Coronavirus: Auswirkungen auf den Hochschulbetrieb

  • Im aktuellen Sommersemester werden viele Lehrveranstaltungen digital durchgeführt.
  • Vorlesungen und Seminare in Präsenz finden im gesamten Sommersemester nicht statt. Ein Großteil der Veranstaltungen wird über das gesamte Semester in digitaler Form durchgeführt oder ins Wintersemester verschoben.
  • Ausnahmen gelten für genehmigte Praktika, Laborübungen und Werkstätten.
  • Klausuren können unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden.

  • Das Semesterende wird nicht verschoben. Die Vorlesungszeit des Sommersemesters endet am Freitag, den 03. Juli 2020.

  • Die Gebäude der Hochschule sind ab 04. Mai eingeschränkt wieder geöffnet.

  • Die Bibliotheken sind mit Einschränkungen wieder geöffnet. Bei einem Besuch besteht Maskenpflicht.

  • Mensa: Am Hauptcampus gibt es Speisen und Getränke im Take-Away-Verkauf. Auch die Mensa am UCB bietet wieder Essen zum Abholen und Brötchen am Automaten im ZN an.
  • Kontaktverbot: Im öffentlichen Raum dürfen sich Angehörige des eigenen Hausstandes auch mit den Personen eines weiteren Hausstandes aufhalten. Dies gilt entsprechend auch auf allen Außenanlagen der Hochschule.
  • Die für das Sommersemester 2020 geplanten Hochschulwahlen werden auf das Wintersemester 2020/2021 verschoben.
  • Öffentliche Veranstaltungen an der Hochschule werden bis 31.08.2020 nicht stattfinden.
  • Die bisherigen dienst- und arbeitsrechtlichen Regelungen können bis zum 03.07.2020 verlängert werden. Urlaub aus dem Urlaubsjahr 2019 verfällt erst am 31.12.2019.

Nähere Informationen finden Sie in den FAQs.

Aktuelle Mitteilungen der Hochschulleitung

05. Juni 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir hoffen, es geht Ihnen allen gut. Mittlerweile ist auf der einen Seite wieder etwas Alltag eingekehrt, auf der anderen Seite befinden wir uns immer noch in einer sehr außergewöhnlichen Situation.

Wir wollen Sie mit dieser Mail darüber unterrichten, welche neuen Rahmenbedingungen für die nächsten Wochen gelten.

Die Hochschulleitung hat allgemeine Arbeitsschutz- und Hygienestandards sowie Hygienehinweise für Klausuren erarbeitet, die sich momentan in der finalen Abstimmung mit den Personalvertretungen und Beauftragten befinden. Da die Klausuren momentan schon stattfinden, ist der aktuelle Entwurf der Hygienehinweise für Klausuren vorab beigefügt. Gegenüber des Entwurfs, den wir bereits verteilt hatten, haben sich kleine Änderungen ergeben. Bitte beachten Sie unter anderem die Hinweise zum regelmäßigen Lüften, die über die Abstands- und Hygienehinweise hinausgehend wichtig sind, um die Wahrscheinlichkeit zur Verbreitung des Corona-Virus in geschlossenen Räumen zu reduzieren.

Gemäß des Rundschreibens des Innenministeriums vom 03.06.2020 können die bisherigen dienst- und arbeitsrechtlichen Regelungen bis zum 03.07.2020 verlängert werden.

Das bedeutet für Sie im Einzelfall, dass alle genehmigten Anträge auf Home-Office, sofern es keine Änderungswünsche durch den Antragsteller selbst oder durch den Vorgesetzten gibt, bis zum 03.07.2020 gelten. Dieses Vorgehen wurde mit den Personalvertretungen einvernehmlich besprochen.

Fernerhin gilt sowohl für alle Tarifbeschäftigten als auch für alle Beamtinnen und Beamte, dass der Urlaub aus dem Urlaubsjahr 2019 erst am 31.12.2020 verfällt.

Die 8. Corona-Bekämpfungsverordnung sieht neuerdings eine Kontakterfassung vor. Diese Kontakterfassung gilt für alle Personen, die sich außerhalb des eigenen Hausstandes mindestens 15 Minuten gemeinsam in einem Raum befinden. Diese Kontakterfassung beinhaltet Name, Vorname, Anschrift und Telefonnummer. Von den Hochschulangehörigen selbst liegen uns diese Daten vor. Für Prüfungen, Werkstätten, Labore oder Praktika in Präsenz genügt eine Erfassung der Namen in Listen, die anderen Daten können im Bedarfsfall über den Studienservice/Verwaltungs-DV ermittelt werden. Für die Besucherinnen und Besucher der Serviceeinrichtungen, Sekretariate etc. haben wir ein entsprechendes Formular für Sie vorbereitet, das wir Ihnen im Anhang beifügen. Bitte achten Sie darauf, dass die Erfassungsblätter nur für die Erfassungszwecke einsehbar sind und nicht für unbefugte Dritte. Die Blätter werden jeweils vier Wochen sorgfältig aufgehoben und danach regelmäßig vernichtet. Sofern wir aufgrund der Nachverfolgung von Personengruppen danach gefragt werden, müssen die Kontaktdaten zeitnah zugänglich sein.

Wir danken allen, die weiterhin unermüdlich gemeinsam mit uns den Betrieb unserer Hochschule am Laufen halten und wünschen Ihnen eine gute verbleibende Vorlesungszeit und weiterhin viel Kraft und Gesundheit.

Ihre Hochschulleitung

Claudia Hornig
Prof. Dr. Dorit Schumann
Prof. Dr. Marc Regier
Prof. Dr. Stefan Diemer

 

22. Mai 2020

Liebe Studentinnen und Studenten,

in der vergangenen Woche hatten wir Ihnen unter anderem Hygienehinweise zum Ablauf von Klausuren zukommen lassen (diese sind weiter unten auch nochmals beigefügt). Bezüglich des Punktes „Studierende aus Risikogruppen“ kam es an verschiedenen Stellen zu Nachfragen bezüglich des Prozederes, die wir mit dieser Mail adressieren möchten: 

Im Falle eines ärztlich begründeten Bedarfs des/der Studierenden stellt der/die Studierende seinen Antrag für eine individuelle Prüfungslösung mit dem zugehörigen ärztlichen Nachweis so früh wie möglich an den Studienservice in Trier bzw. an das Prüfungsamt in Birkenfeld und den zuständigen Fachbereich/Lehrenden.

Herr Prof. Rieder als Beauftragter für Studierende mit Behinderung und chronischer Krankheit kann bei Fragen zusätzlich beratend kontaktiert werden. Bitte beachten Sie aber, dass dies nicht den offiziellen Antrag bezüglich der Risikogruppe an das Prüfungsamt und den Fachbereich/Lehrenden ersetzt.

Mit besten Grüßen

Ihre Hochschulleitung

Prof. Dr. Dorit Schumann (Präsidentin)     
Prof. Dr. Marc Regier (VP Studium und Lehre)       
Prof. Dr. Stefan Diemer (VP Forschung)
Claudia Hornig (Kanzlerin)

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Hygienehinweise zum Ablauf von Klausuren (und Klausureinsichten)

  • Auch für Prüfungen in Präsenz gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln, insbesondere zu Abstand sowie regelmäßiges Händewaschen.
  • Für Studierende aus Risikogruppen (ärztlicher Nachweis erforderlich) sollen im Falle eines ärztlich begründeten Bedarfs auf Anfrage des Studierenden individuelle Lösungen (z.B. getrennter Raum) gesucht werden.
  • Auf dem Weg zu den Klausuren und vor dem Klausurraum sollen Abstandsmarkierungen sowie Plakate auf den Sicherheitsabstand hinweisen. Dieser Mindestabstand ist einzuhalten. Gruppenbildung ist zu vermeiden. Weiterhin ist auf dem Weg zu den Klausuren, in den Klausurvorräumen sowie auf dem Weg vom Vorraum bis zum Sitzplatz eine selbst mitzubringende Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt auch bei der Klausurabgabe und dem Verlassen des Raums.
  • Klausuren liegen vor dem Einlass der Studierenden an den Sitzplätzen oder sind von den Studierenden in der Nähe des Einlasses zum Platz mitzunehmen.
  • Die Klausuren sind bei der Abgabe von den Teilnehmenden in einem Abgabekasten abzulegen und sollen vor der Korrektur zunächst für 24 Stunden verwahrt werden.
  • Eine „Einbahnregelung“ für Ein-/Ausgang soll vorgesehen und markiert werden.
  • Während der Prüfung kann auf eine Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden.
  • Bei Fragen des Studierenden / Antworten des Prüfenden ist von beiden Seiten eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Die Aufsichtspersonen können entscheiden, Fragen nur an am Pult mit Schutzwand („Spuckschutz“) zuzulassen.
  • Essen im Klausurraum ist nicht erlaubt (Ausnahmen bei medizinischer Notwendigkeit).
  • Eine besondere Reinigung/Desinfektion der Tische muss nicht erfolgen. Desinfektionsmittel für Hände und Flächen soll den Teilnehmenden/Aufsichtsführenden bereitgestellt werden. Die Anfrage erfolgt durch die Fachbereiche bei der Betriebstechnik.
  • Nach der Klausur verlassen alle möglichst zügig den Raum, das Gebäude und den Campus. Auch nach der Klausur müssen Gruppenbildungen auf dem Campus vermieden werden.
  • Die Hygienehinweise zum Ablauf von Klausuren sind entsprechend ebenfalls für die Einsichtnahme von Prüfungen gültig.
18. Mai 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studentinnen und Studenten,

wir hoffen, dass es Ihnen gesundheitlich und auch persönlich gut geht.

Mit dieser Mail sprechen wir Ihnen nochmals unseren Dank aus, dass dieses Semester trotz der besonderen Rahmenbedingungen als Semester der weitgehenden Fernlehre stattfinden kann. Dass diese Umstellung weitgehend gelungen ist, verdanken wir Ihnen als Lehrende und Studierende sowie den Serviceeinheiten der Hochschule. Wir wollen Sie ermuntern, die verbleibenden Wochen des Sommersemesters an diesen Lehr- und Lernformaten weiterhin so engagiert festzuhalten.

In der vergangenen Woche konnten wir in Rheinland-Pfalz beobachten, dass das gemeinsame Leben in Zeiten von Corona zunehmend geöffnet wird und dies wird sich nach den Plänen der Landesregierung fortsetzen. Die sinkende Zahl der Erkrankungen in Deutschland und Rheinland-Pfalz ist ein ermutigendes Zeichen – und wir haben als Hochschule unseren Beitrag leisten können. Als Beschäftigte und Studierende der Hochschule Trier hat jede Einzelne und jeder Einzelne einen Anteil daran und auch dafür wollen wir Ihnen mit dieser Nachricht unseren Dank aussprechen. Nun öffnen sich die Bundesländer in Deutschland zunehmend und die europäischen Grenzen ebenso. Da viele unserer Studierenden aus Luxemburg kommen, ist diese Grenzöffnung für uns besonders wichtig.

In der Hochschulleitung der Hochschule Trier wollen wir, auch gemeinsam mit den anderen Hochschulen in Rheinland-Pfalz, unserer Verantwortung weiterhin nachkommen. Über das gesamte Sommersemester hinweg werden wir an dem Konzept der digitalen Lehre und des Distance Learning festhalten. So haben wir es auch im Senat angekündigt und mit den Dekanen der Fachbereiche besprochen. Da an Hochschulen Studierende und Lehrende aus unterschiedlichen Bundesländern und Ländern zusammen kommen, überdurchschnittlich viel reisen und soziale Kontakte haben und häufig in Wohngemeinschaften zusammen leben, ist die Möglichkeit einer Verbreitung des Corona-Virus im Vergleich zu anderen Organisationen als relativ hoch einzustufen. Aus diesem Grund wollen wir mit weiteren Öffnungen noch abwarten.

