Im April 2026 fand der jährliche Bad Wiesseer Kreis in Berlin zu aktuellen bundesweiten wissenschaftspolitischen Themen traditionell in einer Landesvertretung, im Jahr 2026 in der Landesvertretung Schleswig-Holstein / Niedersachsen, statt.
Die Rolle der HAW bei anwendungsorientierter Forschung und Transfer
So lautete die Überschrift des ersten Tages mit Parlamentarischem Abend unter Beteiligung aller Parteien im Deutschen Bundestag, vor allem der wissenschaftspolitischen Sprecherinnen und Sprecher.
Der Kreis der Präsidentinnen und Präsidenten an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) sorgt sich bundesweit um die Finanzierung der anwendungsorientierten Forschung und Transfer. „Mit passenden Rahmenbedingungen können wir so viel mehr zu Innovationen technologischer, wirtschaftlicher und sozialer Art aus der Wissenschaft einbringen,“ so die Präsidentin der Hochschule Trier Dorit Schumann. „Aus diesem Grund werben wir aktiv und mit der Bundespolitik für eine angemessene Finanzierung sowie schnelle und bürokratiearme Umsetzung der Inhalte des Koalitionsvertrages.“
Die Rahmenbedingungen müssen jetzt durch den Bund geschaffen werden, dieses Signal senden die HAWs sowohl am ersten Tag im Gespräch mit den Bundestagsabgeordneten als auch am darauffolgenden Tag im Gespräch mit Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär.
Wege zur HAW Professur braucht verlässliche Finanzierung für die Gewinnung der Besten
Hier gestaltete Dorit Schumann einen Workshop, in dem die Notwendigkeit einer verlässlichen Förderung thematisiert wurde. Das bisherige Programm FH Personal, durch das eine Qualifizierung des zukünftigen professoralen Personals gefördert wird, braucht zeitnah eine Ausschreibung, wahrscheinlich unter einem neuen Namen, wie HAW Personal. Das Programm ist ebenfalls Bestandteil des Koalitionsvertrages der Bundesregierung und läuft im Jahr 2027 an der Hochschule Trier aus.
Den Workshop gestaltete Schumann gemeinsam mit dem Präsidenten der Hochschule Fulda Prof. Dr. Karim Khakzar. Aus den Ergebnissen des Workshops konnten sie im Anschluss an BundesministerinDorothee Bär direkt berichten und die Notwendigkeit der Förderung aufzeigen. „Sowohl die Dringlichkeit konnte Bundesministerin Bär vermittelt werden als auch die Notwendigkeit einer auskömmlichen Finanzierung mit möglichst bürokratiearmen Strukturen“, so Dorit Schumann aus den Gesprächen.
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