Hochschule Trier

Hochschule Trier gratuliert Stefan-Morsch-Stiftung zu 40 Jahren Engagement für das Leben

v.l.n.r.: Präsidentin der Hochschule Trier Prof. Dr. Dorit Schumann, Vorstandsvorsitzende der Stefan-Morsch-Stiftung Susanne Morsch, Dekan des Fachbereichs Umweltwirtschaft / Umweltrecht Prof. Dr. Klaus Helling

Die Stefan-Morsch-Stiftung feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Präsidentin Prof. Dr. Dorit Schumann und Prof. Dr. Klaus Helling, Dekan des Fachbereichs Umweltwirtschaft/Umweltrecht am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier, nahmen gemeinsam mit mehr als 400 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern der Stiftung an der Jubiläumsfeier in Idar-Oberstein teil. Die Hochschule Trier und die Stefan-Morsch-Stiftung verbindet seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1986 steht die Stefan-Morsch-Stiftung für gesellschaftliches Engagement und gelebte soziale Verantwortung. Ausgehend von der Geschichte Stefan Morschs und dem Engagement seiner Familie entstand in Birkenfeld die erste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Heute engagiert sich die Stiftung national und international für Menschen mit Leukämie und anderen schweren Erkrankungen des blutbildenden Systems.

Mit der Hochschule Trier und insbesondere dem Umwelt-Campus Birkenfeld verbindet die Stefan-Morsch-Stiftung seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Regelmäßig besucht die Stiftung die Hochschulstandorte mit ihrem Typisierungsbus. Studierende und Beschäftigte erhalten dabei Informationen zur Stammzellspende und können sich direkt als potenzielle Stammzellspenderinnen und Stammzellspender registrieren lassen.

Darüber hinaus reicht die Zusammenarbeit in zahlreiche Themenfelder hinein, die zugleich zentrale strategische Profilthemen der Hochschule Trier berühren. Dazu gehören insbesondere Gesundheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

„Die Stefan-Morsch-Stiftung zeigt seit 40 Jahren auf eindrucksvolle Weise, was es bedeutet, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und aus persönlichem Engagement nachhaltige Strukturen zu schaffen, die weit über die Region hinaus wirken. Unsere Zusammenarbeit verbindet wissenschaftliche Kompetenz mit gesellschaftlichem Engagement – gerade in unseren Profilthemen Gesundheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit ergeben sich dabei vielfältige Anknüpfungspunkte. Wir sind sehr dankbar für diese langjährige Partnerschaft und gratulieren der Stefan-Morsch-Stiftung herzlich zu ihrem 40-jährigen Bestehen“, sagt Prof. Dr. Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier.

Die enge Verbundenheit zeigt sich auch in der gegenseitigen Mitwirkung in übergreifenden Gremien. Susanne Morsch, Vorstandsvorsitzende der Stefan-Morsch-Stiftung, ist Mitglied im Kuratorium der Hochschule Trier. Präsidentin Prof. Dr. Dorit Schumann und Dekan Prof. Dr. Klaus Helling engagieren sich ihrerseits in Gremien der Stefan-Morsch-Stiftung, ebenso wie der mittlerweile im Ruhestand befindliche Gründungsprofessor des Umwelt-Campus Prof. Dr. Michael Eulenstein. Der regelmäßige Austausch stärkt die Zusammenarbeit von Hochschule und Stiftung und eröffnet immer wieder neue Möglichkeiten für gemeinsame Projekte.

Insbesondere für den Umwelt-Campus Birkenfeld ist die räumliche Nähe zur Stiftung zugleich Grundlage für einen engen und kontinuierlichen Austausch.

„Die Stefan-Morsch-Stiftung ist für den Umwelt-Campus Birkenfeld weit mehr als eine Institution in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Uns verbindet eine langjährige Partnerschaft, die vom persönlichen Austausch und von gemeinsamen Themen und Zielen lebt. Neben den regelmäßigen Typisierungsaktionen in Trier und Birkenfeld zeigt sich diese Zusammenarbeit ganz konkret auch in Lehre und Forschung – etwa bei der Betreuung ausgezeichneter Abschlussarbeiten sowie in der engen Kooperation in unseren dualen Studiengängen Nonprofit und NGO-Management und Nachhaltige Betriebswirtschaft. Damit verbinden wir wissenschaftliches Know-how, gesellschaftliche Verantwortung und praxisorientierte Hochschullehre auf besondere Weise. Ich freue mich darauf, diese Zusammenarbeit auch in Zukunft gemeinsam weiterzuentwickeln“, erklärt Prof. Dr. Klaus Helling, Dekan des Fachbereichs Umweltwirtschaft/Umweltrecht am Umwelt-Campus Birkenfeld.

Die Jubiläumsveranstaltung am 19. September in Idar-Oberstein bot Gelegenheit, gemeinsam auf vier Jahrzehnte Engagement zurückzublicken und zugleich den Blick nach vorne zu richten. Neben Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern, Spenderinnen und Spendern, Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitenden nahmen auch internationale Partner und Vertreterinnen und Vertreter weiterer Spenderregister an der Veranstaltung teil.

Hintergrund: Stefan-Morsch-Stiftung

Die gemeinnützige Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in Birkenfeld wurde 1986 von Hiltrud und Emil Morsch in Erinnerung an ihren Sohn Stefan gegründet. Stefan Morsch war an Leukämie erkrankt und wurde als erster Europäer durch die Transplantation von Knochenmark eines nicht verwandten Spenders von der Erkrankung geheilt. Er verstarb später an den Folgen einer Lungenentzündung. Sein Wunsch, in Deutschland eine Datei für potenzielle Stammzellspenderinnen und Stammzellspender aufzubauen, wurde von seinen Eltern mit der Gründung der Stiftung verwirklicht.

Als erste Stammzellspenderdatei Deutschlands engagiert sich die Stefan-Morsch-Stiftung heute unter anderem für die Registrierung und Vermittlung potenzieller Stammzellspenderinnen und Stammzellspender, die Beratung und Unterstützung von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen und die Förderung von Forschungsvorhaben.

Weitere Informationen unter: stefan-morsch-stiftung.com

 

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