Dies bedeutet, dass durch die Hochschulleitung genehmigte Präsenzveranstaltungen in Laboren, Werkstätten und Praktika stattfinden können, sofern Abstands- und Sicherheitsregeln eingehalten werden. Vorlesungen, Übungen und Seminare werden weiterhin nicht in Präsenz an der Hochschule stattfinden. Die Gebäude sind weiterhin geschlossen und nur an bekannten Eingängen zugänglich. Sie müssen sich weiterhin anmelden, um an die Hochschule zu kommen und dort an Veranstaltungen teilzunehmen oder unsere Serviceeinheiten zu besuchen.

Öffentliche Veranstaltungen sind bis zum 31.08.2020 nicht erlaubt. Gäste dürfen nur dann an die Hochschule kommen, wenn es sich um Anhörungen bei Berufungsverfahren, Einstellungen, kleinere Besprechungen mit Anmeldung oder andere erforderliche Besuche handelt, die nicht über ein Online-Format erfolgen können.

Wir nutzen die freien Räumlichkeiten, um Prüfungen des Wintersemesters nachzuholen, Klausureinsichten durchzuführen und Klausuren für das Sommersemester zu planen. Dies bindet mit Abstandsregelungen erhebliche räumliche und personelle Kapazitäten. Für die Durchführung der Prüfungen und Klausureinsichten wurde ein Hygiene- und Sicherheitskonzept erstellt, das auch die besonderen Regelungen bei Prüfungen umfasst. Das umfassendere Hygiene- und Sicherheitskonzept liegt im Entwurf auch bereits vor und befindet sich derzeit in der hochschulinternen Abstimmung. Den aktuellen Stand der Hygienehinweise zum Ablauf von Klausuren und Klausureinsichten haben wir ans Ende dieser Mail angefügt.

Die wöchentlichen Treffen mit Studierendenvertretungen sind für uns wichtig, um hochschulübergreifende Fragen aus Studium und Lehre zu besprechen. Aus diesem Grund wollen wir die Mailadresse für Fragen im Zusammenhang mit Corona, die Sie lieber an Studierende richten wollen, an dieser Stelle nochmals benennen: studentischeanliegen(at)hochschule-trier.de 

Zugleich ist weiterhin die Mailadresse aktiv, unter der Sie als Beschäftigte und Studierende alle Fragen rund um Organisation, Gesundheitsfragen, Studium und Lehre, Forschung, Internationales usw. unter den besonderen Corona-Bedingungen an uns senden können: infogesundheit(at)hochschule-trier.de

Zudem stehen die Beauftragten und Personalräte für Fragen zur Verfügung. Weitere Links, Kontakte und Beantwortung von Fragen finden Sie auf der bekannten Internet-Seite: https://www.hochschule-trier.de/hochschule/aktuelles/informationen-zum-corona-virus

Homeoffice kann weiterhin verstärkt ermöglicht werden. Um eine ausreichende Präsenz vor Ort sicherzustellen, bieten sich weiterhin Schicht- bzw. Teammodelle an. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 07.06.2020.

Aus der Digitalen Lehre, Distance Learning, Gremiensitzungen unter Einsatz von Videokonferenzsystemen können wir in die Zukunft sicherlich auch positive Erfahrungen mitnehmen. Eine Fragerunde mit Studierenden des ersten Semesters hat beispielsweise in der vergangenen Woche trotz der Entfernung über Videokonferenz zu einer besonderen Nähe durch die individuellen Fragen geführt.

Wir sind und bleiben eine Präsenzhochschule mit persönlichen Kontakten. Aus diesem Grund ist es uns wichtig, zur Präsenz des Lernens, Lehrens und Forschens zurückzukehren, sobald es die Rahmenbedingungen erlauben. Mit dieser Perspektive blicken wir auf das Wintersemester, das sicherlich unter besonderen Regelungen zu Abstand und Sicherheit, aber dennoch – so hoffen wir – zumindest teilweise vor Ort an der Hochschule stattfinden wird. Dies setzt voraus, dass keine weiteren Ausbreitungen des Corona-Virus erfolgen, die nochmals breitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens erfordern.

Anbei senden wir noch den Link zu einem Video, das wir vor einiger Zeit aufgenommen haben, um auch einen persönlichen Gruß an Sie zu richten. Es war zunächst für Studierende (im ersten Hochschulsemester) gedacht, richtet sich aber an alle Hochschulmitglieder: https://www.hochschule-trier.de/studium/willkommen

Wir wünschen Ihnen einen guten Verlauf des Semesters, Gesundheit und alles Gute

Ihre Hochschulleitung

Prof. Dr. Dorit Schumann (Präsidentin)     
Prof. Dr. Marc Regier (VP Studium und Lehre)       
Prof. Dr. Stefan Diemer (VP Forschung)
Claudia Hornig (Kanzlerin)

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Hygienehinweise zum Ablauf von Klausuren (und Klausureinsichten)

  • Auch für Prüfungen in Präsenz gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln, insbesondere zu Abstand sowie regelmäßiges Händewaschen.
  • Für Studierende aus Risikogruppen (ärztlicher Nachweis erforderlich) sollen im Falle eines ärztlich begründeten Bedarfs auf Anfrage des Studierenden individuelle Lösungen (z.B. getrennter Raum) gesucht werden.
  • Auf dem Weg zu den Klausuren und vor dem Klausurraum sollen Abstandsmarkierungen sowie Plakate auf den Sicherheitsabstand hinweisen. Dieser Mindestabstand ist einzuhalten. Gruppenbildung ist zu vermeiden. Weiterhin ist auf dem Weg zu den Klausuren, in den Klausurvorräumen sowie auf dem Weg vom Vorraum bis zum Sitzplatz eine selbst mitzubringende Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt auch bei der Klausurabgabe und dem Verlassen des Raums.
  • Klausuren liegen vor dem Einlass der Studierenden an den Sitzplätzen oder sind von den Studierenden in der Nähe des Einlasses zum Platz mitzunehmen.
  • Die Klausuren sind bei der Abgabe von den Teilnehmenden in einem Abgabekasten abzulegen und sollen vor der Korrektur zunächst für 24 Stunden verwahrt werden.
  • Eine „Einbahnregelung“ für Ein-/Ausgang soll vorgesehen und markiert werden.
  • Während der Prüfung kann auf eine Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden.
  • Bei Fragen des Studierenden / Antworten des Prüfenden ist von beiden Seiten eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Die Aufsichtspersonen können entscheiden, Fragen nur an am Pult mit Schutzwand („Spuckschutz“) zuzulassen.
  • Essen im Klausurraum ist nicht erlaubt (Ausnahmen bei medizinischer Notwendigkeit).
  • Eine besondere Reinigung/Desinfektion der Tische muss nicht erfolgen. Desinfektionsmittel für Hände und Flächen soll den Teilnehmenden/Aufsichtsführenden bereitgestellt werden. Die Anfrage erfolgt durch die Fachbereiche bei der Betriebstechnik.
  • Nach der Klausur verlassen alle möglichst zügig den Raum, das Gebäude und den Campus. Auch nach der Klausur müssen Gruppenbildungen auf dem Campus vermieden werden.
  • Die Hygienehinweise zum Ablauf von Klausuren sind entsprechend ebenfalls für die Einsichtnahme von Prüfungen gültig.
07. Mai 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

am 7.5.2020 hat die Hochschulleitung folgenden Beschluss zu noch stattfindenden Prüfungen im Sommersemester 2020 gefasst:

  • Den Studierenden wird die Teilnahme an den noch stattfindenden Prüfungen des Sommersemesters 2020 freigestellt, das heißt auch Pflichtversuche müssen nicht angetreten werden und zählen somit nicht zur Anzahl der gemäß der Prüfungsordnungen möglichen 3 Prüfungsversuche.
  • Angetretene Prüfungen werden gewertet. Die in den Prüfungsordnungen gefassten Regelungen zum Rücktritt bleiben davon unberührt.
  • Schriftliche Ausarbeitungen, wie Seminar-,Studien- oder Abschlussarbeiten bleiben von dieser Regelungen ausgenommen, allerdings soll auf begründeten Antrag eine Fristverlängerung durch die zuständigen Prüfungsausschüsse großzügig geprüft werden.
  • Aus organisatorischen Gründen bleiben die in den Prüfungsordnungen vorgegebenen An/Abmeldefristen zu Prüfungen unverändert.

Davon abweichende Regelung in einzelnen Fachbereichen kann die Hochschulleitung nicht ausschließen, es ergeht aber die dringende Empfehlung der Hochschulleitung an alle Fachbereiche, diese einheitlichen Regelungen anzuwenden.

Dies auch vor dem Hintergrund, dass neben der Hochschulleitung auch die Studierenden aus AStA, Senat und Fachschaften ebenfalls den deutlichen Wunsch einheitlicher Regelungen kommuniziert haben und der Aufwand in den Prüfungsämtern durch abweichende Regelungen sehr viel größer wird.

Mit freundlichen Grüßen

Die Hochschulleitung

Prof. Dr. Dorit Schumann                  
Prof. Dr. Marc Regier               
Prof. Dr. Stefan Diemer           
Claudia Hornig

Hochschule Trier
Trier University of Applied Sciences
Schneidershof | 54293 Trier
www.hochschule-trier.de
Facebook | Youtube

 

 

 

 

30. April 2020 (Nr. 2)

Liebe Studentinnen und Studenten,

ergänzend zu der Nachricht unserer Kanzlerin Claudia Hornig von heute wollen wir Sie zusätzlich zu ein paar Themen informieren, die sich an Sie als Studierende richten.

Wir hoffen, es geht Ihnen gesundheitlich gut und Sie haben den Start in dieses Semester gefunden. Der außergewöhnlichen Rahmenbedingungen sind wir uns bewusst und wollen möglichst passende Rahmenbedingungen für Ihr Lernen und Ihr Studium bereitstellen.

Um die Interessen der Studierenden bei unseren Überlegungen rund um Studium und Lehre besser im Blick zu haben, gibt es seit der letzten Woche einen engen Austausch mit einem Kreis an Studierenden. Prof. Dr. Rita Spatz als Zentrale Gleichstellungsbeauftragte, Prof. Dr. Marc Regier als Vizepräsident für Studium und Lehre und ich tauschen uns nun regelmäßig über Big Blue Button mit den folgenden Studierenden aus:

  • Vanessa Schuster (Vertreterin Senat),
  • Laura Schwinn (Vertreterin AStA),
  • Danja Steinberg (Vertreterin Fachbereichsrat UPUT),
  • Stefan Jungen (aktiver Student der Hochschule),
  • Jan Schwitalla (Vertreter StuPa und Senat),

Sowie bei Bedarf auch mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Studierenden.

Wenn Sie Fragen haben rund um die Auswirkungen von Corona auf den Hochschulbetrieb, auch Studium und Lehre betreffend, können Sie diese weiterhin an infogesundheit(at)hochschule-trier.de richten.

Sollten Sie Fragen haben, die Sie lieber an die oben genannten Studierenden richten wollen, so erreichen Sie die Studierenden unter: studentischeanliegen(at)hochschule-trier.de

Und auch Ihre Fachbereiche, die Lehrenden, Dekane und Studiengangsleitungen können Sie wie üblich kontaktieren, wenn es sich um Fragen handelt, die Ihren Studiengang direkt betreffen.

Wir informieren Sie weiterhin über alle Neuerungen auf zwei Wegen:

  1. E-Mail: Regelmäßige Information und Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen
  2. FAQs auf unserer Internet- Seite unter www.hochschule-trier.de/go/coronavirus

In die FAQs nehmen wir alle Änderungen mit auf, die wir über E-Mail an Sie gesendet haben. Die wichtigsten aktualisierten Termine finden Sie auf der angegebenen Internet-Seite ganz oben in einer Infobox.

