipps sind, wie die Klausuren aufgebaut sind, etc.

Tagestrip nach Alicante

Das Angebot mit den 20% auf einen Mietwagen nutzten wir auch direkt, und planten einen Tagestrip nach Alicante über Calpe an der Küste entlang. Die Stadt Calpe hat ein wunderschönes blaues Meer und eine riesige Promenade, an der man wunderbar Tapas essen kann! Außerdem fährt man mit dem Auto nur knapp 1,5 Stunden und kann direkt am Strand parken für wenig Geld. Man darf allerdings nie vergessen, dass die Preise in den Touristenstädten ein wenig höher ist. Wir verbrachten einen schönen Vormittag dort und aßen am Strand zu Mittag, bevor wir am Nachmittag weiter nach Alicante fuhren, was circa. 45 Minuten Fahrt brauchte. Für Alicante hätten wir uns gerne einen ganzen Tag genommen, was wir im Nachhinein ein wenig bereuten, denn die Stadt ist voll mit Sehenswürdigkeiten. Die Innenstadt von Alicante ist voll von wunderschöner Architektur, tollen Shops und großen Parks – aber auch an der Küste kann man durch tolle Palmen-Alleen schlendern und einen Kaffee trinken. 

Sightseeing Tipps

Sightseeing Tipps

Hallo zusammen, heute wollen wir euch – nachdem wir schon knapp drei Monate hier sind – ein paar Sightseeing Tipps geben, die sich in der ganzen Innenstadt verteilt befinden! Zunächst aber mal kurz ein kleiner Überblick, wie die Innenstadt hier aufgebaut ist: Valencia ist eine Großstadt. Wie in allen Großstädten ist wenig Platz für Natur – nicht aber in Valencia! Die halbe Innenstadt ist umgeben von einem riesigen Park, welcher sich perfekt eignet, um dem Großstadt Leben ein wenig zu entkommen, um Sport zu machen, sich mit Freunden zu treffen oder auch um mit dem Fahrrad vom einen bis zum anderen Ende zu fahren.

Die ciudad de las ciencias y artes

Die ciudad de las ciencias y artes – zu Deutsch Stadt der Wissenschaften und der Kunst – sind verschiedene futuristisch designte Gebäude, in denen oftmals wissenschaftliche Ausstellungen erfolgen, aber auch Konzerte stattfinden. Der Eintritt (für die Gebäude) ist etwas teurer, aber auf jeden Fall lohnenswert. Der Park rund um die Gebäude herum ist natürlich kostenlos! Plant für Ciencias y artes auf jeden Fall einen ganzen Tag ein, da ihr viel laufen werdet da er wirklich riesig ist.

Innenstadt Valencia

Allerdings gibt es auch in der Innenstadt wirklich eine ganze Hand voll Sehenswürdigkeiten, die besucht werden sollten, wenn man die Zeit hat – denn die meisten Sachen sind entweder für Studenten kostenlos oder kosten lediglich einen kleinen Betrag. Valencia hat viele Museen, auch eher versteckte in der Innenstadt (Dazu mehr in unserem nächsten Bericht), aber auch Kirchen, Kathedralen und andere architektonische Meisterwerke wie die Torres (Die Tore der Stadt), welche am Wochenende kostenlos (Studentenausweis mitnehmen) besucht werden können. Aber auch die ganzen schönen Plätze in der Innenstadt laden dazu ein, sich nachmittags in einem der dutzenden Cafés niederzulassen und die Aussicht zu genießen! Unser Favorit ist der sogenannte Plaza de Virgen, an dem es sich auch am Abend sehr gut sitzen lässt und an dem – trotz Corona – immer viele Menschen unterwegs sind, auch Künstler, welche ihre Werke dort präsentieren! Allerdings solltet ihr spätestens im November Abends immer eine warme Jacke dabei haben, da die Temperaturen nachts sehr stark und vor allem sehr schnell fallen. 

