Umwelt-Campus Birkenfeld

Trinatronics 2026: Studierende entwickeln innovative Mechatronik-Projekte im trinationalen Wettbewerb

Gruppenfoto des deutsch-französischen Teams des Umwelt-Campus Birkenfeld und der ENSISA Mulhouse (von links nach rechts: Mercutio Plinguier, Leo Gehlen, Jean Novello; Foto: Anne Lienhart)
Gruppenfoto des deutsch-französischen Teams des Umwelt-Campus Birkenfeld und der ENSISA Mulhouse (von links nach rechts: Mercutio Plinguier, Leo Gehlen, Jean Novello; Foto: Anne Lienhart)

TriRhenaTech, die Allianz der Hochschulen für angewandte Wissenschaften am Oberrhein, hat erneut den trinationalen Studierendenwettbewerb Trinatronics gestartet. Auch in diesem Jahr beteiligen sich Studierende des Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier an dem internationalen Mechatronik-Wettbewerb.

Insgesamt nahmen 35 Studierende von acht Hochschulen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz teil. Neben dem Umwelt-Campus Birkenfeld beteiligten sich die DHBW Lörrach, die ENSISA Mulhouse, die INSA Straßburg, die Fachhochschule Nordwestschweiz, die Hochschule Offenburg sowie die Hochschule Kaiserslautern. In acht internationalen Teams arbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam an innovativen mechatronischen Projekten und sammelten dabei wertvolle Erfahrungen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Der offizielle Auftakt des Wettbewerbs fand im Rahmen einer Präsenzveranstaltung in Straßburg statt. Neben der Vorstellung der Projektideen standen vor allem das gegenseitige Kennenlernen sowie Workshops zur internationalen Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Darüber hinaus arbeiteten die Teams bereits an ihren Projekten und produzierten erste Projektvideos. Ziel dieser Auftaktveranstaltung war es, die interkulturelle Zusammenarbeit zu stärken und die Grundlage für eine erfolgreiche Projektphase zu schaffen.Die Teams, die sich jeweils aus Studierenden mehrerer Hochschulen und Länder zusammensetzen, haben nun bis Anfang Juni Zeit, ihre mechatronischen Systeme zu entwickeln. Dafür steht jedem Team ein Budget von 800 Euro für Materialkosten zur Verfügung. Die Themenwahl ist dabei bewusst offen gehalten, um kreative und innovative Lösungsansätze zu fördern.

Studierende des Umwelt-Campus Birkenfeld arbeiten dabei gemeinsam mit Studierenden der ENSISA Mulhouse an der Entwicklung eines intelligenten Wearables zur Verbesserung der Körperhaltung. Ziel des Projekts ist ein tragbares System, das mittels Sensorik Fehlhaltungen erkennt und Nutzende durch Signale zu einer gesünderen Haltung motiviert. Um den Nutzern ein angenehmeres Erlebnis zu ermöglichen, wollen die Studierenden Gamification-Ansätze nutzen. Damit adressiert das Projekt ein weit verbreitetes Problem moderner Arbeits- und Lebenswelten.Neben diesem Projekt beschäftigen sich weitere Teams unter anderem mit einer intelligenten Handorthese oder einem System zur Detektion von Nestern invasiver asiatischer Hornissen. Die Bandbreite der Themen verdeutlicht die Innovationskraft der Studierenden sowie den starken Praxisbezug des Wettbewerbs.

Für die Teilnehmenden bietet der Wettbewerb insbesondere die Möglichkeit, internationale Projektarbeit unter realistischen Bedingungen zu erleben. Neben fachlichen Kompetenzen im Bereich Mechatronik werden vor allem Teamarbeit, interkulturelle Kommunikation sowie eigenverantwortliches Projektmanagement gestärkt. Gleichzeitig entstehen durch die intensive Zusammenarbeit häufig internationale Kontakte und Freundschaften über Ländergrenzen hinweg.

Den Höhepunkt des Wettbewerbs bildet die Abschlussveranstaltung im Juni im Europapark, bei der die Teams ihre Ergebnisse vor einer trinationalen Jury aus Wissenschaft und Industrie präsentieren werden. Für die besten Projekte sind Preisgelder von bis zu 1500 Euro vorgesehen

Der Trinatronics-Wettbewerb wird durch die TriRhenaTech Hochschulen organisiert und durch INTERREG Oberrhein kofinanziert. Zusätzlich unterstützen Partner aus der Wirtschaft den Wettbewerb. Der deutsch-französische Wirtschaftsclub CAFA-RSO stellt die Preisgelder zur Verfügung. Darüber hinaus ermöglicht Michael Mack den Teilnehmenden den Eintritt in den Europa-Park, sowie einen Blick hinter die Kulissen einer Achterbahn.

Mit Formaten wie Trinatronics leisten die beteiligten Hochschulen einen wichtigen Beitrag zur Förderung internationaler Ingenieursausbildung und zur Stärkung der Innovationskraft in der Grenzregion.

Gruppenbild der Teilnehmenden aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz bei der Kick-off-Veranstaltung des Wettbewerbs in Straßburg (Foto: Anne Lienhart)
Gruppenbild der Teilnehmenden aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz bei der Kick-off-Veranstaltung des Wettbewerbs in Straßburg (Foto: Anne Lienhart)
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