
Der Vorstand der Nikolaus Koch Stiftung, bestehend aus Dr. Manfred Bitter (Vorsitzender NKS), Sabine Plate-Betz (Vorstand NKS), Edmund Schermann (stellvertretender Vorsitzender NKS) und Ivan Racic (Geschäftsführung NKS) wurde von Prof. Dr.-Ing. Beate Massa, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, sowie Prof. Dr.-Ing. Matthias Sieveke, Dekan des Campus Gestaltung empfangen. Nach dem Empfang am Paulusplatz wurden Förderprojekte aus Lehre und räumlicher Lernumgebung vorgestellt, die mit Unterstützung der Nikolaus Koch Stiftung realisiert wurden und zur Stärkung einer innovativen, praxisnahen und zukunftsorientierten Lehre am Campus Gestaltung beitragen.
Im Studiengang Innenarchitektur wurde der Ausbau und die Digitalisierung der Werkstätten am Paulusplatz vorgestellt. Prof. Marcus Kaiser betonte „moderne, praxisnahe Lernumgebungen sind eine zentrale Voraussetzung für die gestalterische Ausbildung.“ In der Schreinerei geleitet von Herrn Thorsten Plönzke und der Metallwerkstatt betreut von Herrn Michael Land arbeiten Studierende an Möbeln, Prototypen und räumlichen Konzepten – von der digitalen Konstruktion bis zur CNC-Fertigung. Durch die Förderung konnten die Arbeitsplätze erweitert und modernisiert sowie an die wachsende Zahl der Studierenden angepasst werden. Damit leistet die Stiftung einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Ausbildungsqualität und zur Weiterentwicklung der Lernräume am Campus Gestaltung.
Anschließend präsentierte Prof. Christoph Ledwig aus dem Studiengang Kommunikationsdesign mit den Studierenden Anna Biberacher und Maximilian Herzen ein Lehrprojekt zu Virtual und Mixed Reality. Dank der Förderung konnte das Lehrangebot technisch und inhaltlich weiterentwickelt werden. Neue Hardware ermöglicht Studierenden einen praxisnahen Einstieg in Virtual-, Augmented- und Mixed-Reality-Anwendungen und deren Einsatz im crossmedialen Kommunikationsdesign.
Im Anschluss besuchten die Gäste das 3D-Labor im Gebäude am Irminenfreihof, wo Prof. Dr.-Ing. Matthias Sieveke gemeinsam mit Laborleiterin Jessica Kaiser das interdisziplinäre Projekt „3D-Druck für Alle: Erschließung neuer (Bau-)Räume und Materialien“ vorstellte. Ziel ist der Ausbau des bestehenden 3D-Druck-Labors sowie die Verbesserung des Zugangs zu modernen digitalen Fertigungstechnologien für Studierende unterschiedlicher Studiengänge. Die Erweiterung umfasst zusätzliche 3D-Drucker, darunter Geräte mit erweitertem Bauraum sowie einen Harz-Drucker für hochdetaillierte Modelle. Dadurch werden die gestalterischen und experimentellen Möglichkeiten für alle kreativen Studiengänge am Campus Gestaltung deutlich erweitert und innovative Design- und Forschungsprojekte unterstützt.
Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Austausch im 3D-Labor. In offener Atmosphäre wurden Eindrücke, Anregungen und Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit diskutiert.

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