Coronavirus: Aktuelle Hinweise

  • Kontaktverbot: Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als 2 Personen sind untersagt; dies gilt auch auf allen Außenanlagen der Hochschule.
  • Der Start der Präsenzlehrveranstaltungen ist auf den 20.04.2020 verschoben. Online-Lernmaterialien können auch vor dem 20.04. zur Verfügung gestellt werden.
  • Prüfungen werden bis zum 20.04.2020 eingestellt (Ausnahmen siehe FAQ). Wenn dadurch irgendwelche Fristen verstreichen, werden diese verschoben.
  • Die Abgabetermine aller Haus- und Abschlussarbeiten werden um 6 Wochen verschoben.

  • Alle Gebäude und Serviceeinrichtungen der Hochschule sind ab dem 24.03.2020 für Besucher und Studierende geschlossen. Ausnahmen stellen Forschung, Individualprüfungen und Hilfstätigkeiten dar. Nutzen Sie bei Bedarf andere Kommunikationswege wie Telefon oder E-Mail.
  • Die Mensa ist geschlosen. Am Umwelt-Campus Birkenfeld bietet die Mensa noch bis zum  09.04.20 Gerichte zum Mitnehmen an.
  • Veranstaltungen an der Hochschule sind grundsätzlich nicht mehr möglich.
  • Für die Beschäftigten der Hochschule wurden die Möglichkeiten zur Telearbeit sowie der Gleitzeitrahmen erweitert.

Weitere Informationen finden Sie in den nachfolgenden FAQ

Aktuelle Informationen der Hochschulleitung

Information vom 25. März 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

wir hoffen, es geht Ihnen gesundheitlich gut in diesen Zeiten. Die Kontaktsperre im öffentlichen Raum, die nun seit Sonntag bekannt ist, beeinflusst unser aller Leben. Wir hoffen sehr, dass Sie gemeinsam mit Ihren Freunden, mit der Familie und mit dem gesamten Umfeld damit gut zurechtkommen.

Auch an unserer Hochschule müssen wir uns Schritt für Schritt darauf einstellen um unseren weiteren gesellschaftlichen Beitrag zur Gesundheit zu leisten. Auf den Internet-Seiten und in den FAQs unter www.hochschule-trier.de/go/coronavirus haben wir aus diesem Grund ein paar Änderungen und Ergänzungen vorgenommen, auf die wir Sie hiermit hinweisen wollen:

  • Veranstaltungen sind grundsätzlich nicht mehr möglich.
  • Alle Gebäude und Serviceeinheiten der Hochschule sind für Besucher und Studierende geschlossen. Nur nach vorheriger Anmeldung über E-Mail, Telefon oder über andere Kanäle, erreichen Sie bei dringenden Anfragen die Serviceeinheiten der Hochschule persönlich. Ausnahmen stellen Forschung, Individualprüfungen und Hilfstätigkeiten dar.
  • Das Kontaktverbot des Landes gilt auch bei uns auf den Außenanlagen der Hochschule an allen Standorten (siehe dazu auch die Dritte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz).
  • Innerhalb der Büros sollten die Abstandsregeln von mindestens 1,50 Metern sowie die Hygienehinweise eingehalten werden, sofern dies mit der Aufrechterhaltung unseres derzeitigen Mindestbetriebes möglich ist.
  • Bei Fragen können Sie sich neben der zentralen E-Mail-Adresse infogesundheit(at)hochschule-trier.de  jederzeit auch an den Personalrat und die Schwerbehindertenvertretungen wenden.
  • Zu den Risikogruppen finden Sie Hinweise in unseren FAQs. Wer zählt zur Risikogruppe? Hier verweisen wir auf die Hinweise des Robert Koch Instituts
  • Sollten Sie sich aufgrund von Vorerkrankungen, chronischen Erkrankungen oder anderen Beeinträchtigungen zur Risikogruppe zählen und Fragen zur Telearbeit oder sonstige Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an Ihren Vorgesetzten oder eine Person Ihres Vertrauens. Dies kann bspw. die Schwerbehindertenvertretung, ein Mitglied des Personalrats oder auch die Hochschulleitung über die bekannte Mailadresse infogesundheit(at)hochschule-trier.de sein. Wir wollen unsere Risikogruppen besonders schützen und werden gemeinsam mit Ihnen nach geeigneten Lösungen suchen: Zur Telearbeit aber auch zum besonderen Schutz an Ihrem Arbeitsort.
  • Die Wahlen an der Hochschule, die für Mai und Juni geplant sind, werden nicht stattfinden können. Wir stehen hierzu im Kontakt mit dem Ministerium MWWK. Dies betrifft nicht nur uns als Hochschule Trier, sondern auch die anderen Hochschulen im Land. Wir klären derzeit gemeinsam, was wir bei einer Verschiebung der Wahl um wenige Monate zu beachten haben und werden Sie entsprechend informieren.
  • Ebenso suchen wir gemeinsam nach Möglichkeiten, Gremienbeschlüsse herbeiführen zu können. So ist derzeit zum Beispiel eine volle Präsenzsitzung des Senates, des Hochschulrates, der Berufungskommissionen usw. nicht anzuraten. Abstandsregeln lassen sich nicht einhalten und sollte ein Mitglied erkrankt sein, hätte dies zur Konsequenz, dass sich danach alle Beteiligten in Quarantäne begeben müssten. Auch hier suchen wir nach einem unterschiedlichen Mix an zulässigen Lösungen in Abstimmung mit den Hochschulen im Land und dem MWWK.
  • Viele von Ihnen fragen derzeit nach dem tatsächlichen Start der Präsenzveranstaltungen am 20.4.2020. Hierzu gibt es keine neuen Erkenntnisse, da zunächst die Auswirkungen der derzeitigen Maßnahmen beobachtet werden müssen. Wir informieren so eng wie möglich zu diesem wichtigen Punkt.
  • Mit den besonderen Rahmenbedingungen des Sommersemesters, insbesondere für Studierende, aber auch für die gesamte Hochschullandschaft, befassen sich derzeit viele Akteure bis auf Bundesebene. Auch hierzu werden wir Sie weiter informieren, bitten aber noch um etwas Geduld.
  • Schließlich möchten wir Sie auch darüber informieren, dass es bei einem Mitglied der Hochschule eine Corona-Infektion gegeben hat, so wie auch an fast allen anderen Hochschulen. Mit dieser Information möchten wir zugleich den Hinweis geben, dass es in diesem Fall keinen Kontakt an der Hochschule gegeben hat. Dies zeigt, wie wichtig eine schnelle Quarantäne und Information sind. Aus unserer Sicht ist dies vorbildlich gelaufen. So erwarten wir es auch für nachfolgende Infektionen, die wir Ihnen und uns keinesfalls wünschen, mit denen wir aber leider rechnen müssen.

