Im Mittelpunkt des Projekts stand das neue Headquarter, in das die Verwaltungen der Volksbank und der SWT im Frühjahr 2027 einziehen werden. Ziel war es, ein Leitsystem zu entwickeln, das Mitarbeitenden und Gästen eine schnelle Orientierung ermöglicht – etwa durch Piktogramme, Farben und Beschriftungen – und sich gleichzeitig harmonisch in das architektonische Gesamtkonzept einfügt. Über mehrere Monate hinweg fanden Präsentationen und Besprechungen an der Hochschule Trier statt, ergänzt durch Vor-Ort-Besichtigungen der Baustelle und der Musterräume des Innenstadtquartiers.
Die finalen Entwürfe präsentierten die Studierenden einer Jury, die sich aus Vertretenden des Campus Gestaltung, der Projektentwicklungsgesellschaft Quartier Ostallee sowie dem Kommunikationsdesigner und Trierer Alumni Michael Kress (Büro Uebele, Stuttgart) zusammensetzte. Drei herausragende Arbeiten wurden mit einem Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro ausgezeichnet. Gewonnen haben: Lea Romer (1.Platz), Jasmin Janetzke (2.Platz) und Luna Isenmann (3.Platz).
„Uns hat besonders beeindruckt, wie konsequent die Teilnehmerinnen Nachhaltigkeit und Regionalität in ihren Entwürfen verankert haben – Werte, die sowohl der Volksbank Trier Eifel als auch den SWT wichtig sind und unser gemeinsames Headquarter prägen“, so Christian Reinert, Geschäftsführer der Quartier Ostallee GmbH. „Dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch alle Arbeiten.“
Prof. Christopher Ledwig hob den großen Mehrwert von Praxisprojekten für die Ausbildung von Kommunikationsdesigner*innen hervor: „Solche Projekte ermöglichen den Studierenden, in realen Projektsituationen und Interaktionen mit Kunden zu erfahren, wie kreative Konzepte entstehen sowie angewendet und umgesetzt werden.“ Dozent Sebastian Schubmehl ergänzte: „Dabei lernen sie, transdisziplinär zu arbeiten und sich auch innerhalb komplexer Projektstrukturen zurechtzufinden. Praxisnah wird Barrierereduktion in der Gestaltung und die Nutzung von Schrift im Raum erprobt.“
Insgesamt beteiligten sich acht Studentinnen am Wettbewerb: Lilly Ditschke, Luna Isenmann, Jasmin Janetzke, Frida Key, Ronja Kuhn, Lea Romer, Isabel Schaab und Lotte Seidel. Wie die Ideen in der künftigen Umsetzung integriert werden, wird derzeit noch abgestimmt.
Die Kooperation lieferte nicht nur kreative Impulse für das Quartier Ostallee, sondern verschaffte den Studierenden auch praxisnahe Erfahrungen, die sie für ihre berufliche Zukunft stärken.
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