Museum „bellas artes“ bei schönem Wetter
Ein Ausstellungssaal im Museum „bellas artes“
Der wunderschöne Innenhof des Museums

Museum „bellas artes“

Wem der kulturelle Aspekt wichtiger ist, als shoppen zu gehen, kommt natürlich auch nicht zu kurz. Vor einigen Tagen besuchten wir das mehr oder weniger in der Innenstadt liegende Museum „bellas artes“, welches keinen Eintritt kostet und über verschiedene Ausstellungen verfügt. Aktuell ist am plaza de ayutamiento eine Ausstellung von Leonardo da Vinci, für welche wir leider keine Tickets mehr bekommen konnten. Unser Tipp, die Seite „valencia secreta“, welche auf Instagram sowie im Internet zu finden ist, berichtet regelmäßig über bevorstehende Events, Ausstellungen etc. und berichtet auch immer über die aktuelle Gesetzeslage bezüglich Corona. Reinschauen lohnt sich dort auf jeden Fall! Museen, welche wir euch ebenfalls empfehlen können sind das historische Museum Valencias, welches lediglich Montags geschlossen hat und mit der sogenannten valencia tourist card umsonst ist, die Tossal Galerie die genau wie das historische Museum Montags geschlossen ist und ebenfalls mit der tourist card umsonst ist, sowie das heergeschichtliche Museum Valencias.

Wanderung durch den Nationalpark

Dieser Park ist ein Naturpark auf der Serra Calderona, einem 49 km langem Gebirgszug in der Region Valencia. Nach einer Fahrt von ungefähr einer Stunde und 15 Minuten waren wir am Ziel. Was uns auch direkt aufgefallen ist, ist dass in vielen Bereichen der Berghänge Olivenbäume angebaut werden, aus deren Ernte dann Olivenöl gewonnen wird. Der Naturpark hat 26 Wanderrouten mit unterschiedlicher Dauer und verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu bieten. Es ist also wirklich für jeden etwas dabei! Die verschiedenen Wanderwege sind top ausgeschildert, so dass es eigentlich kaum möglich ist sich zu verlaufen. Außerdem gibt es immer wieder Stellen, an denen Schilder zur Erklärung der Flora und Fauna angebracht sind. Die Wanderstrecken sind super sauber und es ist kein Müll zu sehen, das muss man den Spaniern schon lassen!

Wir hatten die ganze vorherige Woche schon Sorge bezüglich des Wetters, da der Winter hier auch sehr viel Regen mit sich bringt, aber unsere Sorgen waren zum Glück völlig unbegründet. Also konnten wir wirklich den Ganzen Tag nutzen um die Natur in vollen Zügen zu genießen und konnten sogar unterwegs noch ein Picknick machen. Als es langam dunkel wurde haben wir uns an einen Felsen erinnert, der in der Nähe des Parkplatzes war. Also dachten wir uns wir beeilen uns um dort oben noch den Sonnenuntergang genießen zu können

Xàtiva

Da wir aktuell nicht aus unserem Bundesland Valencia raus können wegen Corona, haben wir uns dazu entschieden einen Tagestrip quer durch Valencia zu machen! Also fuhren wir mit unserem Mietwagen los nach Xàtiva, was als kulturelle Hauptstadt der comunidad Valencia gilt! Die Strecke nach Xàtiva ist es schon allemal wert, denn auf dem ganzen Weg gibt es zahlreiche Oliven- sowie Orangenbäume, sogar Mangos wachsen dort! Wir haben die Orangen probiert, ziemlich sauer – aber lecker sehen sie trotzdem aus. Die Innenstadt von Xàtiva ist nicht groß – aber voll mit kleinen Cafés, in welchem wir erstmal gemütlich frühstückten bevor wir uns auf die große Erkundungstour begaben. Kirchen, ein wunderschönes historisches Krankenhaus, welches gerade renoviert wird und der Hauptplatz – Xàtiva verdient es sich wirklich die kulturelle Hauptstadt Valencias genannt zu werden. 