Wenn Sie sich fragen, warum es derzeit immer wieder Änderungen gibt: Dies liegt daran, dass aus dem Bund, aus dem Land und aus den Hochschulen regelmäßig neue Rahmenbedingungen zu beachten sind. Wir bemühen uns unter diesen Rahmenbedingungen ein möglichst stabiles Semester zu organisieren und Sie informiert zu halten.

Mit dem oben benannten Kreis der Studierenden tauschen wir uns derzeit unter anderem über folgende Themen aus:

  • Semesterstart und Semesterende
  • Prüfungen und alternative Prüfungsformate
  • Mentoring für Studierende im ersten Hochschulsemester
  • Fragen zum Nachteilsausgleich
  • Kommunikation mit Ihnen als Studierende
  • Hygienekonzepte für die Lehre und Prüfungen

Die Corona-Pandemie hat teilweise massive Auswirkungen auf die finanzielle Situation von vielen Studierenden. Wir begrüßen es daher sehr, dass die Bundesregierung heute angekündigt hat, Studierende in einer finanziellen Notlage zu unterstützen. Ab Anfang Mai können Sie bei der staatlichen Förderbank KfW ein zinsloses Darlehen von bis zu 650 Euro im Monat beantragen - unabhängig von Ihrem Einkommen und dem Ihrer Eltern. Weitere Infos finden Sie unter: www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Studieren-Qualifizieren/KfW-Studienkredit/KfW-Corona-Hilfe-f%C3%BCr-Studierende/

In dieser Nachricht wollen wir keine weiteren Termine benennen, sondern Ihnen die Wichtigkeit der eben genannten Mailadressen und Internet-Seite nahelegen, um Informationen zu erhalten und Kontakt aufzunehmen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin Alles Gute für dieses Semester und Ihr Studium und auch für Ihre Gesundheit

Im Namen der gesamten Hochschulleitung

Dorit Schumann gemeinsam mit Marc Regier, Stefan Diemer und Claudia Hornig

 

30. April 2020 (Nr. 1)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

nachdem Bund und Länder ihre Regelungen etwas lockern, wird die Hochschule ab dem 04.05.2020 auch wieder, allerdings unter bestimmten Voraussetzungen, ihre Serviceeinrichtungen für den Publikumsverkehr öffnen.

Es gilt weiterhin die Bitte, alles über E-Mail, telefonisch oder andere Systeme aus der Ferne abzuwickeln, was möglich ist, um den persönlichen Kontakt soweit wie möglich zu begrenzen. Sollte dies aber nicht möglich sein, können Sie die Serviceeinrichtungen nach vorheriger Terminabstimmung persönlich aufsuchen.

Bei den Bibliotheken ist die maximale Besucheranzahl auf 5 Personen gleichzeitig beschränkt. Auch hier bitten wir, wenn möglich sich vorher telefonisch anzumelden, damit Warteschlangen vermieden werden.

Die Gebäude werden nur an gewissen Eingängen geöffnet sein:

  • am Hauptcampus die Eingangstür von Gebäude B und die Eingangstür in Gebäude G,
  • am Umwelt-Campus Birkenfeld die Tür im Zentralen Neubau, Nordeingang (rostiger Nagel).
  • Der Campus Gestaltung (einschließlich Standort Idar-Oberstein) regelt den Zugang durch die Lehrenden. Die Öffnungszeiten sind von Mo-Do 9.00 -15.00 Uhr, Fr von 9.00 -12.00.

Die drei Eingangstüren sind personell besetzt. Es gibt dann eine Liste, in die Sie sich eintragen müssen mit Angabe des Zweckes. Wir bitten Sie, das Gebäude auch wieder über diesen Eingang zu verlassen, da dies ebenfalls dokumentiert werden muss.

Wir möchten noch darauf hinweisen, dass in der Bibliothek gemäß Landesverordnung Maskenpflicht besteht für alle Besucherinnen und Besucher.

Weiterhin wurde festgelegt, dass es in diesem Sommersemester keine Vorlesungen und Seminare in Präsenz geben wird. Ein Großteil der Veranstaltungen wird über das gesamte Semester in digitaler Form durchgeführt oder ins Wintersemester verschoben. Ausnahmen gelten für Praktika, Laborübungen, Werkstätten und Klausuren. Diese Ausnahmen können nur unter Einhaltung der entsprechenden Hygieneregeln stattfinden und sind in jedem Einzelfall von der Hochschulleitung zu genehmigen.

Da das Land keinen Hygieneplan für Hochschulen erstellt hat, werden momentan eigene Regularien von uns aufgestellt. Sobald diese mit der Personalvertretung abgestimmt sind, werden wir sie in den FAQs unter www.hochschule-trier.de/go/coronavirusveröffentlichen.

Für Studierende, die keine Möglichkeit haben, die Vorlesungen online zu verfolgen, werden wir Einzellösungen suchen. Wenden Sie sich bitte diesbezüglich an Ihren Dekan oder an die Hochschulleitung. Gerne auch über unsere E-Mail Adresse infogesundheit(at)hochschule-trier.de.

Das Semesterende wird nicht verschoben und es gibt auch kein "Nichtsemester" nach Auskunft unseres Wissenschaftsministeriums. Die Vorlesungszeit des Sommersemesters endet am Freitag, den 03.07.2020.

Aus dem Kreise der Beschäftigten sind in der letzten Woche zahlreiche Fragen zu dem Thema Sonderurlaub zur Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen gemäß Infektionsschutzgesetz gekommen. Hier ist nach Rücksprache mit unserem Innen- und Wissenschaftsministerium festzuhaltenden, dass dieser Sonderurlaub nur gewährt werden kann, wenn wir den Beschäftigten keine Telearbeit bzw. Home-Office anbieten können. Falls Sie diesbezüglich Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden. Bezüglich der weiteren Vorgehensweise hinsichtlich der Gewährung von Home-Office und Risikogruppen können wir Ihnen hoffentlich nächste Woche mehr sagen.

Wir sind weiterhin mit vollem Einsatz bemüht, die Einschränkungen und Beschränkungen so gering wie möglich zu halten und den Hochschulbetrieb so gut wie möglich fortzuführen, dafür nochmals ein großes Dankeschön an Sie alle.

Wenn Sie weitere Fragen rund um das Thema haben, können Sie gerne jederzeit die  E-Mail-Adresse infogesundheit(at)hochschule-trier.de nutzen. Wir sind bemüht, Ihnen unverzüglich zu antworten.

Wir wünschen Ihnen ein schönes verlängertes Wochenende. Wir sind weiterhin für Sie da.

Die Hochschulleitung

Claudia Hornig
Prof. Dr. Dorit Schumann
Prof. Dr. Marc Regier
Prof. Dr. Stefan Diemer

24. April 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gerne möchten wir Sie mit dieser Mail über die aktuellen Entwicklungen an unserer Hochschule im schon laufenden Semester unterrichten.

In großen Teilen seit 30.3.2020 und fast flächendeckend seit Anfang dieser Woche laufen die Online-Lehrveranstaltungen. Ein herzlicher Dank gilt den Lehrenden, den Mitarbeitenden auch in den damit befassten Serviceeinheiten und auch den Studierenden für den großen Einsatz, die Motivation und das Engagement, die dieses außergewöhnliche Semester in dieser Form überhaupt möglich machen.

In diesem Semester wird es nicht mehr möglich sein, Vorlesungen in Präsenz durchzuführen. Einzige Ausnahmen davon, die allerdings einzeln der Hochschulleitung zur Genehmigung vorgelegt werden müssen, sind Labore, Werkstätten und Praktika, wenn diese zur Erreichung des Qualifikationsziels des Moduls unbedingt notwendig sind. Hierzu sind gerade die Abfragen in den Fachbereichen erfolgt und wir arbeiten gemeinsam daran, alle Abstands- und Hygieneregeln (u.a. mindestens 1,5 m Abstand, Raumgröße mindestens 10m²/Person, Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung) einzuhalten oder alternative Lösungen (z.B. auch Verschiebung des Moduls in folgende Semester) zu suchen.

Prüfungen, die zu Beginn des Semesters ausfallen mussten, werden nachgeholt. Derzeit sind einerseits schon mündliche Individualprüfungen in Präsenz (unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln) als auch mündliche Prüfungen über Videokonferenzsysteme möglich. Weitere Prüfungen, wie Klausuren sind frühestens ab Mitte Mai denkbar. Auch hier müssen dann selbstverständlich die bekannten Abstands- und Hygieneregeln (u.a. mindestens 1,5 m Abstand, Raumgröße mindestens 10m²/Person, Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung) eingehalten werden. Derzeit läuft gerade eine Abfrage in den Fachbereichen, welche Klausuren dies betrifft und wie diese zu organisieren sind.

Dasselbe trifft für die Prüfungen am Semesterende zu. In diesem Fall sind die Lehrenden auch besonders aufgefordert, über (zu Klausuren) alternative Prüfungsformen wie Haus- und Seminararbeiten oder mündliche Prüfungen nachzudenken.

Die Hochschule bleibt auf jeden Fall bis 03.05.2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Danach werden die Serviceeinrichtungen vor Ort, allerdings mit reduzierter Öffnungszeit, reduzierter Besetzung und max. Personenbeschränkung, geöffnet sein. Hierzu arbeiten wir zur Zeit noch an einem Konzept, wie wir eine gezielte Einlasskontrolle an allen Standorten gewährleisten können.

Die aktuellen großzügigen Regelungen zur Telearbeit, Schutz der Risikogruppen etc. gelten vorerst nur bis zum 17.05.2020.

Für Beschäftigte, die aufgrund von Kinderbetreuung und Betreuung von nahen Angehörigen, nicht in der Lage sind, ihre Arbeit umfänglich in Telearbeit zu erbringen, kann Sonderurlaub unter bestimmten Voraussetzungen gewährt werden.

Die Voraussetzungen sind wie folgt:

  • Tatsächliche Schließung einer Betreuungseinrichtung
  • Zu betreuende Kinder sind unter 12 Jahre oder sie sind behindert und auf Hilfe angewiesen
  • Eine alternative Betreuung kann nicht auf andere Art und Weise sichergestellt werden.

In diesem Fall sind positive Arbeitszeitsalden vorrangig abzubauen, der Sonderurlaub muss nicht am Stück, sondern kann tageweise oder an halben Tagen genommen werden.

Die Voraussetzungen sind von der Personalverwaltung entsprechend zu prüfen und zu dokumentieren. Das Ergebnis dieser Prüfung ist der Personalakte beizufügen.

Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass für tariflich Beschäftigte möglicherweise für die Zeit der Inanspruchnahme dieser Freistellung und den hierfür geleisteten

Entschädigungsanspruch insbesondere Ansprüche auf die Zusatzversorgung (VBL) entfallen.

(gemäß Rundschreiben des Ministeriums des Innern vom 23.04.2020)
 

Es gilt weiterhin der Grundsatz, dass in allen Bereichen der Mindestabstand von 1,50 m eingehalten werden muss. Nach meinem Kenntnisstand ist dies in den meisten Bereichen bereits so umgesetzt.

Sollte es hier noch Fragen und Probleme geben, bitte an unsere infogesundheit(at)hochschule-trier.de

Desinfektionsmittel und Spuckschutzwände sind vorhanden. Wenn hier Bedarf besteht aufgrund von nicht einzuhaltenden Mindestabständen,  bitte über den Vorgesetzen ebenfalls an o.g. E-Mail-Adresse.

Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ist zwar nicht zwingend erforderlich, wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann, die Bedeckungen sind aber ebenfalls bestellt bzw. in Arbeit.

Sollte in Sozialräumen oder Küchen noch Handseife fehlen, ebenfalls bitte an o.g.E-Mail-Adresse.