Ich wünsche Ihnen im Namen der gesamten Hochschulleitung und der Gruppe ASP weiterhin viel Kraft und Gesundheit

Mit besten Grüßen

Dorit Schumann

Information vom 19. März 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

zunächst bedanke ich mich für Ihre Mitwirkung an den Maßnahmen, die derzeit auf Bundes- und Landesebene umgesetzt werden. Es wird weiterhin darum gehen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

Sicherlich haben viele von Ihnen die Ansprache der Bundeskanzlerin gestern Abend verfolgt. Sollte dies nicht der Fall sein: Es wird weiterhin darum gehen, soziale Begegnungen sowohl privat als auch im Berufsleben auf ein erforderliches Mindestmaß zu reduzieren. Dies ist eine Gemeinschaftsaufgabe, der jede und jeder Einzelne sich stellen muss, damit wir möglichst viele schwerwiegende Krankheitsverläufe vermeiden oder behandeln können. So arbeiten wir auch weiterhin gemeinsam an den Maßnahmen in Rheinland-Pfalz und an unserer Hochschule.

Aus diesem Grund haben wir gestern an alle Führungskräfte eine Mail verfasst, die uns als Hochschule darauf vorbereitet, durch eine Vermeidung von Präsenz an unserer Hochschule persönliche Kontakte gering zu halten und zugleich einen deutlich reduzierten Servicebetrieb aufrechtzuerhalten. Die Bibliothek hat bereits auf einen Notbetrieb umgestellt; nun folgen Maßnahmen in weiteren Serviceeinheiten.

Damit sich weitere Ansammlungen auf dem Campus vermeiden, weisen wir für den gesamten Campus darauf hin, dass Ansammlungen in den Gebäuden und im Freien zu vermeiden sind; die Abstandsregeln sind zu beachten. Dies gilt auch z. B. für Sozialräume, Räume der Studierendenvertretungen, Mensa usw. Bitte beachten Sie diese Hinweise auf außerhalb unserer Gelände.

Diese Hinweise gelten zunächst bis zum 19. April.

Alle Studierenden weisen wir darauf hin, dass Online-Materialien für das Sommersemester auch vor dem 20.4. bereitgestellt werden können. Ihr Fachbereich wird Sie dazu informieren; derzeit laufen die Vorbereitungen in einigen Fachbereichen.

Aufgrund der eingeschränkten Serviceleistungen verschieben wir, einheitlich mit den Hochschulen in Rheinland-Pfalz abgestimmt, die Abgabetermine aller Haus- und Abschlussarbeiten um 6 Wochen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mitwirkung und wünschen Ihnen Kraft für die nächsten Wochen.

Im Namen der Hochschulleitung sowie der Arbeits- und Steuerungsgruppe Pandemie

Dorit Schumann

 

Information vom 17. März 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierenden,

in einer heutigen Beratung mit den rheinland-pfälzischen Hochschulen und dem zuständigen Ministerium wurde folgende einheitliche Regelung zu Prüfungen beschlossen:

Die Prüfungen an Hochschulen werden landesweit ab dem morgigen Tag (18.3.2020) eingestellt. Somit ist heute (17.3.2020) der letzte Tag, an dem noch die geplanten Prüfungen stattfinden.

In Präsenz sind als Ausnahme lediglich noch Individualprüfungen möglich, wenn diese die letzte Prüfungsleistung (z.B. Abschlusskolloquium) darstellen.

Frühestens ab dem 20.4. voraussichtlich aber später wird der reguläre Prüfungsbetrieb wieder aufgenommen werden.

Wenn dadurch irgendwelche Fristen verstreichen, werden diese verschoben, so dass den Studierenden dadurch soweit möglich keine Nachteile entstehen.

Viele Grüße

Marc Regier, Vizepräsident Studium und Lehre

 

Information vom 16. März 2020

Sehr geehrte Mitglieder und Angehörige der Hochschule,

aufgrund der durch die Landesregierung beschlossenen Schließung der Schulen und Kindertagesstätten werden auch weitere Änderungen auf die Hochschule Trier zukommen. Das heißt wir müssen uns aktuell auch auf noch weitergehende Schritte vorbereiten.

Unter Berücksichtigung der bisherigen Corona-Ausbreitung in anderen Ländern ist es das oberste Gebot der Stunde, die Infektionswelle zu verlangsamen, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Auch die Hochschule Trier muss ihren Beitrag hierzu leisten, die Infektionsketten wo immer möglich zu unterbrechen.

Die Hochschule setzt die Empfehlungen seitens des Bundes und des Landes sowie des Robert-Koch-Instituts zeitnah um. Dazu gehören insbesondere generelle Schutz- und Hygienemaßnahmen sowie die Abstimmung weiterer Maßnahmen in den Bereichen Arbeitsschutz, Studium und Lehre, Dienstreisen und Publikumsverkehr.

Die Hochschule Trier hat eine eigene Arbeits- und Steuerungsgruppe Pandemie (ASP) eingerichtet, welche die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zentral koordiniert, und bezieht dazu Expertinnen und Experten des betriebsärztlichen Diensts und der Gesundheitsämter mit ein. Sie übernimmt auch die Abstimmung mit den Landesministerien und anderen öffentlichen Einrichtungen.

Wir weisen darauf hin, dass die Entwicklung derzeit sehr dynamisch verläuft und es jederzeit Änderungen geben kann. In den nächsten Tagen werden sicher auch noch weitere bundes- und landespolitische Grundsatzentscheidungen zu erwarten sein, über die wir Sie informieren werden.

Den derzeitigen Stand unserer Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Corona finden Sie in den FAQs, die laufend auf unserer Webseite aktualisiert werden: www.hochschule-trier.de/go/coronavirus

Einige aktuelle Änderungen, die sich seit vergangenem Freitag ergeben haben, fassen wir hiermit zusammen:

Mit sofortiger Wirkung gilt Folgendes (Stand 16.03.):

