Martin Gerten ist Doktorand im Labor für Digitale Produktentwicklung und Fertigung (LDPF) im Fachbereich Technik der Hochschule Trier in einer Kooperation mit dem IAW der RWTH Aachen. Timo Schares ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem DFG-Forschungsprojekt des LDPF.
Die Veranstaltung ermöglichte den beiden einen wertvollen Austausch im Thema Statistik und Machine Learning mit international führenden Forschenden.
Die renommierte Veranstaltung wurde von der Fakultät für Mathematik und Mechanik der Yerevan State University in Kooperation mit der ENSAE Paris organisiert und richtete sich an fortgeschrittene Studierende, Promovierende und Forschende sowie Fachleute aus der Industrie mit Interesse an Wahrscheinlichkeitstheorie, Statistik und maschinellem Lernen.
Inhaltliche Qualität auf höchstem Niveau
Das wissenschaftliche Programm überzeugte durch eine außergewöhnliche fachliche Tiefe und Aktualität. Zu den Vortragenden zählten international führende Persönlichkeiten des Fachgebiets, darunter Michael Jordan (University of California, Berkeley), Eric Moulines (MBZUAI und EPITA), Rama Cont (University of Oxford) und Pierre Alquier (ESSEC Business School). Die Vorlesungen spannten einen Bogen von den mathematischen Grundlagen generativer Modelle – von Diffusionsmodellen bis Flow Matching – über die Quantifizierung von Unsicherheiten in modernen KI-Modellen und großen Sprachmodellen bis hin zur PAC-Bayes-Theorie und ihren Anwendungen auf tiefe neuronale Netze.
Neue Perspektiven für die eigene Arbeit
Für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit am LDPF eröffnete die Summer School wertvolle neue Blickwinkel: Die vermittelten statistischen und lerntheoretischen Grundlagen bilden das mathematische Fundament moderner KI-Methoden, wie sie zunehmend auch in der digitalen Produktentwicklung und Fertigung zum Einsatz kommen. Insbesondere die theoretisch fundierte Auseinandersetzung mit generativen Modellen und der Bewertung von Modellunsicherheiten liefert wichtige Impulse für aktuelle und zukünftige Projekte im Labor.
Internationaler Austausch und kulturelles Programm
Neben dem fachlichen Programm bot die Veranstaltung im Tagungshotel in Aghveran hervorragende Gelegenheiten zum persönlichen Austausch mit Forschenden aus aller Welt. In Diskussionen mit den Dozierenden und Teilnehmenden aus unterschiedlichsten Ländern und Fachrichtungen entstanden wertvolle Kontakte für zukünftige Kooperationen. Abgerundet wurde die Woche durch ein abwechslungsreiches kulturelles Rahmenprogramm, das den Teilnehmenden Land, Geschichte und Gastfreundschaft Armeniens näherbrachte.
Die Teilnahme an der Summer School steht beispielhaft für den Anspruch des Fachbereichs Technik, Studierenden und Promovierenden schon früh den Zugang zu internationaler Spitzenforschung zu ermöglichen.
Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung der Fördereinrichtungen.
Sie verlassen die offizielle Website der Hochschule Trier