Kontakt

Kontakt

Rosemarie Adler

adlerr(at)hochschule-trier.de

Instagram

Anna-Maria Weber

weberan(at)hochschule-trier.de

Intagram

Falls ihr Fragen rund um das Studium an der Universidad Europea, zu der Stadt Valencia, der aktuellen Situation bezüglich Corona oder anderen Themen habt, zögert nicht uns zu kontaktieren.

Universidad Europea de Valencia

Doch zunächst wollen wir euch über unsere Universität hier in Valencia berichten: die Universidad Europea. Dies ist eine private Universität, was man schnell merkt. Die Räume wurden technologisch sehr hochwertig ausgestattet – und das während einer globalen Pandemie – um den Studierenden optimal via online Vorlesung den Unterrichtsstoff zu vermitteln, was bis jetzt auch gut funktioniert. Leider hatten wir noch nicht die Möglichkeit, Präsenzvorlesungen zu besuchen, was sich allerdings in den nächsten Tagen ändern wird, da wir für unsere erste Präsentation persönlich vor Ort sein müssen / dürfen. Die Universität hat ein Onlineprogramm eingerichtet, in dem man von Montag bis Mittwoch seine Anwesenheit oder Abwesenheit vor Ort bestätigen kann. So weiß die Universität, wer wo und wann dort ist, was im Fall einer möglichen Infektion eines Studierenden oder Mitarbeiters mit Corona sehr von Vorteil sein kann.

Good to know

Good to know

Da Valencia über ein super Metro-, Tram- sowie  Bussystem verfügt, ist es eigentlich fast egal in welchem Viertel man wohnt, da man super von A nach B kommt. Das Busticket kostet 1.50€, die Tram ca. 1€ und die Metro um die 1.80€ aktuell, was durchaus faire Preise sind. Da wir leider noch nicht die Möglichkeit hatten, die Universität von innen zu besichtigen, haben wir uns zumindest einmal informiert, wo sie ungefähr liegt. Die UEV sowie die zwei staatlichen Hauptuniversitäten Valencias befinden sich am Rande des Stadtzentrums, weswegen sie super zu Fuß, mit dem Fahrrad sowie den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Nimmt man die öffentlichen Verkehrsmittel, so bietet es sich an bei der Haltestelle „facultats“ auszusteigen und noch ca. 5 Minuten Fußweg auf sich zu nehmen. Vom Zentrum läuft man circa 20 Minuten. Ein weiterer Vorteil am Student sein ist, dass man unter www.esncard.org die sogenannte ESN-Karte beantragen kann, mit der man Rabatt bei hunderten von Restaurants, Bars und diversen Shops bekommt, sowie auch für die öffentlichen Verkehrsmittel, darunter auch Züge, Fernbüsse, Mietwagen und sogar bei Ryanair kann man gratis ein 20kg Gepäckstück mitnehmen, sowie auch 15% Rabatt auf den Flug erhalten. 

Für Foodies

Wie versprochen, berichten wir euch heute über unsere Lieblingsrestaurants- und Bars in Valencia! Allerdings hier sind ein paar allgemeine Tipps: 

  1. In der Innenstadt und am Strand (eben allen bekannteren Orten) sind die Preise um einiges höher als in den einzelnen Vierteln. Beispielsweise kann ein Bier vom Fass in der Innenstadt durchaus mal fünf Euro kosten, was absolut utopisch ist, während es in den meisten Vierteln zwischen einem und zwei Euro kostet.

  2. An der Metrohaltestelle Benimaclet befinden sich hauptsächlich Studentenkneipen und günstige Fast-Food-Restaurants, da sich die Universitäten nur wenige Gehminuten entfernt befinden. Auch ist dort Abends immer was los!