  • Für alle Mitglieder der Hochschule gilt ab sofort ein generelles Dienstreiseverbot, das sich auf jegliche Dienstreisen/Fort- und Weiterbildungen, Kongressteilnahmen etc. im In- und Ausland bis auf Weiteres bezieht. Davon ausgenommen sind Dienstreisen zwischen den Standorten der Hochschule und innerhalb von Rheinland-Pfalz im Zusammenhang mit Dienstgeschäften bei Ministerien, Ämtern etc. sowie die Wahrnehmung von dringenden, unaufschiebbaren Terminen.
  • Die Landesregierung hat mit Wirkung zum 16.03.2020, 8:00 Uhr Veranstaltungen mit mehr als 75 Personen untersagt. Das Verbot gilt zunächst bis Ostern.
  • Die Ausrichtung aller Einzelveranstaltungen mit Gästen ist genehmigungspflichtig und zu beantragen über infogesundheit(at)hochschule-trier.de. Jede Veranstaltung muss im Vorfeld auf ihre Notwendigkeit geprüft werden und wenn nicht dringend erforderlich, abgesagt oder verschoben werden. Die Entscheidung darüber, ob eine Veranstaltung notwendig ist, treffen die Ausrichtenden der Veranstaltung in Absprache mit der Leitung des entsprechenden Bereichs, bzw. dem Dekan des Fachbereichs. Weiteres siehe FAQs.
  • Interne Sitzungen und Besprechungen sind auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken; die Abstands- und Hygieneempfehlungen sind zu beachten.
  • Generell sollten alternative Formate für die Durchführung von Veranstaltungen und Sitzungen in Betracht gezogen werden, wie z.B. Telefon- oder Videokonferenz, etc.
  • Bei allen Versammlungen, Veranstaltungen bzw. Sitzungen sind ab sofort Teilnehmerlisten (Name, Vorname, Einrichtung, E-Mailkontakt) zu führen. Hierdurch wird gewährleistet, dass im Nachgang potentielle Kontaktpersonen schnell identifiziert werden können.
  • Die Möglichkeit zur Telehomearbeit soll durch die Leitungen der zentralen Einheiten und Fachbereiche geprüft und organisiert werden unter Berücksichtigung der Aufrechterhaltung der wichtigsten Serviceangebote. Die Zeiterfassung erfolgt mittels Buchungskorrektur im Zeiterfassungssystem oder per Korrekturbeleg.

Zum Thema Studium und Lehre werden folgende Maßnahmen getroffen:

  • Der reguläre Studien- und Prüfungsbetrieb zum Sommersemester 2020 ist vorzubereiten. Es wird empfohlen, den Einsatz alternativer insbesondere digitaler Lehr- und Prüfungsformate zu prüfen. Entsprechende Handreichungen hierzu werden derzeit vorbereitet.
  • Online-Lehrmaterialien können den Studierenden vor Beginn der Lehrveranstaltungszeit am 20. April zur Verfügung gestellt werden.
  • Schriftliche und mündliche Prüfungen und Examenskolloquien können unter Einhaltung der geltenden Regeln zur Durchführung von Prüfungen, insbesondere nicht mehr als 75 Teilnehmende und Einhaltung der Abstandsregelung (siehe auch FAQs) stattfinden.
  • Die Kommunikation zwischen Studierenden und Lehrenden soll weitestgehend sichergestellt werden (Online-Sprechstunden, E-Mail, ggf. Telefon).
  • Exkursionen und Präsenzlehrveranstaltungen können bis zum verschobenen Beginn der Vorlesungszeit nicht stattfinden.

Wir arbeiten weiterhin an den Lösungen und halten Sie informiert.

Fragen oder Hinweise im Zusammenhang mit dem Coronavirus an der Hochschule Trier richten Sie bitte per E-Mail an infogesundheit(at)hochschule-trier.de

Mit besten Grüßen aus der Hochschulleitung

Dorit Schumann, Marc Regier, Stefan Diemer & Claudia Hornig

 

Information vom 13. März 2020

Liebe Studierende,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit informiere ich Sie im Namen der Hochschulleitung der Hochschule Trier, dass der Vorlesungsbeginn für das Sommersemester 2020 auf den 20.4.2020 verschoben wird.

Die Gesundheit unserer Studierenden und Beschäftigten sowie die damit verbundene Gesamtverantwortung für die Gesellschaft zur Begrenzung der Ausbreitung des Coronavirus haben derzeit Vorrang vor Präsenzveranstaltungen an unserer Hochschule.
Seit Beginn der Woche stehen die Hochschulleitungen in Rheinland-Pfalz im Austausch dazu, ausgehend von den HAWs, bei denen das Semester früher startet als an den Universitäten. Nach Kontaktaufnahme mit dem Wissenschaftsministerium MWWK und den Universitäten liegt seit gestern eine Empfehlung des Ministers Prof. Konrad Wolf vor, den Vorlesungsbeginn zu verschieben. Die entsprechende Pressemitteilung finden Sie im Anhang dieser E-Mail. Heute Morgen haben die Präsidentinnen und Präsidenten des Landes einstimmig einen gemeinsamen Beschluss gefasst, der nun auch bei uns an der Hochschule Trier in Kraft tritt.

Eine Verschiebung des Vorlesungsbeginns bedeutet derzeit nicht, dass die Hochschule oder der Lehrbetrieb geschlossen sind. Die Fachbereiche werden gebeten zu prüfen, welche Inhalte der Vorlesungen über Distant Learning oder E-Learning erbracht werden können. Sollte dies der Fall sein, werden Sie als Studierende weitere Informationen zur Vorbereitung erhalten. Es sind derzeit noch keine Entscheidungen zum Ende der Vorlesungszeit getroffen. Wir werden Sie darüber informieren.

Bis jetzt geplante Prüfungen können stattfinden. Auch die Betreuung von Abschlussarbeiten läuft weiter. Wir stimmen uns dazu zeitnah mit den Fachbereichen ab. Ebenfalls sind die Praxisphasen nicht betroffen. Es gelten die Bestimmungen der Organisationen, in denen die Praxisphasen stattfinden.

Die Erstsemesterbegrüßung wird auf einen neuen Termin verschoben, über den wir Sie ebenfalls informieren werden.

Was Veranstaltungen an der Hochschule mit weniger als 1000 Teilnehmenden angeht, gibt es eine Empfehlung der Bundeskanzlerin seit gestern Abend. Wie wir in der Hochschule damit verfahren werden, werden wir in der Hochschulleitung ab Montag erörtern. Ebenso werden wir dann weitere Hinweise zum Umgang mit Home-Office an die Beschäftigten geben.

Mit besten Grüßen
Prof. Dr. Dorit Schumann

FAQs - Allgemeine Fragen

Gibt es eine zentrale Ansprechstelle für Fragen zum Coronavirus?

Ja. Die Hochschule Trier hat eine eigene Arbeits- und Steuerungsgruppe Pandemie (ASP) eingerichtet, die die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zentral koordiniert und bezieht dazu ExpertInnen des betriebsärztlichen Dienstes und der Gesundheitsämter mit ein. Sie übernimmt auch die Abstimmung mit den Landesministerien und anderen öffentlichen Einrichtungen.