Die Toiletten werden an allen Standorten täglich gereinigt, eine gesonderte Desinfektion ist nicht erforderlich.

Da Flächen- und Handdesinfektionsmittel momentan etwas längere Lieferzeit hat, können Sie gerne dieses auch in einem Drogeriemarkt zu handelsüblichen Preisen kaufen und dies per Barvorlage abrechnen. Die entstandenen Kosten werden Ihnen bzw. Ihrem Fachbereich nicht in Rechnung gestellt.

Bitte achten  Sie darauf, Ihr Büro bzw. Arbeitsplatz regelmäßig zu lüften, keine Kipplüftung sondern eine kurze Stoßlüftung.

Dienstreisen werden zukünftig nur genehmigt, wenn sie aus dienstlichen Gründen unbedingt notwendig sind, darüber entscheidet die Hochschulleitung.

Wir werden Ihnen nächste Woche entsprechende Arbeitsschutzstandards an die Hand geben, die sich an den SARS-COV-2-Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales orientieren.

Zuletzt nochmals ein herzliches Dankeschön an Sie alle im Namen der ganzen Hochschulleitung für Ihre Kreativität, Ihren Einsatz und Unermüdlichkeit, die Hochschule auch weiterhin, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, am Laufen zu halten. Ich denke, das ist uns allen ganz gut gelungen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie weiterhin gesund!

Für die Hochschulleitung

Claudia Hornig

Kanzlerin

 

23. April 2020

Liebe Studierende,

gerne möchten wir Sie mit dieser Mail über die aktuellen Entwicklungen bezüglich Lehre und Prüfungen an unserer Hochschule im schon laufenden Semester unterrichten.

In großen Teilen seit 30.3.2020 und fast flächendeckend seit Anfang dieser Woche laufen die Online-Lehrveranstaltungen. Ein herzlicher Dank gilt den Lehrenden, den Mitarbeitenden auch in den damit befassten Serviceeinheiten und auch den Studierenden für den großen Einsatz, die Motivation und das Engagement, die dieses außergewöhnliche Semester in dieser Form überhaupt möglich machen.

Mindestens bis zum 4.5.2020 und danach bis auf weiteres wird es nicht möglich sein Vorlesungen in Präsenz durchzuführen. Wir rechnen derzeit damit, dass mindestens ein Großteil des Semesters die Lehre als E- oder Distanz-Lehre durchgeführt werden muss. Einzige Ausnahmen davon, die allerdings einzeln der Hochschulleitung zur Genehmigung vorgelegt werden müssen, sind Labore, Werkstätten und Praktika, wenn diese zur Erreichung des Qualifikationsziels des Moduls unbedingt notwendig sind. Hierzu sind gerade die Abfragen in den Fachbereichen erfolgt und wir arbeiten gemeinsam daran, alle Abstands- und Hygieneregeln (u.a. mindestens 1,5 m Abstand, Raumgröße mindestens 10m²/Person, Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung) einzuhalten oder alternative Lösungen (z.B. auch Verschiebung des Moduls in folgende Semester) zu suchen.

Prüfungen, die zu Beginn des Semesters ausfallen mussten, werden nachgeholt werden. Derzeit sind einerseits schon mündliche Individualprüfungen in Präsenz (unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln) als auch mündliche Prüfungen über Videokonferenzsysteme möglich. Weitere Prüfungen, wie Klausuren sind frühestens ab Mitte Mai denkbar. Auch hier müssen dann selbstverständlich die bekannten Abstands- und Hygieneregeln (u.a. mindestens 1,5 m Abstand, Raumgröße mindestens 10m²/Person, Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung) eingehalten werden. Derzeit läuft gerade eine Abfrage in den Fachbereichen, welche Klausuren dies betrifft und wie diese zu organisieren sind.

Dasselbe trifft für die Prüfungen am Semesterende zu. In diesem Fall sind die Lehrenden auch besonders aufgefordert, über (zu Klausuren) alternative Prüfungsformen wie Haus- und Seminararbeiten oder mündliche Prüfungen nachzudenken.

Wir sind uns als Hochschulleitung der Schwierigkeit der Lage bewusst, in die die aktuelle Situation viele Studierende bringt - neben der Belastung, die die Lage an uns alle sowieso schon heranträgt wie die allgemeine Unsicherheit z.B. logistische Probleme, Verlust der Nebentätigkeiten und dadurch entstehende finanzielle Notlagen oder Unsicherheiten im Studien- und Prüfungsablauf oder in der Planung von Praxis- oder Auslandssemestern. Wir können Ihnen versichern, dass wir nach Kräften alles dafür tun, um an unserer Hochschule zu soweit wie möglich zufriedenstellenden Lösungen zu kommen. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass wir uns hochschulpolitisch im Land und im Bund einsetzen, dass dort die richtigen Entscheidungen für gute Rahmenbedingungen getroffen werden.

Viele Grüße    

Marc Regier, Vizepräsident Studium und Lehre

16. April 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

unsere Regelungen zur Präsenzlehre und weitere Regelungen für Beschäftigte sind derzeit bis zum 19. oder 20. April zeitlich begrenzt. Aus diesem Grund ist es uns wichtig, Sie aus der Hochschulleitung heraus über den Verlauf der nächsten Woche zu informieren.

Die Hochschule Trier wird auch noch in der kommenden Woche (bis zum 26.04.2020) die Präsenzlehre weiter aussetzen.

Auch Prüfungen und Praxisveranstaltungen in kleinen Gruppen in Präsenz, die laut Landesregierung unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen wiederaufgenommen werden könnten (siehe „zum Hintergrund“ unten), werden noch nicht stattfinden. Stattdessen sollten die bereits angelaufenen E-Learning-Veranstaltungen fortgesetzt und bei Bedarf ausgebaut werden.

Weitere Informationen dazu werden wir Ihnen in der kommenden Woche zukommen lassen.

Zum Hintergrund:

Die Landesregierung hat nach den gestrigen Gesprächen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mittlerweile folgende Information zur Wiederöffnung der Hochschulen mitgeteilt:

„Die Öffnung von Kindergärten, Schulen und Hochschulen bedarf eines zeitlichen Vorlaufs, damit vor Ort die notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen getroffen und zum Beispiel die Schülerbeförderung organisiert werden können.

[…]

„In der Hochschullehre können neben der Abnahme von Prüfungen auch Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen wiederaufgenommen werden.

[…]

Der Gesundheitsschutz steht dabei an erster Stelle.“

Wir erwarten, dass eine Präsenzlehre an der Hochschule Trier im Verlauf des gesamten Sommersemesters weiterhin nur sehr eingeschränkt stattfinden wird.

Um welche Gruppengrößen es dabei je Lehrveranstaltung und Standort gehen kann, werden wir in dieser und der nächsten Woche in Erfahrung bringen. Diese Zeit werden wir auch nutzen, um weitere Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen und zu organisieren.

Die bislang geltenden Kontaktbeschränkungen wurden bis mindestens 03. Mai verlängert. Damit sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum weiterhin untersagt. Dies gilt auch auf allen Außenanlagen der Hochschule. Auch die Abstands- und Hygieneregeln haben damit weiterhin Bestand.

Zur Gestaltung des Dienstbetriebs für die Zeit ab dem 20. April 2020 wurden bislang noch keine konkreten Vorgehensweisen durch unsere Landesministerien vorgelegt. Wir stehen dazu nach wie vor im Austausch mit den anderen Hochschulen in Rheinland-Pfalz und dem Ministerium. Sobald uns hierzu nähere Informationen vorliegen, werden wir diese umgehend an Sie weitergeben.

Bis dahin haben die bisherigen großzügigen Regelungen zur Gewährung von Telearbeit und die Erweiterung des Gleitzeitrahmens an unserer Hochschule weiterhin Bestand. Dies betrifft insbesondere die Kolleginnen und Kollegen, die aus Präventionsgründen oder Risikoeinschätzungen ihre Arbeit derzeit nicht an der Hochschule erbringen können. Zusätzlich gilt dies für Beschäftigte mit Betreuungspflichten in der Familie, insbesondere für Kinder, die weiterhin den Kindergarten oder die Schule nicht besuchen können.

Wir erinnern auf diesem Weg den Kreis der Personen mit Personalverantwortung diese gemeinsamen Regelungen für Beschäftigte des Landes und unserer Hochschule weiterhin großzügig umzusetzen. In den Fällen, in welchen Telearbeit nicht möglich ist, werden wir weiterhin einzelfallbezogen Lösungen anstreben.

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Auswirkungen von Corona auf den Hochschulbetrieb finden Sie in unseren FAQs, die laufend aktualisiert werden.

Wenn Sie darüber hinausgehende Fragen haben, senden Sie uns bitte Ihr Anliegen unter infogesundheit(at)hochschule-trier.de.

Ich wünsche Ihnen im Namen der gesamten Hochschulleitung weiterhin viel Kraft und Gesundheit und danke Ihnen für Ihren Einsatz und Ihre Mitwirkung.

Mit besten Grüßen

Dorit Schumann

09. April 2020

Eilentscheidung der Präsidentin: Verschiebung der Hochschulwahlen vom Sommersemester 2020 auf das Wintersemester 2020/21

Sehr geehrte Mitglieder der Hochschule,

für das Sommersemester 2020 waren Hochschulwahlen geplant, darunter Wahlen für die Mitglieder des Senats der Hochschule Trier, der Fachbereichsräte, der Dekaninnen und Dekane.

Mit dieser Eilentscheidung der Präsidentin gem. § 79 Abs. 6 des Hochschulgesetzes, werden alle Wahlen an der Hochschule Trier um ein Semester auf das Wintersemester 2020/2021 verschoben. Ausgenommen sind Wahlen von Einzelpersonen, die aus der Hochschule ausscheiden oder aus anderem Grunde individuell nachbesetzt werden müssen.

Begründung und weiteres Vorgehen:

  • Der Hochschulbetrieb der Hochschule Trier ist aufgrund der Corona-Pandemie bis mindestens zum 20.4.2020 auf einen Mindestbetrieb reduziert; Präsenzlehrveranstaltungen starten frühestens am 20.4.2020.
  • Damit die Senatswahlen unter Wahrung der Fristen im Sommersemester 2020 stattfinden könnten, müssten die Listen zur Wahl bis spätestens zum 23.4.2020 eingereicht sein.
  • Der zwischen dem 20. und 23. April liegende Zeitraum ist zu knapp, als dass in diesem Zeitraum eine fundierte Befassung, insbesondere der Studierenden, mit den Wahllisten erfolgen kann. Vergleichbares gilt für weitere Wahlen, an denen die Studierenden beteiligt sind und für Wahlen, die sich zeitlich anschließen.
  • Die Präsidentin ist sich darüber bewusst, dass die Verschiebung der Wahl ein bedeutender Einschnitt in das demokratische System Hochschule ist. Zugleich kann aufgrund der Pandemie und damit der physischen Abwesenheit der zu Wählenden und Wahlberechtigten, innerhalb des zur Verfügung stehenden Zeitraums eine Wahl nach tatsächlichen demokratischen Maßstäben im Verlauf des Sommersemesters 2020 nicht organisiert und durchgeführt werden.
  • Als weitere Begründung für die Verschiebung der Wahl ist zudem zu benennen, dass in besonderen Zeiten einer Pandemie flexible und offene Strukturen gefragt sind. Hochschulwahlen würden derzeit enorme zusätzliche Komplexität für die ohnehin komplexen Entscheidungssituationen bedeuten.
  • Die Präsidentin hat sich vor dem Treffen der Eilentscheidung umfassend beraten, so z. B. mit dem Wissenschaftsministerium MWWK, mit der Hochschulleitung, der Arbeits- und Steuerungsgruppe Pandemie (ASP), mit den Dekanen der Hochschule Trier und mit den anderen Hochschulen im Land Rheinland-Pfalz.
  • Da eine Entscheidung der eigentlich zuständigen Stellen der Hochschule bzgl. der anstehenden Wahlen aufgrund dieser derzeitigen Situation nicht möglich ist, ist in Anbetracht der Dringlichkeit der Angelegenheit diese Eilentscheidung der Präsidentin geboten.
  • Die Verschiebung der Wahl bedeutet, dass die im Amt befindlichen Personen für ein weiteres Semester im Amt bleiben. Mit den neuen Wahlen ab dem Wintersemester 2020/2021 beginnen die Amts- und Laufzeiten neu zu zählen.
  • Sollte ein gewähltes Mitglied der Verlängerung seines / ihres Mandats um ein Semester nicht zustimmen, so muss dies in schriftlicher Form an die Präsidentin bzw. Vorsitzenden des Gremiums bis zum 30.6.2020 mitgeteilt werden. Erfolgt eine solche schriftliche Mitteilung nicht, verlängern sich die Amtszeiten und gewählten Zeiten automatisch um ein Semester.
  • In solchen Fällen, in denen gewählte Mitglieder bis zum Wintersemester 2020/2021 aus der Hochschule ausscheiden, kann in Einzelfällen eine neue Benennung oder Wahl erfolgen, um die Ämter und Positionen nicht über längere Zeit unbesetzt zu belassen.

