Das Labor hat zum Ziel, die neuro-muskulo-skelettale Funktion und Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers bei unterschiedlichsten Bewegungs- und Belastungsformen aus Alltag und Sport zu analysieren. Hierbei kommen reliable und valide biomechanische Mess- und Analyseverfahren zum Einsatz, die auch eine kombinierte Betrachtung von Motorik und zusätzlichen kognitiven Aufgaben (Dual-Task) ermöglichen.
Die Reduktion von Schmerzen sowie die Wiederherstellung der muskuloskelettalen Funktion stellen zentrale Zielsetzungen in der (physio-)therapeutischen Praxis bei Beschwerden und Verletzungen dar. Eine differenzierte Funktionsdiagnostik ist hierfür essenziell, um beispielsweise Kraft-, Koordinations- oder Bewegungsdefizite objektiv zu erfassen. Darüber hinaus ermöglichen diese diagnostischen Verfahren bereits präventiv – also vor dem Auftreten von Beschwerden oder Verletzungen – eine individuelle Risikoanalyse und die gezielte Ableitung geeigneter Präventionsmaßnahmen. Verlaufsuntersuchungen erlauben zudem eine objektive Bewertung der Wirksamkeit therapeutischer oder trainingsbezogener Interventionen.
Neben seiner Funktion als Lehrlabor zur Förderung des Theorie-Praxis-Transfers in den Therapiewissenschaften bildet das Funktionslabor eine zentrale Grundlage für Quer- und Längsschnittstudien in den Bereichen Prävention, Therapie und Rehabilitation. Im Rahmen experimenteller Arbeiten und Forschungsprojekte trägt das Labor zur Durchführung und Evaluation von Interventionen sowie zur Entwicklung und Überprüfung neuer therapeutischer Ansätze bei und unterstützt damit eine evidenzbasierte Praxis.


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