Fragen oder Hinweise im Zusammenhang mit der Hochschule Trier richten Sie bitte per E-Mail infogesundheit(at)hochschule-trier.de.
Das Landesinformationsportal zum Coronavirus erreichen Sie unter www.rlp.de/de/buergerportale/informationen-zum-coronavirus/

Für allgemeineFragen rund um das Coronavirus hat die Landesregierung Rheinland-Pfalz eine Hotline unter der Telefonnummer 0800 575 81 00 eingerichtet. Täglich erreichbar 8 - 18 Uhr, am Wochenende 10 - 15 Uhr.
Den ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie unter der Telefonnummer 116 117. Für den Landkreis Trier-Saarburg ist eine zentrale Corona-Hotline eingerichtet, die Sie unter der Telefonmummer 0651/718-1817 erreichen.

Außerdem ist von der Landesregierung eine Hotline für Fragen zur Kita-Betreuung eingerichtet worden, mit der Telefonnummer 06131 967 500. Erreichbar ist sie täglich 8 - 18 Uhr und am Wochenende 10 - 15 Uhr.

Was tut die Hochschule, um Beschäftigte, Studierende und Besucher der Hochschule zu schützen?

Die Hochschule setzt die Empfehlungen seitens des Bundes und des Landes sowie des Robert-Koch-Instituts zeitnah um. Dazu gehören insbesondere generelle Schutz- und Hygienemaßnahmen sowie die Abstimmung weiterer Maßnahmen in den Bereichen Arbeitsschutz, Studium und Lehre, Dienstreisen und Publikumsverkehr. Grundsätzlich ist aktuell ein Kontakt per Telefon oder E-Mail einem persönlichen Kontakt vorzuziehen. In jeder Beratungseinrichtung der Hochschule stehen entsprechende Formate zur Verfügung. Die allgemeinen Vorkehrungen zur Vermeidung einer Ansteckung sind zu beachten. Bitte beachten Sie auch die detaillierten Hinweise in den FAQ und die aktuellen Mitteilungen des Präsidiums.
Die aktuellen Hinweise der Hochschule können Sie auch auf folgender Webseite abrufen:www.hochschule-trier.de/go/coronavirus

 

Wie kann ich mich vor dem Coronavirus schützen?

Aktuell geht es vor allem darum, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Dazu sollten Beschäftigte und Studierende insbesondere auf eine gute Händehygiene, ausreichend Abstand zu Erkrankten sowie auf die übliche Husten- und Nies-Etikette (siehe unten) achten.

Zu folgenden Maßnahmen wird geraten:

  1. Regelmäßig und gründlich Hände waschen und möglichst wenig ins Gesicht fassen.
  2. Zur Begrüßung auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.
  3. Der Abstand zu anderen Personen sollte ca. 1-2 Meter betragen.
  4. Soweit es geht, Türklinken, Handgriffe und Haltestangen etwa in Bussen und Zügen nicht anfassen.
  5. Räume sollten regelmäßig gut gelüftet werden.
  6. Die sogenannte Husten- und Nies-Etikette sollte eingehalten werden:
    • Beim Husten oder Niesen mindestens 1,5 Meter Abstand von anderen Menschen halten und sich wegdrehen.
    • In die Armbeuge husten oder niesen oder ein Einwegtaschentuch benutzen - nur einmal verwenden und anschließend in einem Mülleimer entsorgen. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
    • Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen.
Was heißt Soziale Distanz und wie lässt sich Soziale Kälte vermeiden?

Soziale Distanz bedeutet, möglichst den Abstand von 1,5 bis 2 Metern einzuhalten und zudem sich fern von größeren Gruppen zu halten. Das Unterlassen von Händeschütteln zählt ebenso dazu, wie ein Abstand im Gespräch mit meinem Gegenüber. Dies sollte nicht nur an der Hochschule eingehalten werden, sondern auch bei sozialen Kontakten außerhalb der Hochschule (natürlich mit Ausnahme engster Familienangehöriger).

Soziale Distanz bedeutet nicht Soziale Kälte. Die ansonsten gewohnten Rituale lassen sich durch ein Lächeln, ein Winken oder eine leichte Verbeugung zwar nicht ersetzen, führen aber doch zu einer freundlichen Atmosphäre. Ein respektvoller Umgang ist uns ein zentrales Anliegen und führt zum Vermeiden sozialer Kälte. Sollte sich ein Mitglied der Hochschule in Risikogebieten aufgehalten haben, mit einem an Corona Infizierten in Kontakt gestanden haben oder selbst erkrankt sein, so wollen wir an Sie alle appellieren, jede Form der Ausgrenzung zu unterlassen. Ganz im Gegenteil: Fragen Sie bei Personen in Ihrem direkten Umfeld gerne nach dem Befinden oder ob Sie Hilfe anbieten können.

Appell zum Social Distancing mit Modellrechnung hier klicken

FAQ - Studium und Lehre

Hat die Verschiebung des Semesterbeginns Auswirkungen auf die BAföG-Zahlungen?

Die Verschiebung des Vorlesungsbeginns wird keine Auswirkungen auf die BAföG-Zahlungen haben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) berichtet am 25.03.2020:

Das Bundesministerium hat gegenüber den für den BAföG-Vollzug zuständigen Bundesländern und ihren Ausbildungsförderungsämtern klargestellt, dass das BAföG in pandemiebedingten Fallkonstellationen weiterzuzahlen ist. Studierende, Schülerinnen und Schüler, die auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angewiesen sind, sollen keine finanziellen Nachteile erleiden, wenn Ihre Ausbildungsstätte wegen der COVID 19 Pandemie vorübergehend geschlossen oder der Semesterbeginn verschoben wird. BAföG wird bis auf Weiteres weiter gewährt, wenn die Aufnahme oder der Ausbildung vorübergehend Fortsetzung unmöglich ist, weil Schulen oder Hochschulen geschlossen werden oder der Beginn des Sommersemesters 2020 verschoben wird.“

Weitere Informationen und die Regelungen im Einzelnen finden Sie unter:

www.bafög.de/informationen-fuer-bafoeg-gefoerderte-757.php

www.bafög.de/keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-756.php

Finden die Lehr- und Studienveranstaltungen wie geplant statt?

Das Sommersemester 2020 wird stattfinden. Die Länder haben sich darauf verständigt, dass das Sommersemester nicht ausfallen soll.

Der Vorlesungsbeginn (Präsenzlehre) ist auf den 20. April 2020 verschoben.

Ob parallel die Vorlesungszeit nach hinten verlängert wird, ist noch nicht entschieden, so dass vorerst der aktuelle Termin für das Ende der Lehrveranstaltungen gilt.