Die neuen Wahltermine stehen derzeit noch nicht fest. Sie werden bekannt gegeben, sobald diese verlässlich benannt werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Dorit Schumann

Präsidentin

 

FAQs - Allgemeine Fragen

Gibt es eine zentrale Ansprechstelle für Fragen zum Coronavirus?

Die Hochschule Trier hat eine eigene Arbeits- und Steuerungsgruppe Pandemie (ASP) eingerichtet, die die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zentral koordiniert und bezieht dazu ExpertInnen des betriebsärztlichen Dienstes und der Gesundheitsämter mit ein. Sie übernimmt auch die Abstimmung mit den Landesministerien und anderen öffentlichen Einrichtungen.

Fragen oder Hinweise im Zusammenhang mit der Hochschule Trier richten Sie bitte per E-Mail infogesundheit(at)hochschule-trier.de.

Sollten Sie Fragen haben, die Sie lieber an Studierende richten wollen, so erreichen Sie die Studierenden unter: studentischeanliegen(at)hochschule-trier.de

Das Landesinformationsportal zum Coronavirus erreichen Sie unter: https://corona.rlp.de/de/startseite/

Diese Hotlines können helfen: https://corona.rlp.de/de/service/hotlines/

 

Wen kann ich bei Sorgen und Ängsten rund um das Coronavirus ansprechen?

Angesichts der mit der Verbreitung des Coronavirus einhergehenden aktuellen Situation bietet das Gleichstellungsbüro einen neuen telefonischen Service an:

Jeden Montag bis Donnerstag, jeweils zwischen 14.00 und 16.00 Uhr, sind Thorsten Wulf (06782 – 17 2618) und Anne Müller (06782 – 17 1937) telefonisch erreichbar, um Studierenden und Beschäftigten ein offenes Ohr zu schenken. Die beiden Ansprechpersonen können z. B. bei folgenden Themen und Fragen begleiten:

  • Neue Herausforderungen in Bezug auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Studium
  • Strukturierung des neuen (Lern-)Alltags
  • Generelle Sorgen in Bezug auf das Studium
  • Wie gehe ich mit Einsamkeit um?
  • Wie kann ich mich in der WG abgrenzen?
  • Wie kann ich mit neuen Konflikten in WG/Familie/Partnerschaft umgehen?
  • Wie finde ich Entspannung in solch aufregenden Zeiten?

Kontakt: Offenes Ohr des Gleichstellungsbüros während der Corona-Zeit
Wann? Montag- Donnerstag, jeweils 14.00 -16.00 Uhr
Wie? Telefonisch
Wer? Thorsten Wulf (06782 – 17 2618) und Anne Müller (06782 – 17 1937)
Weitere Informationen: www.hochschule-trier.de/hochschule/organisation/serviceeinrichtungen/gsb/offenes-ohr-corona

Was tut die Hochschule, um Beschäftigte, Studierende und Besucher der Hochschule zu schützen?

Die Hochschule setzt die Empfehlungen seitens des Bundes und des Landes sowie des Robert-Koch-Instituts zeitnah um. Dazu gehören insbesondere generelle Schutz- und Hygienemaßnahmen sowie die Abstimmung weiterer Maßnahmen in den Bereichen Arbeitsschutz, Studium und Lehre, Dienstreisen und Publikumsverkehr.

Folgenden Maßnahmen sind zu beachten:

  1. Kontakte auf ein Minimum reduzieren
  2. Abstand halten (mind. 1,5m zu anderen Menschen)
  3. Gute Händehygiene: regelmäßig und gründlich Hände waschen mit Wasser und Seife
  4. Einhalten von Husten- und Niesregeln
    • Beim Husten oder Niesen mindestens 1,5 Meter Abstand von anderen Menschen halten und sich wegdrehen.
    • In die Armbeuge husten oder niesen oder ein Einwegtaschentuch benutzen - nur einmal verwenden und anschließend in einem Mülleimer entsorgen. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
    • Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen
  5. Hände vom Gesicht fernhalten
  6. Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmasken) im öffentlichen Raum
  7. Arbeitsplatz reinigen, wenn Sie ihn mit anderen Personen teilen (z.B. Tastaturen)
  8. Räume regelmäßig lüften

Grundsätzlich ist aktuell ein Kontakt per Telefon oder E-Mail einem persönlichen Kontakt vorzuziehen. In jeder Beratungseinrichtung der Hochschule stehen entsprechende Formate zur Verfügung.

Die allgemeinen Vorkehrungen zur Vermeidung einer Ansteckung sind zu beachten.

 

 

Was heißt Soziale Distanz und wie lässt sich Soziale Kälte vermeiden?

Soziale Distanz bedeutet, möglichst den Abstand von 1,5 bis 2 Metern einzuhalten und zudem sich fern von größeren Gruppen zu halten. Das Unterlassen von Händeschütteln zählt ebenso dazu, wie ein Abstand im Gespräch mit meinem Gegenüber. Dies sollte nicht nur an der Hochschule eingehalten werden, sondern auch bei sozialen Kontakten außerhalb der Hochschule (natürlich mit Ausnahme engster Familienangehöriger).

Soziale Distanz bedeutet nicht Soziale Kälte. Die ansonsten gewohnten Rituale lassen sich durch ein Lächeln, ein Winken oder eine leichte Verbeugung zwar nicht ersetzen, führen aber doch zu einer freundlichen Atmosphäre. Ein respektvoller Umgang ist uns ein zentrales Anliegen und führt zum Vermeiden sozialer Kälte. Sollte sich ein Mitglied der Hochschule in Risikogebieten aufgehalten haben, mit einem an Corona Infizierten in Kontakt gestanden haben oder selbst erkrankt sein, so wollen wir an Sie alle appellieren, jede Form der Ausgrenzung zu unterlassen. Ganz im Gegenteil: Fragen Sie bei Personen in Ihrem direkten Umfeld gerne nach dem Befinden oder ob Sie Hilfe anbieten können.

Appell zum Social Distancing mit Modellrechnung hier klicken

FAQ - Studierende

Wie und wann finden Lehrveranstaltungen statt?

Seit dem 30.03.2020 weden viele Lehrveranstaltungen digital durchgeführt.

Vorlesungen und Seminare in Präsenz finden im gesamten Sommersemester nicht statt. Ein Großteil der Lehrveranstaltungen wird im gesamten Sommersemester in digitaler Form durchgeführt oder ins Wintersemester verschoben.

Ausnahmen gelten für  genehmigte Praktika, Laborübungen und Werkstätten. Diese können ab 04.05.2020 in sehr kleinen Gruppen stattfinden und müssen einzeln der Hochschulleitung zur Genehmigung vorgelegt werden. Bei der Durchführung von Praktika, Laborübungen und Werkstätten in Präsenz sind die Abstands- und Hygieneregeln (u.a. mindestens 1,5 m Abstand, Raumgröße mindestens 10m²/Person, Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung) einzuhalten.

Bitte beachten Sie stets auch die aktuellen Hinweise der Fachbereiche z.B. auf den Webseiten, in stud.ip oder OLAT.

Die Vorlesungszeit des Sommersemesters endet am Freitag, den 03. Juli 2020.

Finden Prüfungen an der Hochschule statt?
  • Prüfungen, die ausgefallen sind oder verschoben wurden, werden nachgeholt.  Wenn dadurch irgendwelche Fristen verstreichen, werden diese verschoben, so dass den Studierenden dadurch soweit möglich keine Nachteile entstehen.
  • Prüfungen in Präsenz (Klausuren) finden unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln statt und müssen von der Hochschulleitung genehmigt werden (siehe FAQ "Welche Hygienehinweise sind bei Klausuren zu beachten?"). Die Lehrenden sind besonders dazu aufgefordert, ggfs. alternative Prüfungsformen wie Haus- und Seminararbeiten oder mündliche Prüfungen anzubieten.
  • Mündliche Individualprüfungen in Präsenz (unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln) als auch mündliche Prüfungen über Videokonferenzsysteme können grundsätzlich stattfinden und sind genehmigt.

 

Bei Fragen können Sie Ihren Fachbereich, die Lehrenden, Dekane und Studiengangsleitungen kontaktieren.

Welche Regelungen gelten für die Prüfungsversuche im Sommersemester 2020?

Am 7.5.2020 hat die Hochschulleitung folgenden Beschluss zu noch stattfindenden Prüfungen im Sommersemester 2020 gefasst:

  • Den Studierenden wird die Teilnahme an den noch stattfindenden Prüfungen des Sommersemesters 2020 freigestellt, das heißt auch Pflichtversuche müssen nicht angetreten werden und zählen somit nicht zur Anzahl der gemäß der Prüfungsordnungen möglichen 3 Prüfungsversuche.
  • Angetretene Prüfungen werden gewertet. Die in den Prüfungsordnungen gefassten Regelungen zum Rücktritt bleiben davon unberührt.
  • Schriftliche Ausarbeitungen, wie Seminar-,Studien- oder Abschlussarbeiten bleiben von dieser Regelungen ausgenommen, allerdings soll auf begründeten Antrag eine Fristverlängerung durch die zuständigen Prüfungsausschüsse großzügig geprüft werden.
  • Aus organisatorischen Gründen bleiben die in den Prüfungsordnungen vorgegebenen An/Abmeldefristen zu Prüfungen unverändert.

Dieser „Eilbeschluss der Präsidentin" gilt, sofern die Prüfungsausschüsse in einzelnen Fachbereichen keine abweichenden Regelungen getroffen haben.

Welche Hygienehinweise sind bei Klausuren zu beachten?