  3. Wenn ihr in der Innenstadt eine Bar oder ein Restaurant besucht, schaut euch immer davor die Karte an, damit sich solche Erlebnisse wie ein Bier für fünf Euro vermeiden lassen.

Da wir Studenten sind und unseren Auslandsaufenthalt größtenteils über ERASMUS+ finanzieren, haben wir euch einige Restaurants zusammengestellt, welche von sehr günstig bis zu etwas teurer reichen. Restaurants wie 100 Montaditos sowie Pans and Company findet ihr wie bereits oben erwähnt in der ganzen Stadt und auch außerhalb überall, was wirklich toll ist! Denn in der Innenstadt kann man auch dort das Ambiente genießen und trotzdem günstig essen und trinken. Aber auch die anderen zwei Empfehlungen lohnen sich, da wenn man sich ein wenig umschaut vieles doch recht günstig ist. Außerdem ist es auch schön, mal in der Stadtmitte durch die Gassen zu schlendern, ein wenig zu bummeln und danach dort auch etwas essen zu können. Wichtig ist nur, sich davor immer das Menü anzuschauen, egal ob online oder vor Ort. Denn so könnt ihr sicher sein, dass ihr nicht ausversehen mal fünf Euro für ein Bier bezahlt. Unser Fazit: Wenn ihr ein wenig mehr Ambiente wollt, würden wir euch die Innenstadt empfehlen. Dort gibt es sowohl die günstigen als auch die etwas teureren Alternativen. Wenn ihr etwas mehr das Studentenleben bevorzugt, empfehlen wir euch mit der Metro bis zur Haltestelle Benimaclet zu fahren. Auch dort gibt es für jeden Geldbeutel etwas und die meisten Studenten treffen sich am Wochenende dort, um zu feiern.

 

100 Montaditos

100 Montaditos

Montaditos sind kleine spanisch Häppchen, die als Vorläufer von Sandwiches und Brötchen gelten. Sprich, dort gibt es an die 100 verschiedenen Arten von Sandwiches und Brötchen, die sich alle in einem preislichen Rahmen von einem oder zwei Euro befinden (Diese sind aber auch nicht so groß wie die Brötchen, welche wir von daheim kennen). Außerdem gibt es noch andere Snacks wie Pommes, Käsebällchen etc. und das Bier kostet dort nur 1,50€ und schmeckt wirklich gut! Für fünf Euro wird man dort meistens schon satt und die Restaurants gibt es in ganz Valencia.

Pans & Company

Pans & Company

Wie der Name schon sagt, ist auch dieses fast food Restaurant auf Baguettes spezialisiert. Aber auch Salate, Finger Food sowie auch Kaffee und süße Teilchen werden dort verkauft für einen wirklich günstigen Preis. Ähnlich wie bei 100 Montaditos findet man diese Kette überall in Valencia. Unser Tipp: Da am Strand das meiste sehr teuer ist, nehmt die Tram Linie 4 nach „Dr. Lluch“ und steigt bei Eugenia Vines aus. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein pans & company direkt am Strand, wo man für einen wirklich guten Preis die schöne Aussicht genießen kann.

Almalibre açaí house

Almalibre açaí house

Da wir beide Vegetarier sind, können wir euch dieses Restaurant nur empfehlen. Es ist ein wenig teurer, aber alle Speisen sind vegan. Das açaí house ist mitten in der Innenstadt gelegen und wunderschön eingerichtet und alle Speisen werden dort auch für to-go angeboten. Gerade zum Frühstücken ist es dort perfekt, da es açaí Bowls in allen möglichen Größen und Kombinationen schon ab drei Euro gibt. Aber auch das Mittagessen dort ist super lecker und gesund und preislich auch noch im Rahmen eines Studenten.

Khambú

Khambú

Unser Favorit ist das Khambú Restaurant, das vegane Salate, Hamburger, Snacks, Desserts und Getränke anbietet. Es befindet sich in einer top Lage, da es mitten in der Innenstadt liegt und fast neben den Torres de Quarts liegt, welche man super danach besichtigen kann! Für ein veganes Restaurant ist es sehr günstig und sie liefern auch direkt vor die Haustüre. 