Online-Lehrmaterialien können den Studierenden vorab zur Verfügung gestellt werden. Die Fachbereiche werden ggf. mit weiteren Informationen auf Sie zukommen.

Bitte beachten Sie stets auch die aktuellen Hinweise der Fachbereiche z.B. auf den Webseiten, in stud.ip oder OLAT.

Finden Prüfungen an der Hochschule statt?

Die Prüfungen an der Hochschule Trier werden bis zum 20. April 2020 eingestellt. In Präsenz sind als Ausnahme lediglich noch Individualprüfungen möglich, wenn diese die letzte Prüfungsleistung darstellen.

Frühestens ab dem 20.4.2020, voraussichtlich aber später, wird der reguläre Prüfungsbetrieb wieder aufgenommen werden. Wenn dadurch irgendwelche Fristen verstreichen, werden diese verschoben, so dass den Studierenden dadurch soweit möglich keine Nachteile entstehen.

Die Abgabetermine aller Haus- und Abschlussarbeiten werden um 6 Wochen verschoben.

Werden die Abgabetermine verschoben?

Die Abgabetermine aller Haus- und Abschlussarbeiten werden um 6 Wochen verschoben.

Gibt es Einschränkungen bei der Durchführung von Praktikumsaufenthalten?

Die Durchführung von Praktikumsaufenthalten in einem ausgewiesenen Risikogebiet ist untersagt. Studierende, die ihr Praktikum nicht durchführen können, wenden sich an ihr zuständiges Prüfungsamt/Studienservice und ihr Fachbereichssekretariat. Dies gilt auch, wenn die Praktikumsdurchführung durch entsprechende Maßnahmen des Unternehmens in Frage steht.

Wie ist mit einem Auslandsaufenthalt umzugehen?

Austauschstudierende sollten ihre Kontaktperson im Akademischen Auslandsamt und die jeweiligen Professorinnen und Professoren benachrichtigen. Studierende der Hochschule, die studienbezogene Reisen, Exkursionen etc. geplant haben oder für das Sommersemester planen, müssen die Reise bis auf weiteres verschieben. Studierende, die in den betroffenen Regionen einen Erasmus-Aufenthalt durchführen und diesen abbrechen, erhalten bei einer verfrühten Rückkehr, auch bei Unterschreitung der Mindestdauer, ihre Erasmus-Förderung für die im Ausland verbrachten Tage. Aufgrund der außergewöhnlichen Umstände werden auch verkürzte Auslandsaufenthalte als Studienleistung soweit möglich anerkannt.

Können Werkstätten und Labore noch genutzt werden?

Werkstätten, Labore etc. sind für den Studienbetrieb geschlossen.

Forschungstätigkeiten können weiterhin unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln vor Ort stattfinden; dies beinhaltet auch Projekt und Abschlussarbeiten von Studierenden vor Ort.

Wie verhalte ich mich als Studierende der Hochschule Trier im Ausland?

Als Studierende, die sich momentan im Ausland befinden, sind Sie aktuell in einer schwierigen Lage, in der wir Sie als Hochschule nicht alleine lassen möchten. Sie sind momentan überwiegend an der Rückreise gehindert oder auch isoliert; der Lehrbetrieb ist inzwischen in vielen Ländern eingestellt. Bitte kontaktieren Sie zunächst auf jeden Fall Ihre Kontaktperson im Auslandsamt und Ihre betreuenden Professorinnen und Professoren, damit wir wissen wie es Ihnen geht und wir einen aktuellen Kontakt für weitere Informationen herstellen können.

Bitte prüfen Sie, ob es möglich ist, Ihren Aufenthalt zu verlängern, gerade auch um Reisen zu vermeiden. Aus ausgewiesenen Risikogebieten ist die Rückreise momentan ohnehin seitens der Landes- und Bundesregierung untersagt, daneben gibt es zahlreiche Reisebeschränkungen weltweit. Vor Ort können Sie am besten warten, bis die aktuelle Lage sich wieder entspannt hat. Wo eine Verlängerung des Aufenthalts organisatorisch nicht möglich ist und eine Rückreise noch infrage kommt und durchgeführt wird, sollten Sie in jedem Fall zunächst nach der Rückreise eine 14tägige häusliche Quarantäne einhalten.

In Bezug auf Fristen werden wir natürlich mit der größtmöglichen Kulanz handeln. Studierende, die in vom Coronavirus betroffenen Regionen einen Erasmus-Aufenthalt durchführen und diesen abbrechen, erhalten bei einer verfrühten Rückkehr, auch bei Unterschreitung der Mindestdauer, ihre Erasmus-Förderung für die im Ausland verbrachten Tage. Als betroffene Regionen gelten dabei  auch Gebiete, die von der jeweiligen nationalen Behörde als solche deklariert werden, nicht nur die Risikogebiete des RKI. Aufgrund der außergewöhnlichen Umstände können auch verkürzte bzw. abgebrochene Auslandaufenthalte als Studienleistung anerkannt werden.

Falls Sie im Ausland praktische Probleme (Geld, Unterkunft, Krankheit, etc.) haben, sollten Sie auch keinesfalls zögern, sich an die deutschen diplomatischen und konsularischen Vertretungen zu wenden, die Deutschen im Ausland unbürokratisch helfen können.

Natürlich ist die Lage emotional sehr belastend für Sie - seien Sie versichert, dass wir als betreuende Hochschule von unserer Seite her alles tun, um Sie zu unterstützen. Wir wünschen allen unseren Studierenden im Ausland, dass sie so gut wie möglich durch diese Zeit kommen. Bleiben Sie gesund!

Wie verhalte ich mich als internationale Studierende im Ausland, wenn ich einen Studienaufenthalt an der Hochschule Trier während des Sommersemesters 2020 geplant habe?

Wir sind dankbar, dass Sie die Hochschule Trier als Ort für Ihren Auslandsaufenthalt ausgewählt haben.

Aufgrund der momentanen Situation und den aktuellen Reisebeschränkungen empfehlen wir aber internationalen Studierenden, die einen Studienaufenthalt an der Hochschule Trier im Sommersemester 2020 geplant haben, von einer Anreise an die Hochschule aktuell bis mindestens zum 20. April abzusehen.

Aus ausgewiesenen Risikogebieten ist die Einreise nach Deutschland momentan seitens der Regierung untersagt, daneben gibt es zahlreiche Reisebeschränkungen weltweit. Vor Ort können Sie am besten warten, bis die aktuelle Lage sich wieder entspannt hat. Wir hoffen, dass dies der Fall sein wird, können aber nicht sagen, wie sich die dynamische Situation weiter entwickeln wird.

