
Das internationale Workshop-Projekt brachte die Hochschule Trier und des Nagaoka Institute of Design in Japan zusammen. In Zeiten knapper Ressourcen und wachsender ökologischer Verantwortung suchte das SDG-Projekt „Serendipity – The Primitive Hut“ nach neuen Wegen des nachhaltigen Entwerfens.
Im Zentrum stand die Hütte – als archetypische, minimale Struktur und Ursprung der Architektur – und die Frage, wie sich aus wiederverwendeten Materialien neue architektonische Ausdrucksformen schaffen lassen. Unter der Leitung von Prof. Jörg Obergfell und Prof. Junya Sato wurde die Idee weiterentwickelt und schließlich umgesetzt.
Ausgehend von Marc-Antoine Laugiers Idee der „primitiven Hütte“ wurde sie als Experimentierfeld für Einfachheit, Reduktion und Gestaltung verstanden. Nach einer vorbereitenden Online-Phase trafen sich Studierende beider Hochschulen zuerst in Japan und anschließend in Trier, um gemeinsam an Entwürfen und einem 1:1-Prototyp zu arbeiten und die theoretischen Planungen in die Praxis zu bringen. Verwendet wurden nachhaltige und alltägliche Gegenstände wie etwa gebrauchte Türen, Holzreste und Fundstücke.
Das Ergebnis ist weniger Bauwerk als Haltung – ein Experiment für nachhaltiges, kollaboratives Entwerfen und bewussten Umgang mit Ressourcen.
Sie verlassen die offizielle Website der Hochschule Trier