Hauptcampus

Brückenschlag am Kap: Hochschule Trier vertieft Allianz mit führenden südafrikanischen Universitäten

International Office Tshwane University of Technology und Dekane.

Im Rahmen seiner Zugehörigkeit im DHIK-THENSA-Cluster für „Food and Agriculture“ besuchte Prof. Dr. Patrick Siegfried kürzlich führende akademische Partner in Südafrika. Ziel der Reise war die Festigung der seit 2007 und 2018 bestehenden Partnerschaften mit der Tshwane University of Technology (TUT) und der Stellenbosch University sowie die Weichenstellung für ein neues Zeitalter der Mobilität ab 2027.

Innovation und Startup-Spirit an der Tshwane University of Technology (TUT)

Zuerst wurde die Tshwane University of Technology in Pretoria besucht. Mit rund 63.000 Vollzeitstudierenden und 7 Fakultäten ist die TUT stark auf Technologie und angewandte Wissenschaften fokussiert, was sie zu einem idealen Partner für die Fachbereiche der Hochschule Trier macht.

Bereits seit 2007 verbindet die Hochschule Trier und die TUT ein Memorandum of Agreement. Am Hauptcampus führte Prof. Dr. Siegfried operative Gespräche mit dem Leiter des International Office, Mr. Caiphus Motadi, dem Executive Dean Prof. MP Mashigo sowie den Professor*innen des Department of Biotechnology and Food Technology, Prof. Thierry Regnier und Prof. Erika Jordaan.

Ein Höhepunkt war die Gastvorlesung zum Thema „Startup Concepts in Food Economy“, die direkt im Biotechnology and Food Technology Department stattfand. Vor einem Auditorium aus Studierenden, Mitarbeitenden und Professoren wurden innovative Geschäftsmodelle diskutiert, die akademisches Wissen in wirtschaftliche Impulse für die südafrikanische Lebensmittelbranche übersetzen.

 

Akademische Exzellenz: Ausbau der Kooperation mit der Stellenbosch University

Die zweite Station der Reise galt der renommierten Stellenbosch University (SU). Mit 35.370 Studierenden und 10 Fakultäten zählt sie zu den forschungsstärksten Institutionen des Kontinents. Im aktuellen QS World University Ranking 2026 belegt die Universität Platz 302 und festigt damit ihre Position als eine der Top-3 bis Top-4 Universitäten in Südafrika sowie auf dem gesamten afrikanischen Kontinent.

Für die Hochschule Trier ist Stellenbosch aufgrund ihres exzellenten Rufs in der Wein- und Agrarwirtschaft ein strategischer Schlüsselpartner. Seit 2018 besteht ein Student Mobility Agreement. 

In intensiven dreitägigen Fachgesprächen mit der Leiterin des International Office, Sarah van der Westhuizen, sowie mit dem Dekan für Food Science, Prof. Gunnar Sigge und der Dekanin für Viticulture and Oenology, Prof. Wessel du Toit, wurden konkrete Themen wie Double-Degree-Optionen und Staff Exchange besprochen.

Den akademischen Abschluss in Stellenbosch bildete eine Vorlesung am Department of Agricultural Economics auf Einladung von Prof. André Jooste. Vor Studierenden und Professor*innen erörterte Prof. Siegfried aktuelle ökonomische Fragestellungen in der Lebensmittel- und Agrarwirtschaft.

 

Ausblick: Erasmus+ KA 171 ab 2027

Ein zentrales Ziel der Reise war die Vorbereitung eines gemeinsamen Antrags für die Erasmus-Förderlinie KA 171 für das Jahr 2027. Dieser Meilenstein wird es künftig ermöglichen, den Austausch auf alle Fachrichtungen der Hochschule Trier auszuweiten und finanziell zu fördern.

„Die Kombination aus der Innovationskraft der TUT und der akademischen Exzellenz in Stellenbosch bietet unseren Studierenden und Forschenden einzigartige Möglichkeiten“, resümiert Prof. Dr. Siegfried. „Südafrika ist ein Labor für globale Herausforderungen – von der Ernährungssicherheit bis hin zu innovativen Wertschöpfungsketten.“

International Office der Stellenbosch University und Dekanin.
Vorlesung an der Stellenbosch University.
Gruppenbild Tshwane University of Technology
Prof. Dr. Patrick Siegfried.
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