Zum heutigen Stand ist der Beginn der Präsenzvorlesungen ab dem 20. April geplant. Sie werden in vielen unserer Studiengänge die Möglichkeit haben, zuvor schon virtuelle Inhalte abzurufen. Falls Sie Ihren Studienaufenthalt zu einem späteren Zeitpunkt antreten möchten, unterstützen wir Sie gerne in allen administrativen Dingen wie Einschreibung, Verschiebung des Aufenthalts, Wohnungssuche, etc. - kontaktieren Sie bitte dazu unser Auslandsamt per e-Mail unter aaa(at)hochschule-trier.de oder telefonisch unter +49 651 8103 378.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie gut durch diese schwierige Zeit kommen!

FAQ - Spezielle Fragen für Beschäftigte

Welche Regelungen gelten bezüglich Telearbeit?

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können in Abstimmung mit ihren Vorgesetzten bis zum 20. April 2020 auch außerhalb der bestehenden Dienstvereinbarung Telearbeit nutzen und ggfs. Arbeitszeiten verlagern. Die Zeiterfassung erfolgt mittels Buchungskorrektur im Zeiterfassungssystem oder per Korrekturbeleg.

Die Hochschule möchte damit die Kontaktmöglichkeiten weitestehend reduzieren und den Beschäftigten die Möglichkeit bieten, die Betreuung von Kindern oder Angehörigen zu bewältigen und gleichzeitig den notwendigen Hochschulbetrieb aufrechterhalten.

Für Kinder, bei denen Bedarf für eine Betreuung besteht, wurde von der Landesregierung eine Notfallbetreuung an allen Schulen sichergestellt, die nicht durch Einzelverfügung geschlossen wurden. Gleiches gilt für den Bereich der Kitas. Hierzu ist von der Landesregierung auch eine Hotline für Fragen zur Kita-Betreuung eingerichtet worden, mit der Telefonnummer 06131 967 500. Erreichbar ist sie täglich 8 - 18 Uhr und am Wochenende 10 - 15 Uhr.

Wie kann ich von zuhause arbeiten?

Die Hochschule bietet zahlreiche Möglichkeiten, um von zuhause arbeiten zu können.

Eine Rufumleitung kann direkt am persönlichen Telefonieendgerät (am Arbeitsplatz vor Ort) eingerichtet werden. Sollten Sie nicht mehr die Möglichkeit haben am Endgerät vor Ort eine solche Umleitung einzurichten, können Sie als Beschäftigte der Hochschule Trier ein Ticket über das Ticketsystem des Rechenzentrums eröffnen oder Beschäftigte Ihrer Organisationseinheit darum bitten. Erbitten Sie die Einrichtung einer Rufumleitung unter Angabe ihrer dienstlichen Telefonnummer und Zielrufnummer. Die Rechenzentren der Hochschule bietet Dienste an, die weltweit ohne Beschränkung verfügbar sind. Dies sind z.B. die E-Maildienste. Andere Dienste unterliegen Zugriffsbeschränkungen, die entweder eine allgemeine Netzwerkadresszuordnung aus dem Hochschulbereich oder aber eine spezielle Adresszuweisung erfordern.

Um auf allgemeine interne Ressourcen ihrer Hochschule zugreifen zu können, bietet das HIZ die Möglichkeit der sicheren Anmeldung per Shibboleth (Passwort) bzw. der Einwahl mittels VPN. Damit sind Sie prinzipiell arbeitsfähig. Prüfen Sie bei Bedarf, ob diese Dienste auf Ihren Geräten installiert sind. Falls Sie Probleme bei der Einrichtung dieser Dienste haben, nutzen Sie bitte das Ticketsystem der Rechenzentren.

Können Beschäftigte bereits genehmigten Urlaub jetzt einfach stornieren?

Beschäftigte haben keinen Anspruch darauf, den genehmigten Urlaub kurzfristig zu stornieren, da z.B. eine geplante Reise aufgrund der Corona-Pandemie nicht angetreten werden kann.

Wer zählt zu einer Risikogruppe?

Wer aktuell zu einer Risikogruppe zu zählen ist, kann beim Robert Koch Institut nachgelesen werden.

Die individuelle Risikobewertung muss durch eine ärztliche Bescheinigung beim Arbeitgeber nachgewiesen werden.

 

Kann ich von zu Hause arbeiten, wenn ich zu den bekannten Risikogruppen gehöre?

Sollten Sie sich aufgrund von Vorerkrankungen, chronischen Erkrankungen oder anderen Beeinträchtigungen zur Risikogruppe zählen und Fragen zur Telearbeit oder sonstige Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an Ihren Vorgesetzten oder eine Person Ihres Vertrauens. Dies kann bspw. die Schwerbehindertenvertretung, ein Mitglied des Personalrats oder auch die Hochschulleitung über die bekannte Mailadresse infogesundheit(at)hochschule-trier.de sein.

Die individuelle Risikobewertung muss durch eine ärztliche Bescheinigung beim Arbeitgeber nachgewiesen werden.

Wir wollen unsere Risikogruppen besonders schützen und werden gemeinsam mit Ihnen nach geeigneten Lösungen suchen: Zur Telearbeit aber auch zum besonderen Schutz an Ihrem Arbeitsort.

Was soll ich tun, wenn ich mich in den letzten 14 Tagen in einem ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten habe?

Zu den Risikogebieten zählen die vom RKI ausgewiesenen Gebiete:www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Personen mit Wohnsitz oder dauerhaftem Aufenthalt in den vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebieten des Coronavirus, inklusive der französischen Region Grand Est, wird der Zugang zur Hochschule bis auf Weiteres nicht gestattet. Die Vorgesetzten in allen Bereichen sind angehalten, die Einhaltung dieser Regelung sicherzustellen.

Für Personen, die aus einem der Risikogebiete zurückkehren, gilt weiterhin die Pflicht zu einer 14-tägigen Absenz von den Standorten der Hochschule, siehe Frage „Müssen die Beschäftigten zuhause arbeiten, wenn sie in Quarantäne sind?“. Als Mitglied der Hochschule sind Sie verpflichtet Ihre Vorgesetzten sowie die Dienststelle (Personalverwaltung) unverzüglich telefonisch oder per E-Mail direkt zu informieren. Die Vorgesetzten sind erste Ansprechpartner für die Umsetzung einer geeigneten Arbeitszeitregelung, Homeoffice, Überstundenausgleich oder Abgeltung von Urlaub.

Beim ersten Auftreten von Krankheitszeichen der Atemwege, bei Fieber oder Durchfall sollten Sie Ihren Arzt anrufen und auf Ihre Reise hinweisen. Sehen Sie in jedem Fall davon ab, sich in eine Klinik oder in das Wartezimmer eines Arztes zu begeben. Falls Sie bereits Symptome einer Erkrankung haben, werden die weiteren Maßnahmen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden abgestimmt.