Hygienehinweise zum Ablauf von Klausuren (und Klausureinsichten)

  • Auch für Prüfungen in Präsenz gelten die allgemeinen Hygienehinweise, insbesondere zu Abstand, Handhygiene und Lüften.
  • Im Falle eines begründeten Bedarfs (ärztlicher Nachweis erforderlich) sollen auf Anfrage des Studierenden individuelle Prüfungslösungen (z.B. getrennter Raum) gesucht werden. Ein Antrag auf individuelle Prüfungslösung aufgrund eines begründeten Bedarfs ist mit dem entsprechenden ärztlichen Nachweis über den Studienservice in Trier bzw. das Prüfungsamt am UCB an den Prüfungsausschuss des jeweiligen Fachbereichs zu richten.  
  • Auf dem Weg zu den Klausuren und vor dem Klausurraum sollen Abstandsmarkierungen sowie Plakate auf den Sicherheitsabstand hinweisen. Dieser Mindestabstand ist einzuhalten. Gruppenbildung ist zu vermeiden. Weiterhin ist auf dem Weg zu den Klausuren, in den Klausurvorräumen sowie auf dem Weg vom Vorraum bis zum Sitzplatz eine selbst mitzubringende Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt auch bei der Klausurabgabe und dem Verlassen des Raums.
  • Klausuren liegen vor dem Einlass der Studierenden an den Sitzplätzen oder sind von den Studierenden in der Nähe des Einlasses zum Platz mitzunehmen.
  • Die Klausuren sind bei der Abgabe von den Teilnehmenden in einem Abgabekasten abzulegen und sollen vor der Korrektur zunächst für 24 Stunden verwahrt werden.
  • Eine „Einbahnregelung“ für Ein-/Ausgang soll vorgesehen und markiert werden.
  • Während der Prüfung kann auf eine Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden.
  • Bei Fragen des Studierenden / Antworten des Prüfenden ist von beiden Seiten eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Die Aufsichtspersonen können entscheiden, Fragen nur an am Pult mit Schutzwand („Spuckschutz“) zuzulassen.
  • Essen im Klausurraum ist nicht erlaubt (Ausnahmen bei medizinischer Notwendigkeit).
  • Eine besondere Reinigung/Desinfektion der Tische muss nicht erfolgen. Desinfektionsmittel für Hände und Flächen soll den Teilnehmenden/Aufsichtsführenden bereitgestellt werden. Die Anfrage erfolgt durch die Fachbereiche bei der Betriebstechnik.
  • Nach der Klausur verlassen alle möglichst zügig den Raum, das Gebäude und den Campus. Auch nach der Klausur müssen Gruppenbildungen auf dem Campus vermieden werden.
  • Die Hygienehinweise zum Ablauf von Klausuren sind entsprechend ebenfalls für die Einsichtnahme von Prüfungen gültig.
Welche Regelungen gelten für Studierende aus Risikogruppen bei Prüfungen?

Für Studierende aus Risikogruppen (ärztlicher Nachweis erforderlich) sollen im Falle eines ärztlich begründeten Bedarfs auf Anfrage des Studierenden individuelle Lösungen (z.B. getrennter Raum) gesucht werden.

In diesem Falle stellt der/die Studierende einen Antrag für eine individuelle Prüfungslösung mit dem zugehörigen ärztlichen Nachweis. Die Einreichung der Anfrage des/der Studierenden und des Nachweises einer Risikogruppe erfolgt an das zuständige Prüfungsamt und kann üblicherweise dort beschieden werden. In Zweifelsfällen soll der zuständige Prüfungsausschuss auch vor dem Hintergrund eines ggf. notwendigen „Nachteilsausgleichs“ entscheiden.

Wird die Prüfung für Studierende in einem getrennten Raum durchgeführt, soll zusätzlich zu den immer geltenden Hygieneregeln gelten, dass

  • maximal 4 Studierende in einem Raum geprüft werden und
  • mindestens eine Fläche von 10m² pro Person zur Verfügung steht.

Die Regelung umfasst Studierende, die selbst einer Risikogruppe angehören, nicht aber Studierende, die mit Personen aus Risikogruppen zusammenleben.

Hat Corona Auswirkungen auf die BAföG-Zahlungen?

Die Verschiebung des Vorlesungsbeginns wird keine Auswirkungen auf die BAföG-Zahlungen haben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) berichtet am 25.03.2020:

Das Bundesministerium hat gegenüber den für den BAföG-Vollzug zuständigen Bundesländern und ihren Ausbildungsförderungsämtern klargestellt, dass das BAföG in pandemiebedingten Fallkonstellationen weiterzuzahlen ist. Studierende, Schülerinnen und Schüler, die auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angewiesen sind, sollen keine finanziellen Nachteile erleiden, wenn Ihre Ausbildungsstätte wegen der COVID 19 Pandemie vorübergehend geschlossen oder der Semesterbeginn verschoben wird. BAföG wird bis auf Weiteres weiter gewährt, wenn die Aufnahme oder der Ausbildung vorübergehend Fortsetzung unmöglich ist, weil Schulen oder Hochschulen geschlossen werden oder der Beginn des Sommersemesters 2020 verschoben wird.“

Weitere Informationen und die Regelungen im Einzelnen finden Sie unter:

Elterneinkommen sinkt wegen Corona?

Wenn jetzt, zum Beispiel wegen Kurzarbeit auf Grund der COVID-19-Pandemie, Eltern einen Teil ihres Einkommens verlieren, dann kann das für BAföG-Bezieher berücksichtigt werden. Studierende müssen einen sog. Aktualisierungsantrag stellen, auf dem die Eltern die Angaben zu ihrem Einkommen machen und auch unterschreiben müssen. Weitere Infos unter: www.bafög.de/elterneinkommen-sinkt-wegen-corona-758.php

 

Wo erhalte ich Unterstützung in einer finanziellen Notlage?

Corona-Hilfe des BMBF: Finanzielle Unterstützung für Studierende durch die KfW

Die Bundesregierung unterstützt Studierende, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind, mit einem zinslosen Darlehen von bis zu 650 Euro im Monat Darlehen - unabhängig vom Einkommen. Auch laufende KfW-Studienkredite sind ab  01.05.2020 zinslos. Erstmals sind KfW-Kredite auch für ausländische Studierende ab Juli 2020 möglich. Neue Anträge können ab dem 8. Mai gestellt werden. Weitere Infos unter: ww.kfw.de/studienkredit-coronahilfe

Nothilfefonds des Studierendenwerks Trier

Studierende, die aufgrund der Coronakrise unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten, können finanzielle Hilfsangebote im Studierendenwerk Trier in Anspruch nehmen. Dies sind die soziale Unterstützung als Einmalzahlung in Höhe von 300 EURO (ohne eine Rückzahlung aus unserem Nothilfefond) und die nicht verzinsten Unterstützungsdarlehen (bis zu 3.000 EURO), das BAföG-Überbrückungsdarlehen (bis zu 1.000 EURO) sowie das Endspurt-Darlehen (bis zu 3.000 EURO, dies kommt für Studierende in der letzten Phase des Studiums in Frage).

Weitere Infos unter: www.studiwerk.de/cms/darlehen_zuschuesse-1002.html

 

 

Gibt es eine zentrale Ansprechperson für studentische Anliegen?

Wenn Sie Fragen haben rund um die Auswirkungen von Corona auf den Hochschulbetrieb, auch Studium und Lehre betreffend, können Sie diese an infogesundheit(at)hochschule-trier.de richten.

Sollten Sie Fragen haben, die Sie lieber an Studierende richten wollen, so schreiben Sie eine Mail an: studentischeanliegen(at)hochschule-trier.de  Gerne helfen Ihnen die studentischen Vertreterinnen und Vertreter aus dem Senat, AStA, StuPa und den Fachbereichsräten weiter.

Und auch Ihre Fachbereiche, die Lehrenden, Dekane und Studiengangsleitungen können Sie wie üblich kontaktieren, wenn es sich um Fragen handelt, die Ihren Studiengang direkt betreffen.

Auch das Gleichstellungsbüro bietet einen telefonischen Service an. Das „Offene Ohr des Gleichstellungsbüros während Corona“ finden Sie unter: www.hochschule-trier.de/hochschule/organisation/serviceeinrichtungen/gsb/offenes-ohr-corona

 

Gibt es Einschränkungen bei der Durchführung von Praktikumsaufenthalten?

Studierende, die ihr Praktikum nicht durchführen können, wenden sich an ihr zuständiges Prüfungsamt/Studienservice und ihr Fachbereichssekretariat. Dies gilt auch, wenn die Praktikumsdurchführung durch entsprechende Maßnahmen des Unternehmens in Frage steht.

Können Werkstätten und Labore genutzt werden?

Praktika, Laborübungen und Werkstätten können in kleinen Gruppen  stattfinden, sofern diese zur Erreichung des Qualifikationsziels des Moduls unbedingt notwendig sind. Diese Lehrveranstaltungen müssen einzeln der Hochschulleitung zur Genehmigung vorgelegt werden. Dabei sind alle Abstands- und Hygieneregeln (u.a. mindestens 1,5 m Abstand, Raumgröße mindestens 10m²/Person, Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung) einzuhalten oder alternative Lösungen (z.B. auch Verschiebung des Moduls in folgende Semester) zu suchen.

Forschungstätigkeiten können weiterhin unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln vor Ort stattfinden; dies beinhaltet auch Projekt und Abschlussarbeiten von Studierenden vor Ort.

Wie ist mit einem Auslandsaufenthalt umzugehen?

Austauschstudierende sollten ihre Kontaktperson im Akademischen Auslandsamt und die jeweiligen Professorinnen und Professoren benachrichtigen. Studierende der Hochschule, die studienbezogene Reisen, Exkursionen etc. geplant haben oder für das Sommersemester planen, müssen die Reise bis auf weiteres verschieben. Studierende, die in den betroffenen Regionen einen Erasmus-Aufenthalt durchführen und diesen abbrechen, erhalten bei einer verfrühten Rückkehr, auch bei Unterschreitung der Mindestdauer, ihre Erasmus-Förderung für die im Ausland verbrachten Tage. Aufgrund der außergewöhnlichen Umstände werden auch verkürzte Auslandsaufenthalte als Studienleistung soweit möglich anerkannt.

Wie verhalte ich mich als Studierende der Hochschule Trier im Ausland?

Als Studierende, die sich momentan im Ausland befinden, sind Sie aktuell in einer schwierigen Lage, in der wir Sie als Hochschule nicht alleine lassen möchten. Sie sind momentan überwiegend an der Rückreise gehindert oder auch isoliert; der Lehrbetrieb ist inzwischen in vielen Ländern eingestellt. Bitte kontaktieren Sie zunächst auf jeden Fall Ihre Kontaktperson im Auslandsamt und Ihre betreuenden Professorinnen und Professoren, damit wir wissen wie es Ihnen geht und wir einen aktuellen Kontakt für weitere Informationen herstellen können.

Bitte prüfen Sie, ob es möglich ist, Ihren Aufenthalt zu verlängern, gerade auch um Reisen zu vermeiden.  Das Auswärtige Amt hat inzwischen  eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Vor Ort können Sie am besten warten, bis die aktuelle Lage sich wieder entspannt hat. Wo eine Verlängerung des Aufenthalts organisatorisch nicht möglich ist und eine Rückreise noch infrage kommt und durchgeführt wird, ist nach der Rückreise eine 14-tägige häusliche Quarantäne einzuhalten.

In Bezug auf Fristen werden wir natürlich mit der größtmöglichen Kulanz handeln. Studierende, die in vom Coronavirus betroffenen Regionen einen Erasmus-Aufenthalt durchführen und diesen abbrechen, erhalten bei einer verfrühten Rückkehr, auch bei Unterschreitung der Mindestdauer, ihre Erasmus-Förderung für die im Ausland verbrachten Tage. Als betroffene Regionen gelten dabei  auch Gebiete, die von der jeweiligen nationalen Behörde als solche deklariert werden, nicht nur die Risikogebiete des RKI. Aufgrund der außergewöhnlichen Umstände können auch verkürzte bzw. abgebrochene Auslandaufenthalte als Studienleistung anerkannt werden.

Falls Sie im Ausland praktische Probleme (Geld, Unterkunft, Krankheit, etc.) haben, sollten Sie auch keinesfalls zögern, sich an die deutschen diplomatischen und konsularischen Vertretungen zu wenden, die Deutschen im Ausland unbürokratisch helfen können.

