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Starker Auftritt auf der DELFI 2026: Fachbereich Informatik präsentiert innovative Forschung und ausgezeichneten Nachwuchs

v.l.n.r. Johannes Konert (ehem. Sprecher Fachgruppe Bildungstechnologien), Ulrike Lucke (General Chair der Fachtagung Bildungstechnologien), Daniele Amore (Absolvent und Preisträger), Prof. Dr. Michael Striewe (Fachbereich Informatik, Hochschule Trier), Raphael Zender (Sprecher der Fachgruppe Bildungstechnologien) ©Uni Potsdam, Ernst Kaczynski

Wie können digitale Technologien das Lernen wirksamer, nachhaltiger und individueller gestalten? Mit dieser Frage beschäftigte sich die 24. Fachtagung Bildungstechnologien (DELFI) der Gesellschaft für Informatik. Mit mehreren wissenschaftlichen und organisatorischen Beiträgen war Prof. Dr. Michael Striewe (Fachbereich Informatik, Hochschule Trier) auf der DELFI 2026 vertreten. Gemeinsam mit Forschungspartnern stellte er aktuelle Projekte vor, die zeigen, wie digitale Technologien Lernen, Lehren und Prüfen unterstützen können.

Im Mittelpunkt standen unter anderem zwei Demonstratoren aus dem Labor für Bildungstechnologie des Fachbereichs Informatik. Gemeinsam mit der Frankfurt University of Applied Sciences wurden neue Aufgabentypen für das E-Assessment-System JACK vorgestellt, die bereits in der Informatiklehre eingesetzt werden und künftig in die offizielle Softwareversion einfließen sollen. Zudem präsentierte das DFG-geförderte Projekt „QualiQuest“ in Kooperation mit der LMU München einen Ansatz, der Studierende durch automatisiert generierte Reflexionsfragen dazu anregt, die Qualität ihres Programmiercodes kritisch zu hinterfragen.

Außerdem hat Prof. Dr. Striewes Doktorand Patrick Weber zum Projekt "QualiQuest" einen Beitrag im Tagungsworkshop mit dem Thema „Herausforderungen bei der LLM-basierten Lückentexterstellung in der Programmierausbildung“ präsentiert. 

Ein weiteres Projekt wurde in der Postersession der Tagung vorgestellt. Es entstand in Kooperation mit der Chemie-Didaktik der Universität Duisburg-Essen. Hier entwickeln die Forschenden ein System, das Fehler bei der Benennung chemischer Verbindungen erkennt und passgenaues Feedback für Studierende erzeugt.

Darüber hinaus war Prof. Dr. Striewe gemeinsam mit Kollegen von der RWTH Aachen, der LMU München und der Universität Potsdam an einem Beitrag im Hauptprogramm beteiligt, der Softwareentwicklungsprozesse in Bildungstechnologieprojekten untersucht. Die explorative Studie zeigt, dass Bildungstechnologieprojekte häufig sehr unterschiedliche Zielsetzungen, Rahmenbedingungen und Entwicklungsperspektiven aufweisen. Besonders deutlich wurde, dass langfristige Nutzungsszenarien von Software oftmals erst im Verlauf eines Projekts entstehen. 

„Die DELFI bietet eine hervorragende Plattform, um aktuelle Forschungsergebnisse auszutauschen und neue Kooperationen anzustoßen“, so Prof. Dr. Striewe „Besonders freut mich die große Bandbreite der vorgestellten Arbeiten – von praxisnahen Lehrinnovationen bis hin zu grundlagenorientierter Forschung.“

„Ich freue mich außerdem besonders, dass der von mir betreute Absolvent Daniele Amore von der Fachgruppe Bildungstechnologien der Gesellschaft für Informatik als einer von zwei Preisträgern in der Kategorie "Beste Bachelorarbeit" ausgezeichnet wurde“, betont Prof. Dr. Striewe. 

Auch organisatorisch engagierte sich Prof. Dr. Striewe für die Tagung: Als Co-Chair des erstmals durchgeführten „Artifact Evaluation Track“ wirkte er an einem neuen Format mit, das Forschungsdaten und Open-Science-Aspekte stärker in den Fokus rückt. 

Die vielfältigen Beiträge an der DELFI 2026 unterstreichen die aktive Rolle des Labors für Bildungstechnologie in der Forschung zu digitalen Lern- und Lehrsystemen. 

©Uni Potsdam, Ernst Kaczynski
©Uni Potsdam, Kevin Ryl
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