Studierende, Dritte (bspw. Fremdfirmen) und Gäste der Hochschule, die sich studienbezogen, privat oder dienstlich in den vergangenen 14 Tagen in den ausgewiesenen Risikogebieten aufgehalten haben oder Kontakt zu möglichen Infizierten hatten (z.B. in häuslicher Gemeinschaft mit möglichen Infizierten leben), werden ebenfalls aufgefordert, die Standorte der Hochschule in den zwei Wochen nach Rückkehr oder nach Kontakt nicht zu betreten. Für Betroffene werden Lösungen gefunden, um Nachteile zu vermeiden.

Darüber hinaus hat die Landesregierung Rheinland-Pfalz eine Hotline für Fragen zum Coronavirus eingerichtet. Sie erreichen sie täglich von 8 - 18 Uhr, am Wochenende von 10 - 15 Uhr unter der Tel. 0800 575 81 00.

Was soll ich tun, wenn ich Kontakt zu einer infizierten Person hatte?

Siehe dazu auch die Hinweise in der rechten Spalte "Vorgehen bei Corona-Verdacht".

Sie müssen außerdem Ihre Vorgesetzten bzw. die Dienststelle (Personalverwaltung) telefonisch oder per E-Mail direkt informieren. Bitte senden Sie außerdem diese Information per E-Mail auch an infogesundheit(at)hochschule-trier.de. Die oder der Vorgesetzte wird dann über das weitere Vorgehen entscheiden. Grundsätzlich gilt, dass das Risiko der Verbreitung zum Schutz der Anderen minimiert werden soll. Zudem sollten Sie sich unverzüglich – auch wenn Sie keine Krankheitszeichen haben – bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt telefonisch melden. Das zuständige Gesundheitsamt finden Sie in der Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI) unter https://tools.rki.de/PLZTool/.

Wer darf eine Quarantäne anordnen?

Grundsätzlich ordnet das zuständige Gesundheitsamt die häusliche Quarantäne für die maximale Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) an, sobald die Person als Kontaktperson gilt. Darüber hinaus kann die Hochschule als Arbeitgeberin eine Freistellung ohne oder gegen den Willen der Beschäftigten erklären und somit ein Fernbleiben vom Arbeitsplatz anordnen. Dies setzt voraus, dass die Arbeitgeberin Grund für die Annahme einer arbeitsunfähigen Erkrankung hat oder von der Person eine Gesundheitsgefahr für andere Beschäftigte oder Mitglieder der Hochschule ausgeht. Hierfür genügt das Vorliegen einer konkreten Infektionsgefahr mit dem Coronavirus und die Maßnahme kann darauf gestützt werden, dass sich Beschäftigte in einem Risikogebiet oder an einem Ort mit einem deutlich erhöhten Ansteckungsrisiko aufgehalten haben.

Müssen die Beschäftigten zuhause arbeiten, wenn sie in Quarantäne sind?

Solange Sie nicht arbeitsunfähig geschrieben sind, ja. Zumindest gilt das für alle, die die Möglichkeit dazu haben. Das gebietet die Treuepflicht zur Arbeitgeberin.

Der an der Hochschule geltende Umgang mit alternierender Telearbeit bezogen auf die Beantragung, Bereitstellung von Endgeräten und der Gefährdungsbeurteilung des Telearbeitsplatzes sind im Krisenfall außer Kraft gesetzt.

Datenschutz und Informationssicherheit sind zu beachten.

Mitarbeitende, die über dienstliche mobile Endgeräte, wie insbesondere Notebooks, Tablets oder Smartphones verfügen, sollten diese – wenn möglich – mit nach Hause zu nehmen, um im Notfall arbeitsfähig zu sein.

Die Möglichkeit zur Telearbeit soll durch die Leitungen der zentralen Einheiten und Fachbereiche geprüft und organisiert werden unter Berücksichtigung der Aufrechterhaltung der wichtigsten Serviceangebote. Fernerhin kann natürlich auch ein Überstundenausgleich oder die Abgeltung von Urlaub in Frage kommen.

Können Vorstellungsgespräche noch stattfinden?

Zwingend notwendige Vorstellungsgespräche können unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften stattfinden.  Alternative Formate für die Durchführung der Vorstellungsgespräche wie z.B. Telefon- oder Videokonferenz sollten bevorzugt genutzt werden. Die Hochschule stellt dafür den Konferenzdienst DFNconf Meeting zur Verfügung.

FAQ - Reisen und Veranstaltungen

Weltweite Reisewarnung

Wegen der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung eine weltweite Reisewarnung bis Ende April für touristische Reisen ausgesprochen.

Wie gehe ich mit anstehenden Dienstreisen um?

Für alle Mitglieder der Hochschule gilt ab sofort (Stand 16.03.2020) ein generelles Dienstreiseverbot, das sich auf jegliche Dienstreisen, Fort- und Weiterbildungen, Kongressteilnahmen etc. im In- und Ausland bis auf Weiteres bezieht.

Davon ausgenommen sind Dienstreisen zwischen den Standorten der Hochschule und innerhalb von Rheinland-Pfalz im Zusammenhang mit Dienstgeschäften bei Ministerien, Ämtern etc. sowie die Wahrnehmung von dringenden, unaufschiebbaren Terminen.

Lehrende und Studierende der Hochschule, die studienbezogene Reisen, Exkursionen etc. geplant haben oder für das Sommersemester planen, müssen die Reise bis auf weiteres verschieben. 

Unmittelbare Kosten, die für genehmigte Dienstreisen bereits entstanden sind oder durch die Absage entstehen (Stornokosten), können über die Haushaltsabteilung abgerechnet werden.

Bitte warten Sie mit der weiteren Planung von Dienst- oder Studienreisen aktuell noch ab, auch bei Reisebeginn in der zweiten Jahreshälfte 2020.

Was gilt für Veranstaltungen und interne Sitzungen?

Zur Eindämmung des Corona-Virus sind Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen in ganz Deutschland verboten. Daher werden alle Veranstaltungen der Hochschule Trier, die bis zum 20. April stattfinden sollten, abgesagt.

Interne Sitzungen und Besprechungen sind auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken; die Abstands- und Hygieneempfehlungen sind zu beachten. Alternative Formate für die Durchführung der Sitzungen wie z.B. Telefon- oder Videokonferenz, etc. sollten bevorzugt genutzt werden.

Bei allen Sitzungen sind ab sofort Teilnehmerlisten (Name, Vorname, Einrichtung, E-Mailkontakt) zu führen. Hierdurch wird gewährleistet, dass im Nachgang potentielle Kontaktpersonen schnell identifiziert werden können.

