Klimaschutz an der Hochschule Trier

Die Hochschule Trier möchte einen aktiven Beitrag zum lokalen Klimaschutz leisten und so viel CO2 einsparen wie möglich. Dazu erstellt der Klimaschutzmanager derzeit ein integriertes Klimaschutzkonzept, in dem die CO2-Bilanz der Hochschule dargestellt und konkrete Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen vorgestellt werden sollen. Weil Klimaschutz Teamarbeit ist und nur gelingen kann, wenn alle mitziehen, ist der Klimaschutzmanager bemüht alle Hochschulangehörigen in seine Arbeit mit einzubinden. Nur so wird es gelingen ein praxisgerechtes und nachhaltiges Klimaschutzmanagement an der Hochschule aufzubauen.

Auf diesen Seiten halten wir Sie über Aktivitäten und Ergebnisse des Klimaschutzmanagements auf dem Laufenden und freuen uns über jede Kontaktaufnahme.

Was macht der Klimaschutzmanager an der Hochschule Trier?

Die Hochschule Trier ist mit über 5000 Studierenden am Standort Trier und über 600 Beschäftigten eine der größten öffentlichen Institutionen in der Region Trier. Durch die Ausbildung zahlreicher Studierender kommt der Hochschule eine wichtige Multiplikatorenfunktion zu. Dieser Verantwortung möchten wir uns stellen und für den Standort Trier ein Klimaschutzkonzept erstellen. Dazu zählt zunächst die Ist-Analyse der Energieversorgung, der Mobilitätsanbindung und der Verbrauchsgüter. Aufbauend auf einer normgerechten Energieauditierung werden ein normgerechter Corporate Carbon Footprint (CO2-Bilanz) erstellt und Einsparpotenziale aufgezeigt.

Anhand dieser Liste sollen konkrete Handlungsoptionen erstellt, analysiert, geplant und berechnet werden. So entsteht ein umsetzungsfähiger Maßnahmenkatalog. In dem Klimaschutzkonzept sollen auch vorhandene Planungen integriert werden. So bestehen bereits aus einzelnen Lehr-Lern-Projekten Planungen zur E-Mobilität oder zur Wasserstofferzeugung. Auch gibt es bereits Befragungen zum Thema Mobilität. Diese Überlegungen sollen aufgegriffen und in einer einheitlichen Klimaschutzstrategie umgesetzt werden. Wichtig ist uns, diese Handlungsoptionen in einen weit gefassten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmen einzubetten. So sollen die Maßnahmen im regionalen Kontext durchdacht und entwickelt werden, z.B. beim Thema Mobilität. Begleitet werden diese technischen Handlungsfelder von weichen Sensibilisierungsmaßnahmen.

Stakeholderworkshops mit den unterschiedlichen Fachbereichen, Einbindung von Studierenden und begleitende Untersuchungen zu den Auswirkungen individueller Verhaltensänderungen sollen ein Bewusstsein für die Klimaziele schaffen. Alle Erkenntnisse aus diesem Projekt sollen außerdem für Lehr-Projekte zur Verfügung gestellt werden.

Wie wird der Klimaschutzmanager finanziert?

Die Stelle des Klimaschutzmanagers an der Hochschule Trier wird vom Projekträger Jülich (PTJ) gefördert. 

Federführend bei der Antragsstellung war Prof. Dr.-Ing. Neumeister von der Fachrichtung Gebäude-, Versorgungs- und Energietechnik. 

Wie wird man Klimaschutzmanager*in?

Eine spezielle Ausbildung gibt es nicht. Ein technisches oder ingenieurwissenschaftliches Studium im Bereich Energie- oder Umwelttechnik, ein naturwissenschaftliches Studium oder ein Studium im Bereich Öffentlichkeitsarbeit sind gute Vorraussetzungen für den Berufseinstieg. 

Wer sich für den Beruf interessiert, sollte die Fähigkeit zum konzeptionellen und organisatorischen Arbeiten mitbringen. Außerdem sind für die verschiedenen Projekte und die Öffentlichkeitsarbeit kommunikative Fähigkeiten und Kreativität gefragt. Ein persönliches Interesse für das Thema Klimaschutz wird i.d.R. vorrausgesetzt.

Bevor Julian Binczyk Klimaschutzmanager an der Hochschule Trier wurde, hat er den Bachelor-Studiengang Energietechnik - Regenerative und Effiziente Energiesysteme und den Master-Studiengang Energiemanagement absolviert. Während seines Studiums wurde er als Assistent des Fachbereichs u.a. für die Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt. Nach seinem Abschluss war er Projektingenieur in einem privaten Unternehmen, das verschiedene Gemeinden über ihre Energieverbräuche informiert und energetisch berät. Dazu zählen u.a. das Zusammentragen, Aufbereiten und die Kommunikation von energetischen Informationen, regelmäßige Berichterstattungen an Verwaltung und politische Gremien sowie die Konzeptentwicklung und Begleitung von Projektrealisierungen.

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