Eva Niedenführ

Roomtour

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Mein neues Zuhause

Nachdem ich meinen Kleiderschrank in Koffern, Tüten und Umzugkartons verpackt hatte, brachte mich mein Vater nach Hilversum. Ich habe eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung im Dachgeschoss gemietet. Zum Glück ist die Wohnung möbliert, sodass ich meine Möbel nicht mitnehmen musste. Meine Wohnung besteht aus einem Zimmer mit Bett, einer kleinen Sofaecke und einem Schreibtisch mit eigenem angrenzendem Badezimmer. In meinem Zimmer gibt es zudem einen Kühlschrank und einen Wasserkocher. Zum Kochen kann ich die Küche vom Hausbesitzer mitbenutzen. Dieser wohnt unter mir und war direkt vom ersten Tag an sehr hilfsbereit. Das Haus ist in einer ruhigen Wohngegend.

Mein Alltag

Jeden Morgen fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit. In Holland ist es üblich, überall mit dem Fahrrad hinzufahren, und dies habe ich mir mittlerweile auch angewöhnt. Viele meiner Kollegen wohnen aber in Amsterdam oder Utrecht und kommen jeden Morgen mit dem Zug. Mein Arbeitstag fängt meistens um 8:30 an. Ich kann mir aber im Prinzip selbst aussuchen, ob ich etwas früher oder später kommen möchte, muss dann aber auch entsprechend länger arbeiten. Farben, Prints und ganz viel Kleidung: Meine Aufgaben variieren von Tag zu Tag. Ich habe meinen eigenen, großen Schreibtisch mit Computer und Zeichenpad. Mit meiner eigenen Managerin verstehe ich mich sehr gut. Sie gibt mir immer meine Aufgaben und Projekte. Zu meinen Aufgaben gehören Trendresearch, Entwurfszeichnungen und Skizzen anzufertigen und diese dann weiter zu entwickeln, passende Materialien und Farben auszusuchen, aber auch technische Zeichnungen anhand von Adobe Illustrator zu erstellen und diese dann an den Supplier zu schicken. Oft arbeite ich auch an der Erstellung von Prints. Das Design Departement arbeitet sehr eng mit dem Technical Department und dem Buying Department zusammen, um zum Beispiel Preise zu kalkulieren und Schnitte zu erstellen. Im Beruf als Modedesigner ist es wichtig, ein hohes Level an Kreativität zu haben. Außerdem braucht man auch Disziplin und man sollte kritikfähig sein.

 

Nur eine 30 minütige Zugfahrt entfernt, der Zandvoorter Strand. Im September konnte ich noch im Meer schwimmen gehen.
Außerdem gibt es dort sehr leckere Fish and Chips.

Einfach mal weg...

... Schreiben von Bewerbungen, Bewerbungsgespräche über Skype, Erstellen von Portfolios, warten auf die Zusage und jetzt ziehe ich nach Hilversum in die Niederlande.

Mein Designpraktikum bei Hunkemöller International BV. In meinem Bachelorstudium Modedesign an der Hochschule habe ich die Möglichkeit, ein Praxissemester zu absolvieren. Direkt war für mich klar, dass ich ins Ausland gehen möchte. Alles wird auf Englisch sein und ich werde in einem internationalen Unternehmen arbeiten, welches die ganze Welt beliefert. Und das ein ganzes halbes Jahr!

Ich freue mich darauf, euch auf meiner Reise mitnehmen zu dürfen!

Dieses Jahr ist alles anders...

Mitten im Lockdown begann der Bewerbungsprozess. Alle Bewerbungsgespräche fanden via Skype statt. Ich hatte wirklich gute Gespräche mit der Interviewerin. Ich hoffte so sehr, dass ich genommen werden würde. Nach einem zwei Monate langen Bewerbungsprozess inklusive Bearbeiten einer individueller Aufgabe bekam ich die Zusage!

Und damit ging es erst richtig los. Denn nun startete die Wohnungssuche. Dazu meldete ich mich auf einem Online-Portal an und schrieb verschiedene Nutzer an. Auch die Wohnungsbesichtigungen fanden zunächst via Skype statt. Direkt die erste Wohnung, die ich mir ansah, sollte es werden. Schließlich musste ich doch nach Hilversum fahren, um mir eine BSN-Nummer zu besorgen. Diese ist notwendig, damit das Gehalt ausbezahlt wird. Jedoch kann die Nummer erst nach dem Anmelden einer niederländischen Adresse beantragt werden. Der Termin in der City Hall musste schon einige Wochen vorher gemacht werden. Also fuhr ich im August zum ersten Mal mit einer guten Freundin nach Hilversum. Ein Besuch in einem Museum in nahegelegenem Amsterdam durfte natürlich auch nicht fehlen.