FAQ - Serviceeinrichtungen

Serviceeinrichtungen der Hochschule

Alle Gebäude und Serviceinrichtungen der Hochschule sind für Besucher und Studierende geschlossen. 

Nur nach vorheriger Anmeldung über E-Mail, Telefon oder über andere Kanäle, erreichen Sie bei dringenden Anfragen die Serviceeinheiten der Hochschule persönlich.

Nutzen Sie vorrangig andere Kommunikationswege wie Telefon, Fax oder E-Mail. Greifen Sie für die Klärung Ihres Anliegens auf unsere Informationsangebote im Internet zurück.

Denken Sie bitte bei einem zwingend notwendigen Besuch der Hochschule an die Empfehlung des RKI, einen Mindestabstand zu anderen Personen einzuhalten. Auf diese Weise tragen Sie dazu bei, Ansteckungsrisiken weitestgehend zu minimieren.  

Bibliothek

Die Bibliotheken aller Standorte sind geschlossen. Bitte nutzen Sie die Online-Angebote und kontaktieren Sie die Bibliothek per E-Mail oder telefonisch.

Bis auf Weiteres werden verlängerte Ausleihfristen gewährt.

Artikel aus Printzeitschriften aus unserem Bestand werden im Rahmen des Urheberrechts kopiert und als interner Lieferdienst per E-Mail zugeschickt.

In dringenden Fällen (z.B. wenn für die Erstellung von Abschlussarbeiten notwendig) besteht die Möglichkeit, dass wir Ihnen Bücher aus unserem Bestand per Post zusenden.

Die Fernleihe ist bundesweit eingestellt, d.h. zur Zeit können wir Ihnen keine Bücher oder Aufsätze aus anderen Bibliotheken bestellen.

Mensa

Die Mensa am Hauptcampus ist ab dem 23.03.2020 geschlossen. Der Kaffeeautomat am Hauptcampus ist außer Betrieb. Snacks erhalten Sie weiterhin an den Automaten.

Die Mensa am Umwelt-Campus Birkenfeld ist geschlossen für den Publikumsverkehr, es werden allerdings noch bis 09.04.20 Gerichte zum Mitnehmen angeboten. Sie können Ihre Bestellung bis 11.45 Uhr per WhatsApp an 0176-17964320 oder per E-Mail an b.straus(at)campus-company.eu (mit Namen und Abholzeitpunkt)  aufgeben und das Essen dann am Hintereingang der Mensa abholen.

PC-Pools

Die PC-Pools in Trier und in Birkenfeld sind geschlossen.

FAQ - Datenschutz

Welche Regeln gelten zum Datenschutz?

„Die Fürsorgepflicht der Arbeitgeber bzw. der Dienstherren verpflichtet diese, den Gesundheitsschutz der Gesamtheit ihrer Beschäftigten sicherzustellen. Hierzu zählt nach Ansicht der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden auch die angemessene Reaktion auf die epidemische bzw. inzwischen pandemische Verbreitung einer meldepflichtigen Krankheit, die insbesondere der Vorsorge und im Fall der Fälle der Nachverfolgbarkeit (also im Grunde nachgelagerte Vorsorge gegenüber den Kontaktpersonen) dient. Diese Maßnahmen müssen dabei natürlich immer auch verhältnismäßig sein. Die Daten müssen vertraulich behandelt und ausschließlich zweckgebunden verwendet werden. Nach Wegfall des jeweiligen Verarbeitungszwecks (regelmäßig also spätestens dem Ende der Pandemie) müssen die erhobenen Daten unverzüglich gelöscht werden.“

Quelle: Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Weitere Informationen unter dem Link: https://www.bfdi.bund.de/DE/Datenschutz/Themen/Gesundheit_Soziales/GesundheitSozialesArtikel/Datenschutz-in-Corona-Pandemie.html

Fragen oder Hinweise bitte per E-Mail an infogesundheit(at)hochschule-trier.de

Kontakt

Für Fragen und Hinweise zum Coronavirus wenden Sie sich bitte an:  infogesundheit(at)hochschule-trier.de

Darüber hinaus stehen Ihnen jederzeit auch der Personalrat sowie die Schwerbehindertenvertretung zur Verfügung.

 

Hinweise zur Meldepflicht

Die Hochschule Trier bittet alle Studierenden und Beschäftigten, die Hochschule umgehend zu informieren, sobald sie Verdachtsfall oder positiv getesteter Coronavirus-Fall sind. Haben Sie sich in Risikogebieten aufgehalten, müssen sie dies unverzüglich anzeigen per Mail an infogesundheit(at)hochschule-trier.de. Die Informationen dienen der Maßnahmenplanung und Infektionseindämmung.

Hygiene-Hinweise

Bitte beachten Sie weiterhin grundlegende Hygiene-Regeln:

  • gute Händehygiene
  • Husten- und Nies-Etikette
  • Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter)

Bitte verzichten Sie auch auf das Händeschütteln.

Vorgehen bei Corona-Verdacht in Trier

Patienten mit Corona-Verdacht sollen sich telefonisch an ihren Hausarzt wenden oder unter der Telefonnummer 116117 beim ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen. Für Trier und den Landkreis Trier-Saarburg ist eine zentrale Corona-Hotline eingerichtet: 0651/718-1817.

Das Testergebnis liege in der Regel innerhalb von 24 Stunden vor und werde an Hausarzt übermittelt, heißt es. Bei positivem Ergebnis erfolgt eine Meldung an das Gesundheitsamt. Wer nicht in der Lage ist, in das Labor nach Trier zu fahren, kann unter 116117 ein mobiles Ärzteteam anfordern.

Vorgehen bei Corona-Verdacht im Landkreis Birkenfeld

Zuständig für den Landkreis Birkenfeld ist das Gesundheitsamt in Idar-Oberstein. Das Gesundheitsamt ist montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr, zusätzlich montags bis Mittwochs von 14 bis 15 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr telefonisch über die Telefonnummer 06781/20080 erreichbar und per E-Mail über die Sammelemailadresse infektionsschutz(at)landkreis-birkenfeld.de.

Keinesfalls dürften Patienten, die aus einem Risikogebiet kommen oder die Kontakt zu bereits Erkrankten hatten und befürchten, sich infiziert zu haben oder schon Symptome zeigen, einfach eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus aufsuchten. Vielmehr sollten sie sich vorab telefonisch melden, damit Schutzmaßnahmen eingeleitet werden können, die die Infektionsgefahr für andere Patienten und das medizinische Personal verringern.

Quelle: Kreisverwaltung Birkenfeld vom 12.03.2020

back-to-top nach oben