Im Verlauf der Führung erhielten die Studierenden einen detaillierten Einblick in zentrale Fertigungsschritte der Armaturenproduktion. Dabei wurde der gesamte Herstellungsprozess vom Rohmaterial bis zur veredelten Oberfläche anschaulich dargestellt.
Zu Beginn wurden Sandkerne und Kokillen als zentrale Werkzeuge für das Gießen der Armaturenkörper aus flüssigem Messing vorgestellt. Das Gießen erfolgt überwiegend in automatisierten Niederdruckgießanlagen, die eine gleichbleibend hohe Qualität sicherstellen. Als besonderes Highlight konnten die Studierenden zudem den manuellen Schwerkraftkokillenguss beobachten, der einen direkten Eindruck vom handwerklich geprägten Fertigungsprozess vermittelte. In der anschließenden mechanischen Bearbeitung werden die Bauteile mithilfe moderner CNC-Dreh- und Fräsmaschinen präzise weiterverarbeitet, um funktionsrelevante Geometrien zu erzeugen. Abschließend sorgt das Galvanisieren durch eine Nickel-Chrom-Beschichtung für eine langlebige und hochwertige Oberfläche.
Die Exkursion verdeutlichte anschaulich das Zusammenspiel verschiedener Fertigungstechnologien und zeigte, wie theoretisches Wissen in der industriellen Praxis angewendet und vertieft wird. Ein besonderer Dank gilt Markus Fandel, Leiter Projektingenieure von Ideal Standard und ehemaliger Student der Hochschule Trier, für die informative und engagierte Führung.
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