Nach der Vorstellung unserer Ergebnisse auf der rapid.tech3D möchten wir nun auch die zugehörige wissenschaftliche Veröffentlichung teilen.
Im Mittelpunkt der Studie steht die Frage, ob die Designfreiheit der additiven Fertigung und die damit verbundenen Materialeinsparungen zu ökologischen Vorteilen gegenüber konventionellen Fertigungsverfahren führen können.
Worum geht’s?
Anhand eines realen Industriebauteils aus der Lebensmittelindustrie aus 316L-Edelstahl untersuchen wir mithilfe einer Ökobilanz (LCA) die Umweltwirkungen einer konventionellen Fertigungsroute und einer additiv gefertigten, designoptimierten Variante.
Ergebnis:
Die additive Fertigungsroute weist in 15 von 18 untersuchten Wirkungskategorien geringere Umweltwirkungen auf. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Designoptimierung: Für die additive Variante wird rund 55 % weniger Material benötigt. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass insbesondere der Energiebedarf des PBF-LB/M-Prozesses einen entscheidenden Einfluss auf die ökologische Bewertung hat.
Die Studie entstand im Rahmen des CZS Center KRAFt und wurde durch die Carl-Zeiss-Stiftung gefördert.
Die vollständige Open-Access-Publikation ist hier verfügbar:
link.springer.com/article/10.1007/s40964-026-01696-7
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Alina Clemens, Martin Bonenberger
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