Natürlich ist die Lage emotional sehr belastend für Sie - seien Sie versichert, dass wir als betreuende Hochschule von unserer Seite her alles tun, um Sie zu unterstützen. Wir wünschen allen unseren Studierenden im Ausland, dass sie so gut wie möglich durch diese Zeit kommen. Bleiben Sie gesund!

Wie verhalte ich mich als internationale Studierende im Ausland, wenn ich einen Studienaufenthalt an der Hochschule Trier während des Sommersemesters 2020 geplant habe?

Aufgrund der momentanen Situation und den aktuellen Reisebeschränkungen empfehlen wir aber internationalen Studierenden, die einen Studienaufenthalt an der Hochschule Trier im Sommersemester 2020 geplant haben, von einer Anreise an die Hochschule aktuell abzusehen.

Aus ausgewiesenen Risikogebieten ist die Einreise nach Deutschland momentan seitens der Regierung untersagt, daneben gibt es zahlreiche Reisebeschränkungen weltweit. Vor Ort können Sie am besten warten, bis die aktuelle Lage sich wieder entspannt hat. Wir hoffen, dass dies der Fall sein wird, können aber nicht sagen, wie sich die dynamische Situation weiter entwickeln wird.

Das Sommersemester wird in großen Teilen mit digitalen Lehr- und Lernangeboten durchgeführt werden. Falls Sie Ihren Studienaufenthalt zu einem späteren Zeitpunkt antreten möchten, unterstützen wir Sie gerne in allen administrativen Dingen wie Einschreibung, Verschiebung des Aufenthalts, Wohnungssuche, etc. - kontaktieren Sie bitte dazu unser Auslandsamt per e-Mail unter aaa(at)hochschule-trier.de oder telefonisch unter +49 651 8103 378.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie gut durch diese schwierige Zeit kommen!

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Aufenthaltsbestimmungen für internationale Studierende?

Studierende aus Drittstaaten sind aufgrund der Corona-Krise neben den finanziellen und sozialen Belastungen aktuell zusätzlich durch Reise- und Aufenthaltsbeschränkungen betroffen. Zur Erleichterung der Lage hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat nun den Ausländerbehörden neue Empfehlungen mitgeteilt. Internationale Studierende können bei der Verlängerung von Aufenthaltstiteln, bei Beschäftigungsmöglichkeiten zur Sicherung des Lebensunterhalts sowie bei kurzfristiger Mobilität mit Lockerungen der normalerweise geltenden Regelungen rechnen.

 

Welche Fristen gelten für internationale Studierende beim Einreichen von Unterlagen für das Wintersemester 2020/21?

Die Frist zur Nachreichung von Unterlagen für Bewerberinnen und Bewerber für das Wintersemester 2020/21 mit nichtdeutschen Bildungsnachweisen wurde aufgrund der erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie bis zum 31.08.2021 verlängert. Dies gilt für alle bei der Bewerbung von internationalen Studierenden einzureichenden Unterlagen, also auch für Sprachnachweise, etc. So entsteht internationalen Studierenden kein Nachteil dadurch, dass es momentan in vielen Regionen keine Möglichkeit gibt, zertifizierte Sprachtests abzulegen oder Beglaubigungen anzufertigen.

FAQ - Beschäftigte

Welche Regelungen gelten bezüglich Telearbeit?

Die bisherigen dienst- und arbeitsrechtlichen Regelungen gelten bis zum 03.07.2020. Das bedeutet, dass alle genehmigten Anträge auf Home-Office, sofern es keine Änderungswünsche durch den Antragsteller selbst oder durch den Vorgesetzten gibt, bis zum 03.07.2020 gelten.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können in Abstimmung mit ihren Vorgesetzten auch außerhalb der bestehenden Dienstvereinbarung Telearbeit nutzen und ggfs. Arbeitszeiten verlagern. Eine Gewährung von Telearbeit bzw. Freistellung muss über den Vorgesetzten an die Hochschulleitung und dann zur Mitbestimmung an den jeweils zuständigen Personalrat beantragt werden. Die Zeiterfassung erfolgt mittels Buchungskorrektur im Zeiterfassungssystem oder per Korrekturbeleg. Die Hochschule möchte damit die Kontaktmöglichkeiten weitestehend reduzieren und den Beschäftigten die Möglichkeit bieten, die Betreuung von Kindern oder Angehörigen zu bewältigen und gleichzeitig den notwendigen Hochschulbetrieb aufrechterhalten.

 

Wie kann ich von zu Hause arbeiten?

Die Hochschule bietet zahlreiche Möglichkeiten, um von zu Hause arbeiten zu können:

Rechenzentrum Trier

Umwelt-Campus Birkenfeld

Welche Regelungen gelten bei Schließung von Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen?

Seit dem 20. April 2020 kann in Fällen der Schließung von Kitas, Schulen oder Pflegeeinrichtungen zum Zwecke der Kinderbetreuung oder der Betreuung von nahen Angehörigen Sonderurlaub unter Fortzahlung des Entgeltes gewährt werden.

Kinderbetreuung

Voraussetzungen:

  • tatsächliche Schließung der Betreuungseinrichtung
  • zu betreuende Kinder sind unter 12 Jahre alt oder sind behindert und auf Hilfe angewiesen
  • eine alternative Betreuung des Kindes bzw. der Kinder kann ansonsten nicht sichergestellt werden

Pflege eines nahen Angehörigen

Voraussetzungen:

  • tatsächliche Schließung einer voll- oder teilstationären Pflegeeinrichtung in Reaktion auf die Ausbreitung von „COVID-19“
  • eine alternative Betreuung des nahen Angehörigen i. S. d. § 7 Abs. 3 des Pflegezeitgesetzes kann ansonsten nicht sichergestellt werden

Die Möglichkeiten von Telearbeit sind vorrangig zu nutzen und positive Arbeitszeitsalden (Mehrarbeit-, Überstunden- und Gleitzeitguthaben) sind vorrangig abzubauen.

Der Sonderurlaub kann auch tageweise oder in halben Tagen genommen werden.

Die Voraussetzungen sind von der Personalverwaltung entsprechend zu prüfen und zu dokumentieren. Das Ergebnis dieser Prüfung ist der Personalakte beizufügen.

Diese Regelungen sind befristet bis 31. Dezember 2020.

 

Welche Regelungen gelten bezüglich Urlaub?

Beschäftigte haben keinen Anspruch darauf, den genehmigten Urlaub kurzfristig zu stornieren, da z.B. eine geplante Reise aufgrund der Corona-Pandemie nicht angetreten werden kann.

Für alle Tarifbeschäftigten als auch für alle Beamtinnen und Beamte gilt, dass der Urlaub aus dem Urlaubsjahr 2019 erst am 31.12.2020 verfällt.

Wer zählt zu einer Risikogruppe?

Wer aktuell zu einer Risikogruppe zu zählen ist, kann beim Robert Koch Institut nachgelesen werden.

Die individuelle Risikobewertung muss durch eine ärztliche Bescheinigung beim Arbeitgeber nachgewiesen werden.

 

Kann ich von zu Hause arbeiten, wenn ich zu den bekannten Risikogruppen gehöre?

Sollten Sie sich aufgrund von Vorerkrankungen, chronischen Erkrankungen oder anderen Beeinträchtigungen zur Risikogruppe zählen und Fragen zur Telearbeit oder sonstige Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an Ihren Vorgesetzten oder eine Person Ihres Vertrauens. Dies kann bspw. die Schwerbehindertenvertretung, ein Mitglied des Personalrats oder auch die Hochschulleitung über die bekannte Mailadresse infogesundheit(at)hochschule-trier.de sein.

Die individuelle Risikobewertung muss durch eine ärztliche Bescheinigung beim Arbeitgeber nachgewiesen werden.

Wir wollen unsere Risikogruppen besonders schützen und werden gemeinsam mit Ihnen nach geeigneten Lösungen suchen: Zur Telearbeit aber auch zum besonderen Schutz an Ihrem Arbeitsort.

Was soll ich tun, wenn ich Kontakt zu einer infizierten Person hatte?

Siehe dazu auch die Hinweise in der rechten Spalte "Vorgehen bei Corona-Verdacht".

Sie müssen außerdem Ihre Vorgesetzten bzw. die Dienststelle (Personalverwaltung) telefonisch oder per E-Mail direkt informieren. Bitte senden Sie außerdem diese Information per E-Mail auch an infogesundheit(at)hochschule-trier.de. Die oder der Vorgesetzte wird dann über das weitere Vorgehen entscheiden. Grundsätzlich gilt, dass das Risiko der Verbreitung zum Schutz der Anderen minimiert werden soll. Zudem sollten Sie sich unverzüglich – auch wenn Sie keine Krankheitszeichen haben – bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt telefonisch melden. Das zuständige Gesundheitsamt finden Sie in der Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI) unter https://tools.rki.de/PLZTool/.

Wer darf eine Quarantäne anordnen?

Grundsätzlich ordnet das zuständige Gesundheitsamt die häusliche Quarantäne für die maximale Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) an, sobald die Person als Kontaktperson gilt.

Darüber hinaus kann die Hochschule als Arbeitgeberin eine Freistellung ohne oder gegen den Willen der Beschäftigten erklären und somit ein Fernbleiben vom Arbeitsplatz anordnen. Dies setzt voraus, dass die Arbeitgeberin Grund für die Annahme einer arbeitsunfähigen Erkrankung hat oder von der Person eine Gesundheitsgefahr für andere Beschäftigte oder Mitglieder der Hochschule ausgeht.

Einreisende aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland in das Land Rheinland-Pfalz sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Einreise in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben (vgl. § 10 Abs. 1 der Fünften Landesverordnung zur Änderung der Dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz). Dies gilt auch dann, wenn die betroffenen Personen keine Krankheitssymptome aufweisen. In diesen Fällen kann seitens der Arbeitgeberin aus arbeitsschutzrechtlichen bzw. Fürsorgegründen gegenüber den übrigen Beschäftigten im Einzelfall ein "Tätigkeitsverbot" ausgesprochen werden, um z.B. Ansteckungen zu vermeiden.

Der Besoldungs- bzw. Entgeltanspruch besteht unvermindert fort.

Müssen die Beschäftigten zuhause arbeiten, wenn sie in Quarantäne sind?

Solange Sie nicht arbeitsunfähig geschrieben sind, ja. Zumindest gilt das für alle, die die Möglichkeit dazu haben. Das gebietet die Treuepflicht zur Arbeitgeberin.

Der an der Hochschule geltende Umgang mit alternierender Telearbeit bezogen auf die Beantragung, Bereitstellung von Endgeräten und der Gefährdungsbeurteilung des Telearbeitsplatzes sind im Krisenfall außer Kraft gesetzt.

Datenschutz und Informationssicherheit sind zu beachten.

Mitarbeitende, die über dienstliche mobile Endgeräte, wie insbesondere Notebooks, Tablets oder Smartphones verfügen, sollten diese – wenn möglich – mit nach Hause zu nehmen, um im Notfall arbeitsfähig zu sein.

Die Möglichkeit zur Telearbeit soll durch die Leitungen der zentralen Einheiten und Fachbereiche geprüft und organisiert werden unter Berücksichtigung der Aufrechterhaltung der wichtigsten Serviceangebote. Fernerhin kann natürlich auch ein Überstundenausgleich oder die Abgeltung von Urlaub in Frage kommen.

Können Vorstellungsgespräche stattfinden?

Vorstellungsgespräche in Präsenz sind möglich, sofern die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Eine Zuschaltung per Videokonferenz ist allen Beteiligten zu ermöglichen. 

FAQ - Reisen, Veranstaltungen und interne Sitzungen

Weltweite Reisewarnung

Die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gilt weiterhin, da weltweit ein Risiko der Ansteckung durch Covid-19 besteht. Weitere Informationen zu Reisewarnungen unter: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen

 

Was ist bei Dienstreisen zu beachten?

