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Hochschule Trier präsentiert auf der 3DEXPERIENCE Conference 2026

Mit dem Projekt NatureFibreBike5.0 präsentierte die Hochschule Trier auf der 3DEXPERIENCE Conference 2026 innovative Ansätze für eine nachhaltige Produktentwicklung, digitale Simulation und ergonomische Individualisierung. Zwei Fachvorträge, eine interaktive Ausstellung und eine prämierte Posterpräsentation unterstrichen die internationale Sichtbarkeit des Projekts.

Die Hochschule Trier war auf der 3DEXPERIENCE Conference 2026 mit dem Forschungsprojekt NatureFibreBike5.0 aktiv vertreten und präsentierte innovative Ansätze für nachhaltige digitale Produktentwicklung im Kontext von Industrie 5.0. Das Projekt aus dem Labor für Digitale Produktentwicklung und Fertigung (LDPF) im Fachbereich Technik zeigt einen durchgängigen interaktiven Demonstrator für einen digitalen Entwicklungsprozess – von der Erfassung individueller Körperdaten mittels 3D-Body-Scans über Human Digital Twins, parametrisches Design und Simulation bis hin zur Fertigung eines individualisierten Fahrradrahmens aus Naturfaserverbundwerkstoffen.

Im Rahmen von zwei Fachvorträgen stellte das Team aktuelle Forschungsergebnisse vor. Der Beitrag „Automated Virtual Bike Fitting Using 3D Body Scans and Human Digital Twins within a Sustainable Digital Thread“ thematisierte die digitale und ergonomische Individualisierung von Fahrrädern auf Basis automatisierter Körperdatenerfassung. Im Vortrag „Simulation-Driven Design of a Natural-Fibre Composite Bicycle Frame using an Experimentally Validated Material Model“ standen die simulationsgestützte Entwicklung sowie die experimentelle Validierung nachhaltiger Naturfaserverbundstrukturen im Fokus.

Ergänzt wurde der Konferenzauftritt durch eine interaktive Ausstellung mit physischen Prototypen, digitalen Zwillingen und Simulationsergebnissen, die den integrierten Entwicklungsansatz des Projekts anschaulich erlebbar machte. Ein besonderes Highlight war die Live-Demonstration eines durchgängigen virtuellen Bike Fittings: Ausgehend von einem selbst entwickelten 3D-Scansystem zur Erfassung individueller Körperdaten zeigte das Team die automatisierte Verknüpfung von Digital Twin of Product und Human Digital Twin. Darauf aufbauend erfolgte die automatische Anpassung der Fahrradrahmengeometrie einschließlich einer integrierten ergonomischen Analyse – ein anschauliches Beispiel für die Verbindung von individueller Nutzerzentrierung, effiziente Methoden in der digitalen Produktentwicklung und nachhaltiger Mobilitätsinnovation.

Ein besonderer Erfolg war zudem die Auszeichnung der Posterpräsentation von Masterstudent Tim Isselstein aus dem Fachbereich Technik im Rahmen der internationalen Poster Session.

Mit ihrer aktiven Teilnahme unterstrich die Hochschule Trier ihre Kompetenz in den Bereichen Digital Engineering, Simulation und nachhaltiger Mobilitätskonzepte und stärkte zugleich ihre internationale Sichtbarkeit im wissenschaftlichen und industriellen Netzwerk.

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