Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Vorstellung des Umwelt-Campus Birkenfeld als international ausgerichteter Hochschulstandort mit klarem Nachhaltigkeitsprofil. Der Campus gilt mit seinem Zero-Emission-Konzept als Modellstandort für die nachhaltige Entwicklung einer Konversionsfläche und verbindet Studium, Forschung und Praxis in den Themenfeldern Umwelt, Energie und Ressourcen.
Ein Schwerpunkt lag auf den Impulsen des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) zur Regionalentwicklung und zum nachhaltigen Wiederaufbau, welcher von Prof. Dr. Klaus Helling vorgestellt wurde. In der Präsentation und der anschließenden Diskussion wurden Ansätze erörtert, wie anwendungsnahe Forschung, Bildungs- und Weiterbildungsangebote sowie regionale Transformationsstrategien in eine zukünftige Zusammenarbeit eingebunden werden können.
Der Besuch bot der Delegation die Möglichkeit, den Campus im Rahmen eines Rundgangs näher kennenzulernen und sich ein Bild von den vor Ort gebündelten Kompetenzen in den Bereichen Energie, Umwelt und nachhaltige Entwicklung zu machen. Im Anschluss reiste die Delegation weiter nach Morbach, um das Programm mit einem weiteren Schwerpunkt zur Energiewende in Rheinland-Pfalz fortzusetzen.
Mit dem Besuch am Umwelt-Campus Birkenfeld wurde ein wichtiger fachlicher Austausch im Kontext der neuen Regionalpartnerschaft angestoßen. Die Hochschule Trier sieht darin eine wertvolle Grundlage, um internationale Kooperationen in Bildung, Weiterbildung und angewandter Forschung weiterzuentwickeln und gemeinsam Beiträge zu nachhaltiger Transformation und Wiederaufbau zu leisten.
„Der Umwelt-Campus Birkenfeld steht für die Verbindung von wissenschaftlicher Expertise und konkreten Lösungen für die Praxis. Der Austausch mit der Delegation aus Winnyzja hat gezeigt, wie groß das gemeinsame Interesse an nachhaltiger Regionalentwicklung, Energiefragen und anwendungsnaher Zusammenarbeit ist.“, so Prof. Dr. Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier.
Staatssekretär Michael Hauer ergänzte „Die derzeitige geopolitische Situation führt uns deutlich vor Augen, wie wichtig es ist, unsere Energieversorgung dezentral und diversifiziert aufzustellen. Den Fehler, in Deutschland lange Zeit auf billiges russisches Erdgas zu setzen, bezahlen heute nicht nur wir, sondern auch die Ukraine teuer. Ich lade unsere Freunde aus Winnyzja heute ein, sich inspirieren zu lassen von vielen großartigen Ideen und beeindruckenden Projekten, die zeigen: Eine resiliente, preiswerte und klimaneutrale Energieversorgung ist bereits heute möglich und sie funktioniert. “Eine unabhängige Energieversorgung. Sie erleichtert uns die Entkopplung vom Ressourcenverbrauch und Wirtschaftswachstum und ebnet dadurch den Weg zu einer Kreislaufwirtschaft, die enorme Bedeutung hinsichtlich Ressourcen- und Klimaschutz hat.“
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