Résumé unseres Aufenthaltes in Valencia

Da sich unser Auslandsaufenthalt nun immer weiter dem Ende neigt wollten wir euch ein kleines Résumé geben.

Fangen wir mit der Universidad Europea de Valencia an:

Die Universität können wir euch nur wärmstens empfehlen! Die Professoren haben sich super um uns gekümmert und auch sehr viel Nachsicht bei sprachlichen Barrieren gezeigt. Zwar haben wir aufgrund von Corona nur am Onlineunterricht teilgenommen, aber auch dieser war gut organisiert, es gab eine Plattform, auf der alles stattgefunden hat, der Unterricht, die Hausarbeiten, die Notenvergabe, etc. alles wurde über den sogenannten virtuellen Campus übermittelt. Was uns auch besonders gut gefallen hat, ist dass man während des Semesters schon Punkte für die Klausuren sammeln kann. So gab es zum Beispiel zwischen fünf und 10 Punkte für jede unserer Hausarbeiten die wir im laufe des Semesters abgeben mussten. Am Anfang empfanden wir das als sehr viel, schließlich waren wir es aus Deutschland nicht gewohnt das ganze Semester durch jede Woche irgendwelche Paper zu schreiben. Aber jetzt sind wir froh, dass wir beruhigt in die Klausur gehen können, mit dem Wissen, dass wir die Kurse bereits bestanden haben.

Kommen wir nun zu der Stadt Valencia:

Es gibt Städte in die verlieben wir uns direkt auf den ersten Blick. Das traumhafte Valencia zum Beispiel. Die Küstenstadt ist wie aus dem Bilderbuch. Die Stadt mit der tollen Architektur hat für jeden etwas zu bieten, egal ob man an Historik interessiert ist, an Kunst, sportlich veranlagt ist oder sonstige Interessen hat. Wir haben uns in Valencia so wohl gefühlt, dass wir uns vorgenommen haben auf jeden Fall nochmal dort hin zu reisen. Vielleicht können wir dann noch ein paar Sehenswürdigkeiten besuchen, die wir aufgrund der Corona-Situation, der begrenzten Zeit und des großen Angebots nicht besuchen konnten.

Einfluss der Corona Pandemie:

Auch hier müssen wir leider nochmal erwähnen, dass Corona uns schon etwas eingeschränkt hat. Es gab eine dauerhafte Maskenpflicht und eine Sperrstunde ab 23:00 Uhr. Auch durften wir die Comunidad Valencia (dem Bundesland Valencia) nicht verlassen. Das hat unsere Aktivitäten natürlich etwas beschränkt, aber wir sehen es auch als Chance. Denn so konnten wir Valencia und seine Umgebung richtig kennenlernen. Außerdem hatten wir mit der Uni so viel zu tun, dass wir ohnehin wenig Zeit zum Reisen gehabt hätten.

Schloss von Xàtiva

Um das ganze Schloss zu umwandern, braucht man circa zwei Stunden. Denn durch die sehr bergige Kulisse ist es oftmals ein wenig abenteuerlich gewesen, da viele Wege schon länger nicht renoviert wurden. Trotz allem lohnt sich der Ausflug wirklich sehr und auch die Mitarbeiter des Schlosses haben sich sehr darüber gefreut, trotz der aktuellen Situation einige Touristen empfangen zu können. Letztendlich verbrachten wir viel mehr Zeit in Xàtiva als wir eingeplant hatten, weswegen wir uns von unserer eigentlichen Route verabschiedeten und beschlossen, noch ein wenig an’s Meer zu fahren. Xàtiva liegt circa eine Stunde vom Meer weg und die Strecke führt über wunderschöne Berge und durch süße kleine Dörfer, was für uns schon wieder ein absolutes Highlight darstellte. 

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