Dienstreisen sind auf dem üblichen Weg zu beantragen; die finale Entscheidung über die Genehmigung liegt bei der Hochschulleitung. Die Hygieneempfehlungen sind auf Dienstreisen einzuhalten.

Können Studierende und Beschäftigte der Hochschule aus dem Ausland einreisen?

Nach der 6. Coronabekämpfungsverordnung des Landes können Personen, die zu beruflichen Gründen und Gründen, die in Ausbildung und Studium liegen, ohne Einschränkung, auch täglich, die Grenze nach Deutschland überqueren und unterliegen keinen Quarantänemaßnahmen. Der Studienzweck kann bei stichpunktartigen Kontrollen durch Vorlage des Studierendenausweises, die dienstliche Tätigkeit durch Vorlage des Dienstausweises beim Grenzübertritt nachgewiesen werden. Personen mit Symptomen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert-Koch-Instituts hinweisen, kann der Grenzübertritt untersagt werden. 

Was gilt für Veranstaltungen?

Öffentliche Veranstaltungen können bis mindestens 31.08.2020 nicht stattfinden.

 

Wie können hochschulinterne Sitzungen durchgeführt werden?

Bei der Durchführung von Gremiensitzungen und internen Besprechungen in Präsenz ist die Einhaltung der Abstands- und Hygieneempfehlungen sicherzustellen. Dabei sollte auf eine angemessene Begrenzung der Teilnehmerzahl sowie die Nutzung entsprechend großer Räume/Hörsäle geachtet werden.

Alternative Formate für die Durchführung von Sitzungen wie z.B. Telefon- oder Videokonferenz, etc. sollten genutzt werden. Eine Übersicht über die Meeting-Plattformen der Hochschule Trier sowie Anleitungen zur Nutzung finden Sie unter www.hochschule-trier.de/campus/organisation/verwaltung-service/rechenzentrum-umwelt-campus/bigbluebutton-2

Bei allen Sitzungen sind Teilnehmerlisten (Name, Vorname, Einrichtung, E-Mailkontakt) zu führen. Hierdurch wird gewährleistet, dass im Nachgang potentielle Kontaktpersonen schnell identifiziert werden können.

FAQ - Gebäude und Hochschuleinrichtungen

Zugang zu den Gebäuden

Ab dem 04.05.2020 sind die Gebäude der Hochschule eingeschränkt geöffnet:

  • Am Hauptcampus die Eingangstür von Gebäude B und die Eingangstür in Gebäude G.
  • Am Umwelt-Campus Birkenfeld ist die Tür im Zentralen Neubau, Nordeingang (rostiger Nagel) geöffnet.
  • Der Campus Gestaltung (inkl. Standort Idar-Oberstein) regelt den Zugang durch die Lehrenden. Die Öffnungszeiten sind von Mo -Do 9.00 -15.00 Uhr, Fr von 9.00 -12.00.

Die drei Eingangstüren sind personell besetzt. Es gibt dann eine Liste, in die Sie sich eintragen müssen mit Angabe des Zweckes. Wir bitten Sie, das Gebäude auch wieder über diesen Eingang zu verlassen, da dies ebenfalls dokumentiert werden muss.

Beschäftigte sollten weiterhin darauf achten, nach Verlassen der Gebäude die Außentüren abzuschließen. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass sich keine unbefugten Personen in den Gebäuden oder auf dem Gelände befinden.

Hilfestellung leisten hier die Hausmeister.

  • Standort Trier: 0651 8103-430 tagsüber und der Wachdienst in der Zeit von 20:00-6:00 Uhr unter 0651 8103-200.
  • Standort Umwelt-Campus Birkenfeld: 06782 17-1616

 

 

 

Serviceeinrichtungen der Hochschule

Die Serviceinrichtungen der Hochschule sind für Besucher und Studierende wieder eingeschränkt geöffnet. 

Bitte vereinbaren Sie nach vorheriger Anmeldung über E-Mail, Telefon oder über andere Kanäle, einen persönlichen Termin.

Denken Sie bitte bei einem zwingend notwendigen Besuch der Hochschule an die Empfehlung des RKI, einen Mindestabstand zu anderen Personen einzuhalten und tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung. Auf diese Weise tragen Sie dazu bei, Ansteckungsrisiken weitestgehend zu minimieren.  

Bibliothek

Die Bibliotheken bieten folgende Services an:

  • Auskunft und allgemeine Beratung: Bitte nutzen Sie die Online-Angebote und kontaktieren Sie die Bibliothek per E-Mail oder telefonisch.
  • Zur Literaturrecherche steht Ihnen weiterhin der Bibliothekskatalog zur Verfügung.
  • Zugang zum Print-Bestand: Artikel aus Printzeitschriften aus unserem Bestand und Auszüge aus Fachbüchern werden im Rahmen des Urheberrechts kopiert und als interner Lieferdienst per E-Mail zugeschickt.
    Zum Ausleihen von Medien besteht die Möglichkeit, dass wir Ihnen Bücher aus unserem Bestand kostenlos per Post zusenden. Für einen Rückversand der Medien müssen Sie die Kosten übernehmen.

Ab 4. Mai 2020 sind die Bibliotheken zudem mit Einschränkungen zu folgenden Zeiten wieder geöffnet:
Mo – Do:   10 bis 15 Uhr       ab 11. Mai 2020 bereits ab 9 Uhr geöffnet!
Fr:              10 bis 12 Uhr       ab 11. Mai 2020 bereits ab 9 Uhr geöffnet!

Bitte besuchen Sie die Bibliotheken nur in äußerst wichtigen Fällen und nutzen Sie stattdessen möglichst unsere kontaktlosen Services (Versand, E-Mail, Telefon). Bei einem Besuch der Bibliothek besteht Maskenpflicht. Außerdem ist die maximal mögliche gleichzeitige Besucherzahl auf 5 Personen begrenzt (rechnen Sie mit Wartezeiten). Wir bitten Sie, die gebotenen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Infoseiten der Bibliothek.

  • Die Fernleihe ist (mit Einschränkungen) wieder möglich. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Infoseiten der Bibliothek.
  • Recherche nach Online-Volltexten: Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Online-Quellen zu nutzen. Auf der Webseite der Bibliothek finden Sie diese über folgenden Link: www.hochschule-trier.de/hauptcampus/bibliothek/die-bib/aktuelles#c83915. Die Angebote werden laufend aktualisiert.
Mensa

Das „Take Away“ – Angebot im Dreipreissystem in der Mensa Schneidershof wird von Montag bis Freitag von 09:00 bis 14.30 Uhr (ab 11:00 Uhr warme Küche) am Eingang in der Nähe der Besteckausgabe platziert.

Das StudiwerkOffice SO! Schneidershof ist über die Außentür zu erreichen.

Der Speisesaal ist gesperrt für den Verzehr, ebenso dürfen in der Nähe der Ausgabe keine Speisen gegessen werden.

Es gelten: Abstands- und Hygieneregeln sowie die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Eine Gruppenbildung auf dem Campusaußengelände zum Verzehren der Speisen ist nicht gestattet.

FAQ - Datenschutz und Urheberrecht

Dürfen personenbezogene Daten von Beschäftigten durch den Arbeitgeber zur Bekämpfung von Corona erhoben werden?

„Die Fürsorgepflicht der Arbeitgeber bzw. der Dienstherren verpflichtet diese, den Gesundheitsschutz der Gesamtheit ihrer Beschäftigten sicherzustellen. Hierzu zählt nach Ansicht der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden auch die angemessene Reaktion auf die epidemische bzw. inzwischen pandemische Verbreitung einer meldepflichtigen Krankheit, die insbesondere der Vorsorge und im Fall der Fälle der Nachverfolgbarkeit (also im Grunde nachgelagerte Vorsorge gegenüber den Kontaktpersonen) dient. Diese Maßnahmen müssen dabei natürlich immer auch verhältnismäßig sein. Die Daten müssen vertraulich behandelt und ausschließlich zweckgebunden verwendet werden. Nach Wegfall des jeweiligen Verarbeitungszwecks (regelmäßig also spätestens dem Ende der Pandemie) müssen die erhobenen Daten unverzüglich gelöscht werden.“

Quelle: Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Weitere Informationen unter dem Link: www.bfdi.bund.de/DE/Datenschutz/Themen/Gesundheit_Soziales/GesundheitSozialesArtikel/Datenschutz-in-Corona-Pandemie.html?nn=5217154

Fragen oder Hinweise bitte per E-Mail an infogesundheit(at)hochschule-trier.de

Was ist bzgl. des Urheberrechts beim E-Learning zu beachten?

Es wird darauf hingewiesen, dass die Inhalte der Online-Vorlesung - insbesondere die darin verwendeten Filme, Grafiken und Bilder - nicht frei von Rechten sind. Es ist daher untersagt, ohne ausdrückliche Genehmigung des Lehrenden Screenshots oder Mitschnitte der Online-Vorlesung jeglicher Art zu erstellen, zu vervielfältigen oder zu veröffentlichen.

Kontakt

Für allgemeine Fragen zu Corona und zum Hochschulbetrieb:  infogesundheit(at)hochschule-trier.de

Für Fragen, die Sie lieber an Studierende richten wollen: studentischeanliegen(at)hochschule-trier.de

Darüber hinaus stehen Ihnen jederzeit auch der Personalrat sowie die Schwerbehindertenvertretung zur Verfügung.

Hinweise zur Meldepflicht

Die Hochschule Trier bittet alle Studierenden und Beschäftigten, die Hochschule umgehend zu informieren, sobald sie Verdachtsfall oder positiv getesteter Coronavirus-Fall sind.

Mail an: infogesundheit(at)hochschule-trier.de

Hygiene-Hinweise

  • Kontakte auf ein Minimum reduzieren
  • Abstand halten (mind. 1,5m zu anderen Menschen)
  • Einhalten von Husten- und Niesregeln
  • Gute Händehygiene: regelmäßig Hände waschen mit Wasser und Seife
  • Hände vom Gesicht fernhalten
  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmasken) im öffentlichen Raum
  • Arbeitsplatz reinigen, wenn Sie ihn mit anderen Personen teilen (z.B. Tastaturen)
  • Räume regelmäßig lüften

Vorgehen bei Corona-Verdacht in Trier

Patienten mit Corona-Verdacht sollen sich telefonisch an ihren Hausarzt wenden oder unter der Telefonnummer 116117 beim ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen. Für Trier und den Landkreis Trier-Saarburg ist eine zentrale Corona-Hotline eingerichtet: 0651/718-1817.

Das Testergebnis liege in der Regel innerhalb von 24 Stunden vor und werde an Hausarzt übermittelt, heißt es. Bei positivem Ergebnis erfolgt eine Meldung an das Gesundheitsamt. Wer nicht in der Lage ist, in das Labor nach Trier zu fahren, kann unter 116117 ein mobiles Ärzteteam anfordern.

Vorgehen bei Corona-Verdacht im Landkreis Birkenfeld

Zuständig für den Landkreis Birkenfeld ist das Gesundheitsamt in Idar-Oberstein. Das Gesundheitsamt ist montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr, zusätzlich montags bis Mittwochs von 14 bis 15 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr telefonisch über die Telefonnummer 06781/20080 erreichbar und per E-Mail über die Sammelemailadresse infektionsschutz(at)landkreis-birkenfeld.de.

Keinesfalls dürften Patienten, die aus einem Risikogebiet kommen oder die Kontakt zu bereits Erkrankten hatten und befürchten, sich infiziert zu haben oder schon Symptome zeigen, einfach eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus aufsuchten. Vielmehr sollten sie sich vorab telefonisch melden, damit Schutzmaßnahmen eingeleitet werden können, die die Infektionsgefahr für andere Patienten und das medizinische Personal verringern.

Quelle: Kreisverwaltung Birkenfeld vom 12.03.2020

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