Das abwechslungsreiche Programm führte die Gruppe zu einigen der renommiertesten Unternehmen der deutschen Mode- und Sportartikelbranche. Auf dem Reiseplan standen Besuche der S.Oliver Group in Würzburg, der Willy Bogner GmbH in München, der Munich Fabric Start, der Etienne Aigner AG sowie adidas.
Für die Studierenden bot die Exkursion eine einmalige Gelegenheit die vielfältigen Berufsfelder der Modebranche unmittelbar vor Ort kennenzulernen. Während des Studiums werden theoretische Grundlagen, gestalterische Kompetenzen und digitale Methoden vermittelt – durch den direkten Austausch mit Unternehmen konnten diese Inhalte nun mit konkreten Einblicken in die berufliche Praxis verknüpft werden.
Besonders wertvoll waren die persönlichen Begegnungen mit Designerinnen und Designern, Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern sowie zahlreichen leitenden Mitarbeitenden aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen. In Fachvorträgen erhielten die Studierenden Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Modeindustrie, Innovationsprozesse, Markenstrategien sowie Anforderungen an zukünftige Fachkräfte. Ergänzt wurden diese durch ausführliche Fragerunden und offene Q&A-Formate, in denen die Teilnehmenden ihre individuellen Fragen zu Karrierewegen, Bewerbungsprozessen, Designentwicklung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und internationalen Arbeitsabläufen stellen konnten.
Ebenso beeindruckend waren die Führungen durch die Unternehmen, bei denen Produktions- und Entwicklungsprozesse, Arbeitsstrukturen sowie die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachabteilungen anschaulich vermittelt wurden. Dadurch wurde deutlich, wie komplex und interdisziplinär die Entwicklung moderner Modeprodukte heute ist und welche vielfältigen Berufsperspektiven sich Absolventinnen und Absolventen eines Modedesignstudiums eröffnen.
Ein weiterer Höhepunkt der Exkursion war der Besuch der Munich Fabric Start, einer der bedeutendsten europäischen Fachmessen für Textilien und Materialien. Hier konnten die Studierenden aktuelle Stoffinnovationen, nachhaltige Materialentwicklungen, Farb- und Trendkonzepte sowie internationale Aussteller aus nächster Nähe erleben. Der direkte Kontakt zu Herstellern, Zulieferern und Branchenexpertinnen und -experten vermittelte einen umfassenden Eindruck davon, wie früh Trends entstehen und welchen Einfluss Materialentwicklungen auf die Gestaltung zukünftiger Kollektionen haben.
Neben den fachlichen Inhalten bot die Exkursion auch zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Austausch innerhalb der Studierendengruppe sowie mit den Lehrenden. Gemeinsame Diskussionen über die gewonnenen Eindrücke, neue Kontakte und Inspirationen machten die Reise zu einer wertvollen Ergänzung des Studiums und stärkten zugleich das Verständnis für die unterschiedlichen Berufsbilder innerhalb der internationalen Modebranche.
Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Unternehmen sowie den zahlreichen Organisatorinnen und Organisatoren, die diese Exkursion ermöglicht haben. Dass sich so viele Verantwortliche Zeit genommen haben, die Hochschule Trier willkommen zu heißen, Vorträge vorzubereiten, Führungen durch ihre Unternehmen anzubieten und vor allem die zahlreichen Fragen der Studierenden ausführlich und offen zu beantworten, ist keineswegs selbstverständlich. Die große Offenheit, mit der Einblicke in Arbeitsprozesse, Unternehmensstrategien und persönliche Karrierewege gewährt wurden, hat diese Exkursion zu einer außergewöhnlich bereichernden Erfahrung gemacht.
Die Hochschule Trier bedankt sich herzlich bei der S.Oliver Group, der Willy Bogner GmbH, der Munich Fabric Start, der Etienne Aigner AG sowie adidas für ihre Gastfreundschaft, ihr Engagement und ihre Bereitschaft, den Modedesign-Nachwuchs aktiv zu fördern. Solche Kooperationen zwischen Hochschule und Wirtschaft leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Studium und Berufspraxis miteinander zu verbinden, Netzwerke aufzubauen und den Studierenden wertvolle Perspektiven für ihren weiteren beruflichen Weg zu eröffnen.
Die Exkursion hat einmal mehr gezeigt, wie bedeutend der unmittelbare Austausch mit der Praxis für eine zeitgemäße Designausbildung ist. Die zahlreichen Eindrücke, Gespräche und Inspirationen werden die Studierenden in ihre zukünftigen Projekte mitnehmen – und vielleicht schon bald als Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger in genau jene Unternehmen zurückkehren, die sie während dieser Reise kennenlernen durften.
Sie verlassen die offizielle Website der Hochschule Trier