Im Rahmen des S.U.N.-Projekts, unter der Leitung von Prof. Dr. Rick besuchten sie fünf Schulen und hielten elf Doppelstunden zu den Themen Ernährung, Fast Fashion, Ozeane sowie Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit.
Den Anfang machte das Thema Ernährung: An interaktiven Stationen entschlüsselten Sechstklässlerinnen und Sechstklässler Zutatenlisten, berechneten den Zuckergehalt von Alltagsprodukten und entwickelten Ideen gegen Lebensmittelverschwendung. Dass Ketchup mehr Zucker enthält als mancher Schokoriegel, sorgte für große Augen – und den Vorsatz, künftig genauer hinzuschauen. Beim Thema Fast Fashion schlüpften die Jugendlichen in die Rollen von Näherinnen, Klimaaktivistinnen und Unternehmerinnen und erarbeiteten gemeinsam, wer in der globalen Modeindustrie von günstigen Preisen wirklich profitiert – und wer nicht.
Ein Foto einer Meeresschildkröte eröffnete die Einheit zu den Ozeanen. In Gruppenarbeiten recherchierten die Schülerinnen und Schüler selbstständig über Korallenriffe, Seegraswiesen und Meeresplastik – und entwickelten konkrete Schutzmaßnahmen für Politik, Unternehmen und Zivilgesellschaft. Dass Mikroplastik über die Nahrungskette am Ende auf unseren Tellern landet, ließ die Klasse nicht kalt.
Beim Thema Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit stellten die Jugendlichen zunächst fest, wie schwer KI-generierte Bilder von echten Fotos zu unterscheiden sind. Anschließend diskutierten sie, wo KI im Alltag bereits unsichtbar wirkt – und wie sie zum Umweltschutz beitragen kann. In Gruppen wägten sie Chancen und Risiken ab und formulierten eigene Positionen: Wann ist KI-Einsatz sinnvoll, wann problematisch?
Die Rückmeldungen der Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler waren durchweg positiv – mehrere Schulen haben bereits Interesse an einer Fortsetzung im nächsten Schuljahr angemeldet.
Schulen, die am S.U.N.-Projekt teilnehmen möchten, finden weitere Informationen auf der Website des Umwelt-Campus Birkenfeld.
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