Nguyen Ha

Meine Einreise

Zwei Wochen vor dem Flug hatte die koreanische Regierung beschlossen, dass alle Personen, die nach Korea einreisen wollen, 72 Stunden vor dem Flug einen negativen PCR-Test auf Englisch oder Koreanisch bei der Airline vorweisen müssen. Ich konnte meinen Test einen Tag vor Abflug direkt am Frankfurter Flughafen machen und bekam auch rasch mein Ergebnis – NEGATIV! Direkt beim Check-In konnte man die Auswirkung der COVID-19 Pandemie spüren. Der Flughafen, der sonst mit Menschen überfüllt ist, war menschenleer und auch die Check-in Schalter wurden zu einer Art Selbstbedienungstheke. Am Boarding Gate mussten alle Passagiere ihren Pass, Flugticket und den PCR-Test bei den Mitarbeitern der Fluggesellschaft vorlegen, damit diese die Daten überprüfen und das Flugticket zum Boarding „freigeschaltet“ wird. Konnte man am Boarding Gate keinen negativen PCR-Test nachweisen, so wurde einem der Flug verwehrt und man musste seinen Flug verlegen. Zum Glück lief bei mir alles gut und nach einem 10-stündigen Flug von Frankfurt nach Incheon (Seoul) war ich endlich in Korea angekommen. Direkt nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug wurde bei jedem die Temperatur gemessen und auch hier musste man den negativen PCR-Test vorweisen. Leute, bei denen eine erhöhte Temperatur gemessen wurde, wurden zur Seite gezogen, um nach 10-20 Minuten erneut nachzumessen oder sogar einen neuen Schnelltest zu machen. Meine Temperatur lag im normalen Bereich und ich durfte weiter zu der nächsten Kontrollstation.

Sehenswertes in Suwon – Gwanggyo Lake Park

Dieser See ist auch unter dem Namen Gwanggyo Lake Park bekannt. Von der Ajou University braucht man ca. 20-25 min zu Fuß, um an den See zu kommen.  Rund um den See herum gibt es eine große Auswahl an kleinen, aber sehr abwechslungsreichen Cafés, Restaurants, CVS oder Dessert Bars. Wir, meine Freunde, die ich hier in Korea kennengelernt habe, haben uns diesmal dazu entschieden Roast Chicken und Bake Chicken in dem Restaurant Oven Maru zu probieren. Wir hatten uns entschieden eine andere Variante von Chicken zu essen, dass wir alle Fried Chicken nicht mehr sehen konnten, da es das Gericht an jeder Ecke gibt und man nach einer Zeit zu viel davon gegessen hat. Das Restaurant OvenMaru liegt direkt am See und wir haben neben dem super leckeren Essen auch eine wunderbare Aussicht gehabt. Es ist in Korea üblich, dass Chicken& Beer Hand in Hand gehen und so hatten wir neben dem Essen noch Somaek bestellt. Somaek ist koreanisch und eine Abkürzung aus Soju (koreanischer Branntwein) und Maekju (Bier). Wir haben zusammen für das Essen und Getränke zusammen 56,000won bezahlt, umgerechnet ist es ca. 40€ für 3 Personen.  Ich persönlich gehe gerne zu Dinner Zeiten an den See, denn neben der großen Auswahl an verschiedenen Gerichten, liebe ich die Aussicht, wenn es dunkel wird und alle Lichter angehen. Die bunten Lichter der Brücke oder die Lichter von den Hochhäusern machen den See zu etwas magischem und verleiht der Stadt etwas Besonderes.

Lets’s Go – Auf geht’s nach Korea

Am 08.02.2021 ging es endlich für mich los nach Korea. Doch bevor ich die Reise antreten konnte, musste ich aufgrund der Pandemie vieles vorbereiten. Da die meisten Länder aufgrund der besonderen Situation geschlossen haben, konnte man nur mit einem Arbeits- oder Studentenvisum einreisen. Dadurch, dass ich nicht in Seoul, sondern in Suwon studiere, habe ich mit meinen Mitstudenten die Quarantäne im Kyunghee University Dormitory verbracht. Am 23.02.2021 durfte ich die Quarantäne verlassen und nun kann mein Abenteuer in Korea richtig losgehen!

Quarantäne

Danach erfolgte die Pass- und Visum-Kontrolle und an der letzten Station wurden alle Auslandsstudenten nach Quarantäne-Ort sortiert, um von dort mit einem Extrataxi in die Quarantäne-Einrichtung gebracht zu werden. Dadurch, dass ich nicht in Seoul, sondern in Suwon studiere, habe ich mit meinen Mitstudenten die Quarantäne im Kyunghee University Dormitory verbracht. Das besondere an der Quarantäne war, dass dreimal am Tag Essen gebracht wurde und wir unser Zimmer für die nächsten 14 Tage nicht verlassen durften, es sei denn, man musste zu einem der beiden PCR-Tests, zu Beginn und am Ende der Quarantäne, fahren. Die Wäsche musste per Hand gewaschen werden und der Müll musste für die 14 Tage ebenfalls im Zimmer bleiben. Essensreste mussten zerkleinert und in der Toilette runtergespült werden. Die Zimmer waren typische koreanische Studentenzimmer und ursprünglich für zwei Personen gedacht, aber für die Quarantäne wurden diese als Einzelzimmer eingeteilt. Die Organisation Global Education & Services hat sich während der Zeit sehr gut um uns gekümmert. 

Kontakt

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Nguyen Ha

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Check list für die Reise

1. Studentenvisum

2. Die Anmeldung für das Wohnheim

3. Negativen PCR-Test auf Englisch oder Koreanisch

4.  Self-Quarantine-App

Suwon

Ich studiere an unserer Partnerhochschule Ajou University in Suwon. Suwon liegt ca. 35 km von Seoul entfernt und hat 1,2 Millionen Einwohner. Als ich das erste Mal von Suwon hörte, dachte ich es wäre eine Kleinstadt außerhalb von Seoul. Erst als ich hier in Suwon ankam, wurde mir bewusst, wie groß und hektisch es hier ist. Das hier ist keine Kleinstadt, es ist die provinziale Hauptstadt von Gyeonggi-do und einfach nur riesig! Überall sind Hochhäuser und Shopping Malls, Geschäft und Restaurants.  Suwon ist bekannt für Fried Chicken und man findet an jeder Ecke. Neben traditionellen Märkten und alten Festungen gibt es in dieser großen und hektischen Stadt einen kleinen See. Ein Ort zum Abschalten, Energie tanken oder auch einfach nur um den hektischen Alltag zu entkommen.

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