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Hochschule Trier auf der 6. Gesundheitsförderungskonferenz des Landkreises Trier-Saarburg vertreten

Einsamkeit und ihre Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden standen im Mittelpunkt der diesjährigen Gesundheitsförderungskonferenz des Landkreises Trier-Saarburg, die am 27. Oktober 2026 im Sitzungssaal der Kreisverwaltung in Trier stattfand.

Prof. Dr. Claus Vögele, Professor für Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie an der Universität Luxemburg, widmete sich diesem Thema mit seinem Impulsvortrag „Das macht mich krank! Wie Einsamkeit auf Körper und Seele wirkt“. Darüber hinaus wurde die Arbeit der Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention Trier-Saarburg vorgestellt und es folgte ein lebendiger Austausch zur Einsamkeitsprävention über die Lebensphasen hinweg.

Auch die Hochschule Trier war mit Prof. Dr. Christina Heidt aus der Lebensmitteltechnik und Prof. Dr. Jens Schneider aus den Therapiewissenschaften auf der Konferenz vertreten. Beide engagieren sich in neuen gesundheitswissenschaftlichen Projekten in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg und setzen sich für eine evidenzbasierte Gesundheitsförderung und -versorgung in der Region ein.

Ein Beispiel ist das Projekt „Ernährung und Darmgesundheit“ von Prof. Dr. Christina Heidt. Ziel ist es, der Bevölkerung wissenschaftlich fundierte und alltagsnahe Informationen über den Zusammenhang zwischen Ernährung, Darmgesundheit und Wohlbefinden zu vermitteln. Im Mittelpunkt steht die Bedeutung einer ballaststoffreichen, mikrobiotafreundlichen Ernährung für die Darmgesundheit. Das Projekt verbindet Informationsveranstaltungen und praxisorientierte Workshops mit einer freiwilligen wissenschaftlichen Datenerhebung. Dabei werden unter anderem das Ernährungsverhalten, die Ballaststoffzufuhr, gastrointestinale Beschwerden und die gesundheitsbezogene Lebensqualität untersucht. Ergänzende Messungen können im neuen Ernährungs- und Gesundheitslabor der Hochschule Trier durchgeführt werden.

Prof. Dr. Jens Schneider greift im Rahmen mehrerer Projekte und im fachlichen Austausch mit dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg innovative Ansätze der lebensweltorientierten Ergotherapie auf. Ein am 1. Oktober 2026 gestartetes Projekt in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und dem Bildungsbüro des Landkreises widmet sich der Etablierung schulbasierter Ergotherapie. Ziel ist es, ergotherapeutische Interventionen unmittelbar im Klassenverband zu verankern und die Gesundheit sowie die Partizipation von Kindern im schulischen Alltag zu fördern. Gleichzeitig werden diese Ansätze in die akademische Lehre integriert. Zusätzlich bietet das sich im Aufbau befindliche Labor für lebensweltorientierte Therapie der Hochschule Trier künftig Raum, um praxisnahe Therapiesituationen zu erproben und innovative Konzepte wissenschaftlich fundiert weiterzuentwickeln.

Die Teilnahme an der Gesundheitsförderungskonferenz bot eine wertvolle Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur weiteren Vernetzung zwischen Wissenschaft, Gesundheitsamt und regiona

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