Hochschule Trier

Hochschule Trier bringt Perspektiven der angewandten Wissenschaften in europäische Diskussion ein

Gruppenfoto von sieben Teilnehmenden und Referierenden auf einer Konferenzbühne. Im Hintergrund sind die Veranstaltungspräsentation „Applied Sciences in Europe – Structure, Roles, Perspectives“ sowie ein DAAD-Banner zu sehen.

Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Dorit Schumann diskutiert in Brüssel über die Rolle praxisorientierter Hochschulen für Innovation und Wissenstransfer in Europa.

Welche Rolle spielen Hochschulen für angewandte Wissenschaften für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Europas? Und wie lässt sich der Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft über Ländergrenzen hinweg stärken? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer internationalen Fachveranstaltung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der European Association of Institutions in Higher Education (EURASHE) am 30. Oktober 2026 in Brüssel. Als Teilnehmerin einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion brachte Prof. Dr. Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier, die Perspektive der deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in den europäischen Austausch ein.

Unter dem Titel „Applied Science in Europe – Structures, Roles and Perspectives“ kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulen, europäischen Institutionen und der Wirtschaft zusammen, um über die Bedeutung anwendungsorientierter Forschung und Lehre für Europas Zukunft zu diskutieren. Im Fokus standen unterschiedliche Hochschulmodelle in Europa, ihre Beiträge zu Innovation und regionaler Entwicklung sowie die Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse noch wirksamer in die Praxis übertragen werden können.

Wissenstransfer als Schlüssel für Europas Innovationsfähigkeit

Im Rahmen der Podiumsdiskussion „Applied Science and Knowledge Transfer – The Role of Practice Oriented Universities in European Countries“ tauschte sich Präsidentin Schumann mit internationalen Expertinnen und Experten über die besonderen Stärken praxisorientierter Hochschulen aus. Dabei ging es insbesondere um die enge Verzahnung von Wissenschaft und beruflicher Praxis, die Zusammenarbeit mit Unternehmen und regionalen Partnern sowie den Beitrag dieser Hochschulen zur Entwicklung innovativer Lösungen für wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen.

„Wissenstransfer ist keine Einbahnstraße, sondern ein wechselseitiger Prozess, der weit über die reine Übertragung neuer Technologien hinausgeht. Der Austausch von Fachwissen, die Qualifizierung von Fachkräften, internationale Mobilität und gemeinsame Forschungsprojekte sind entscheidend, um wissenschaftliche Erkenntnisse für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen. Die Veranstaltung greift damit zentrale Themen auf, die auch passgenau zu unserer Strategie als Hochschule Trier passen“, so Präsidentin Prof. Dr. Dorit Schumann.

Für die Hochschule Trier sind diese Themen von besonderer Bedeutung. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften verbindet sie praxisorientierte Lehre und anwendungsnahe Forschung mit vielfältigen Kooperationen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Mit ihren unterschiedlichen Fachbereichen und ihrer regionalen wie internationalen Vernetzung leistet sie einen Beitrag dazu, wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Anwendungen zu überführen und Innovationen voranzutreiben.

Europäische Zusammenarbeit und Zukunftsperspektiven im Fokus

Gemeinsam mit Präsidentin Schumann diskutierten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission, der Technological Universities Association, von Eurochambres sowie aus dem Bereich Unternehmensgründung und Innovation. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Dr. Katharina Fleckenstein vom DAAD.

Neben der Rolle praxisorientierter Hochschulen beschäftigte sich die Diskussion mit den Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Wissenstransfer. Dabei standen auch die Herausforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Zusammenarbeit mit Hochschulen sowie die Frage im Mittelpunkt, wie europäische Förderstrukturen, institutionelle Rahmenbedingungen und langfristige Partnerschaften den Austausch von Wissen erleichtern können.

Die Veranstaltung bot zugleich Gelegenheit, unterschiedliche europäische Hochschulsysteme und Ansätze der angewandten Wissenschaften kennenzulernen und sich über gemeinsame Herausforderungen und Perspektiven auszutauschen. Mit ihrer Beteiligung unterstrich die Hochschule Trier die Bedeutung des europäischen Dialogs für die Weiterentwicklung praxisorientierter Hochschulbildung, anwendungsnaher Forschung und eines grenzüberschreitenden Wissenstransfers.

 

Rednerin auf einer Konferenzbühne vor einer großen Präsentationsleinwand mit Porträts und der Überschrift „Welcome and Opening Remarks“. Daneben stehen mehrere leere Sessel für eine Podiumsdiskussion.
Blick in einen gut besuchten Konferenzraum mit zahlreichen Teilnehmenden auf roten Stühlen. In der Mitte fotografiert ein Fotograf in Richtung Bühne.
Vier Teilnehmerinnen einer Podiumsdiskussion sitzen auf der Bühne und unterhalten sich. Im Hintergrund ist auf der Leinwand eine Darstellung des Kölner Doms und der Hohenzollernbrücke zu sehen.
Podiumsdiskussion mit sieben Personen auf einer Konferenzbühne. Hinter ihnen zeigt eine große Leinwand Porträts und Namen der Beteiligten; seitlich stehen Banner von EURASHE und DAAD.
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