Hochschule Trier

Staatsminister Clemens Hoch besuchte Hochschule Trier: Einblicke in HAW-direkt-geförderte Innovationsprojekte am Hauptcampus sowie in Projekt HAMLET

Am Donnerstag, 12. März 2026, besuchte Staatsminister Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, den Hauptcampus der Hochschule Trier.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen innovative Forschungs- und Transferprojekte sowie der Austausch über anwendungsnahe Entwicklung an der Hochschule.

Zum Auftakt begrüßte Prof. Dr. Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier, den Staatsminister. Anschließend erhielt Clemens Hoch im Rahmen eines Rundgangs Einblicke in mehrere Projekte, die beispielhaft für den praxisnahen Wissens- und Technologietransfer an Hochschulen für angewandte Wissenschaften stehen und zugleich die Profilthemen der Hochschule Trier in Gesundheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sichtbar machen.

Prof. Dr. Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier, sagte:

„Die vorgestellten Projekte zeigen sehr deutlich, wofür die Hochschule Trier steht: praxisnahe Forschung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und die enge Verzahnung von Lehre, Forschung und Transfer. Besonders wichtig ist uns, dass Studierende dabei früh Verantwortung übernehmen und aktiv an innovativen Lösungen mitarbeiten.“

„Exzellente Forschungsinfrastrukturen sind für die Innovationsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Rheinland-Pfalz unverzichtbar. Sie sind die Grundlage für erfolgreiche Forschung und Entwicklung und Anreiz, dass Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt nach Rheinland-Pfalz kommen, um hier zu forschen“, sagt Wissenschaftsminister Clemens Hoch. Die Landesregierung verfolge in den Kompetenzfeldern Gesundheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Allgemeinen und Biotechnologie, KI und Wasserstofftechnologien im Speziellen eine gezielte, zukunftsorientierte Forschungsförderung. Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) spielten dabei eine wichtige Rolle, deren Stärken weiter ausgebaut werden müssten, so der Minister.

Vorgestellt wurden unter anderem ein vernetztes Trainingsgerätesystem, eine Tellerzentrifuge inklusive Steuerungshard- und -software, eine Exzentertablettenpresse, ein Einkanal-Impedanzanalysator mit medizinischen Sicherheitsmerkmalen sowie ein vernetztes hochsensibles Messsystem zur Schwingungs- und Akustikanalyse. Die Projekte verdeutlichten die Bandbreite der Forschung und Entwicklung an der Hochschule Trier – von digital vernetzten Anwendungen bis hin zu medizintechnischen und industriellen Messsystemen.

Die gezeigten Vorhaben standen im Zusammenhang mit der HAW-direkt-Förderung 2025. Für die Beschaffung der vorgestellten Geräte standen der Hochschule Trier Ausgabemittel von bis zu 310.000 Euro aus dem Förderprogramm zur Verfügung.

Zum Abschluss des Besuchs wurde das Projekt HAMLET vorgestellt. HAMLET (Haptic Applications for Medical Learning, Experimenting and Teaching) befasst sich mit der Entwicklung und Evaluation modularer Trainingsmodelle für die Neurochirurgie auf Basis von 3D-Drucktechnologien. In Kooperation mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier und dem Medizincampus Trier werden realitätsnahe Trainingsmodelle entwickelt, mit denen insbesondere manuelle Techniken am Schädel (Kraniotomie) geübt werden können. Ziel ist es, sowohl angehenden Chirurginnen und Chirurgen als auch Medizinstudierenden praxisnahe Trainingsmöglichkeiten zu bieten.

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