Firma...

Die Firma, in der ich mein Praxissemester absolviere, heißt Hunkemöller International und ist ein niederländisches Bekleidungsunternehmen, das auf Lingerie spezialisiert ist. Das Unternehmen wurde 1886 gegründet und ist heute ein Multi-Channel-Retailer, mit über 6.200 Mitarbeitern in 23 Ländern. Hunkemöller zählt zu den Branchenführern für Damenunterwäsche in den Benelux-Staaten. Hunkemöller hat seinen Firmensitz in Hilversum ( nähe Amsterdam), wo ich nun auch wohne. Im Jahr 2017 verzeichnete es einen Umsatz von 550 Millionen Euro.

Hunkemöller vertreibt Lingerie, Shapewear, Nachtwäsche, Bademoden, Sportbekleidung, Strumpfwaren und Accessoires für Damen. Zu den Eigenmarken gehören HKMX (Sportbekleidung), Private Collection (verführerische Lingerie), Noir (spezielle Lingerie und Bademode), Bra Solutions (von Basic BHs über Push-Up BHs bis hin zu BHs mit großen Cups), sowie The Sylvie Collection und Marlies Dekkers Collection. Seit 27. Oktober 2016 (bis Frühjahr 2020) ist die Kollektion „Doutzen’s Stories“ online.

2014 wurde Hunkemöller wiederholt zum besten Dessous-Einzelhändler in den Niederlanden.

Mein Alltag als Praktikantin

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Bisher gefällt mir mein Praktikum sehr sehr gut. Ich arbeite zum ersten Mal in einem Internationalen Headquarter und lerne viele neue Leute kennen. Ich verstehe mich mit allen Leuten sehr gut. Auch mein Englisch verbessert sich dadurch und ich bin gerade dabei, Niederländisch zu lernen. Es gibt eine eigene Kantine mit einer großen Auswahl an sehr gutem und auch gesundem Essen. Außerdem sind im Gebäude mehrere Kaffeemaschinen, Wasserspender, Kühlschränke und Mikrowellen verteilt. Es herrscht beinahe eine familiäre Stimmung im Gebäude. Gegen 17 Uhr treffe ich mich oft mit Freunden, gehe ins Fitnessstudio oder koche mir etwas zu Essen.

KONTAKT

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Eva Niedenführ

Student Reporter

Warum die Niederlande

Zum einen möchte ich mein Englisch verbessern. Es gibt keine bessere Übung, als jeden Tag Englisch sprechen zu müssen. Ich freue mich auch auf die Leute aus allen möglichen Ländern, welche ich kennenlernen werde. Aber ich möchte auch den Alltag in den Niederlanden miterleben. Obwohl die Niederlande ein Nachbarland von Deutschland ist, war ich bis jetzt nur sehr selten dort. Urlaub ist auch immer anders als das tatsächliche Leben vor Ort. Zudem bin ich gespannt auf meine Aufgaben bei Hunkemöller und darauf, mein Wissen aus dem Studium Modedesign an der Hochschule Trier in der Praxis anzuwenden.

Meine persönlichen Tipps für Amsterdam

Nun bin ich schon ein paar Monate hier und habe schon sehr viele Sachen unternommen. Deswegen werde ich nun meine persönlichen Tipps für eure Reise nach Amsterdam zusammenstellen.

Amsterdam mit dem Fahrrad erkunden

Es gibt sehr viele Radwege und alles ist auf Radfahrer ausgelegt, außerdem geht es viel schneller als überall zu Fuß hin zu gehen. Und man findet viele geheime Ecken, die man nur spontan entdecken kann

Der botanische Garten, HORTUS BOTANICUS ist einer der ältesten der Welt und vor allem auch bei schlechtem Wetter eine gute Alternative.

Grachtengürtel

165 Grachten gehören zu dem Amsterdamer Grachtengürtel. Vor allem in den kleinen Nebengassen ist die Stimmung ruhig und entspannt und überall findest du leckere Kleinigkeiten. Im Sommer kann man dort auch stundenweise Boote mieten.

Die Altstadt von Amsterdam

Zwischen dem Dam-Platz und dem Hauptbahnhof von Amsterdam findet man die meisten Attraktionen und den Mittelpunkt der Stadt. Das Rotlichtviertel ist das älteste Viertel von Amsterdam und eine der touristische Attraktion.

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