Gute wissenschaftliche Praxis

Wissenschaft hat durch ihren Anspruch auf Autonomie, im Sinne der Freiheit von Personen und Institutionen in der Wissenschaft, eine besondere ethische Verantwortung. Wissenschaftliche Integrität, verstanden als umfassendes ethisches Bewusstsein im Sinne einer Kultur der Redlichkeit und der Verantwortung für Qualität in der Wissenschaft, bezieht sich dabei auf den gesamten Forschungsprozess in allen Phasen der wissenschaftlichen Ausbildung und Laufbahn. (nach Wissenschaftsrat 2015)

Wissenschaft hat durch ihren Anspruch auf Autonomie, im Sinne der Freiheit von Personen und Institutionen in der Wissenschaft, eine besondere ethische Verantwortung. Als selbstregulatives und nach eigenen Regeln operierendes System muss sie ihr Ethos jeder neuen Generation vermitteln, indem sie Verantwortungsstrukturen und Rahmenbedingungen schafft, die eine verlässliche Kultur wissenschaftlicher Integrität stärken. Wohlstand, Entwicklung und Wachstum moderner Gesellschaften hängen von Qualität und Fortschritt wissenschaftlicher Erkenntnis und von der Integrität im Forschungsprozess ab. Wissenschaftliche Integrität, verstanden als umfassendes ethisches Bewusstsein im Sinne einer Kultur der Redlichkeit und der Verantwortung für Qualität in der Wissenschaft, schließt die Vermittlung und Anwendung der Normen im Studium ein und bezieht sich auf den gesamten Forschungsprozess in allen Phasen der wissenschaftlichen Ausbildung und Laufbahn. Damit werden die leitenden Standards guter wissenschaftlicher Praxis als Wissen sowie die Anwendungspraxis im Forschungsalltag erfasst, die schließlich zum Können und einer Haltung wissenschaftlicher Integrität führt. Diese Haltung muss an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen eingeübt und gelebt werden. Sie beschränkt sich nicht auf die eigenständige Forschung in Qualifikationsarbeiten oder korrekte Datenangaben, sondern schließt die Transparenz der gesamten Forschungs- und Publikationspraxis ein.

nach Wissenschaftsrat (2015): Empfehlungen zu wissenschaftlicher Integrität

Leitlinien und Vertrauenspersonen

Auf Grund § 4 Absatz 2 des Hochschulgesetzes (HochSchG) in der Fassung vom 19.11.2010 (GVBl. 2010, 464), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 22.12.2015 (GVBl. S. 505), BS 223-41, hat der Senat der Hochschule Trier in seiner Sitzung vom 13.07.2016 die folgenden Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der Hochschule Trier beschlossen:

Weiterhin hat der Senat der Hochschule Trier Vertrauenspersonen (Ombudspersonen) benannt, die beraten, unterstützen und vermitteln in Fragen guter wissenschaftlicher Praxis und in Fragen vermuteten wissenschaftlichen Fehlverhaltens.

Vertrauensperson

Prof. Dr.-Ing. Hellmut Hupe
Büro: Schneidershof B/04
Tel.: +49 651 8103-429
E-Mail: vertrauensperson(at)hochschule-trier.de
Sprechzeiten: nach Vereinbarung

stellvertretende Vertrauensperson

Dr. rer. nat. Tobias Roth
Büro: Umwelt-Campus Birkenfeld 9916/131
Tel.: +49 6782 17-1121
E-Mail: stellvertrauensperson(at)hochschule-trier.de 
Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Leitlinien der Hochschule Trier
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