Die Hochschule Trier setzt starke Akzente in der Förderung der Nachwuchsforschung. In allen sieben Fachbereichen Bauen + Leben, Gestaltung, Informatik, Technik, Umweltplanung/Umwelttechnik, Umweltwirtschaft/Umweltrecht sowie Wirtschaft erfolgt leistungsstarke und anwendungsorientierte Forschung mit regionalen und globalen Partnern.
Die Entwicklung von digitalen Angeboten bei Schlaganfallpatienten, die Berechnung des CO²-Ausstoßes von Software, die Überprüfung, ob Pappelwälder als Rohstoffquelle tatsächlich ökologisch nachhaltig sind: Promovieren an der Hochschule Trier bedeutet, regionale Beispiele und Anwendungen mit den großen gesellschaftlichen Themen Gesundheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu verbinden.
Die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen und Kommunen schafft den Praxisbezug, der die Ergebnisse der Forschung direkt in Anwendungen in Industrie und Gesellschaft ermöglicht. Gleichzeitig sorgt überregionale Vernetzung mit Universitäten, Verbänden und Instituten für die Einbindung der Projektarbeiten in die internationale Forschung.

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Das Video wurde im Rahmen des Projektes Hochschule Trier International gedreht und mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt.
Die Hochschule Trier bietet qualifizierten Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit zur Promotion in zwei unterschiedlichen Formaten:
1. Kooperative Promotion
Die Eigenheit der kooperativen Promotion an den HAWs verbindet Wissenschaftstransfer zwischen Universitätsforschung, angewandter Forschung und industrieller Anwendung in besonderer Weise. Das wird in der Betreuung der Arbeiten gezielt berücksichtigt und in der Promotionsberatung gefördert .
Bei einer kooperativen Promotion erfolgt die Erstbetreuung durch eine Professorin oder einen Professor einer Universität. Eine Professorin oder ein Professor der Hochschule Trier übernimmt in der Regel die Zweitbetreuung und begleitet das Promotionsvorhaben fachlich.
Dieses Modell ermöglicht eine enge Verbindung zwischen universitärer Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung an der Hochschule Trier.
Promotionsinteressierte können sich mit ihren Forschungsideen direkt an Professorinnen und Professoren der Hochschule Trier wenden oder sich über laufende Promotionsprogramme und Ausschreibungen informieren.
2. Promotion im Promotionscluster
Seit 2026 verfügt das Land Rheinland-Pfalz über landesweite Promotionscluster der Hochschulen für angewandte Wissenschaften. In diesen Clustern können Professorinnen und Professoren der beteiligten Hochschulen als Erstbetreuende von Promotionen tätig sein.
Die Hochschule Trier ist an mehreren Promotionsclustern beteiligt und ermöglicht Promotionen mit Erstbetreuung in folgenden Fachrichtungen:

Die Fika-Pause, angelehnt an die schwedische Kaffeepause mit leckerem Gebäck, bildet den Kern der interdisziplinären Vernetzung der Promovierenden hochschulweit. Sie dienen als Plattform, um über Fachgrenzen hinweg in einen wissenschaftlichen Austausch zu treten. Dabei werden Präsentationstechniken, Wissenschaftskommunikation und wissenschaftliche Diskussionskultur im gemütlichen Rahmen geübt und reflektiert.
Die Promovierenden profitieren von vielfältigen Weiterbildungs- und Vernetzungsangeboten, die mit Unterstützung der Fachbereiche im Rahmen der Promotionscluster, Promotionskoordination und Partnerprojekten „House of Profs“, „HAW International“, Didaktik & E-Learning und der Bibliothek angeboten werden. Über Partnerhochschulen in der Region werden gemeinsame Veranstaltungen organisiert und Bildungsangebote online vernetzt. Die Hochschule Trier beteiligt sich aktiv am hochschulübergreifenden Netzwerk promotion@haw-rlp, das Bildungs- und Verenetzungsangebote für Promovierende landesweit auf der Open Olat promotion@haw-rlp Plattform bereitstellt.
Das Lehrangebot der Hochschule fokussiert den Schwerpunkt Hochschuldidaktik, um die Promovierenden auf eine professorale Karriere vorzubereiten und Lehrtätigkeiten neben der Promotion mit didaktischem Know-How zu unterstützen.
Grundlegend für eine erfolgreiche Promotion ist eine vertrauensvolle und fachlich fundierte Betreuungsbeziehung zwischen Betreuerin oder Betreuer und Doktorandin oder Doktorand.
Bei kooperativen Promotionen erfolgt die Betreuung in Zusammenarbeit mit einer Professorin oder einem Professor einer Universität, die bzw. der die Erstbetreuung übernimmt. Eine Professorin oder ein Professor der Hochschule Trier begleitet das Promotionsvorhaben als Zweitbetreuung und bringt insbesondere die anwendungsorientierte Perspektive der Hochschule in das Forschungsvorhaben ein.
Bei Promotionen im Rahmen der Promotionscluster erfolgt die Erstbetreuung durch Professorinnen und Professoren der Hochschule Trier. Die weitere Betreuung sowie die Begutachtung der Dissertation werden durch zusätzliche Mitglieder des jeweiligen Promotionsclusters übernommen. Diese können auch an anderen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Rheinland-Pfalz tätig sein.
Das Dissertationsprojekt kann einzeln, in Labor- und Arbeitsgruppen, oder Forschungskollegs erfolgen. Spezielle Workshops für Betreuer*innen fokussieren den Bereich „akademisches Mentoring“. Eine Betreuungsvereinbarung zwischen Promovend und Betreuer*in berücksichtig gezielt den Promotionsplan und die Karrierewünsche des Promovierenden.
Die Promotionsberatung richtet sich standortübergreifend an Promovierende der Hochschule Trier, an Betreuerinnen und Betreuer sowie an Interessierte mit Promotionswunsch.
Die Beratung erfolgt individuell und vertraulich – online oder vor Ort – und umfasst alle Fragen rund um das Promovieren.
Promotionsinteressierte werden insbesondere bei der Entwicklung eines Promotionsthemas und der Suche nach geeigneten Betreuerinnen und Betreuern unterstützt.
Promovierende können sich unter anderem beraten lassen zu:
Auch Betreuerinnen und Betreuer können sich zu Förderprogrammen, Einstellungs- und Finanzierungsmodellen für Promovierende, Best Practices im akademischen Mentoring sowie zur Gestaltung von Betreuungsvereinbarungen informieren.
Für Promotionen im Rahmen der landesweiten Promotionscluster erfolgt die clusterbezogene Beratung zusätzlich über die jeweils koordinierende Hochschule:
Das Bildungs- und Beratungsprogramm für Promovierende integriert moderne Konzepte zur mentalen Gesundheit und des Selbstmanagement, die für eine zukünftige akademische Karriere oder für die Weiterbeschäftigung in der Industrie als zukünftige Führungskräfte unerlässlich sind.
Im Rahmen des Mentoringprogramms Next Step: PhD werden eine wertschätzende Kommunikation, Erfahrungsaustausch, Karriereplanung, Reflexion beruflicher Perspektiven und Strategien individuell und ohne Abhängigkeiten ermöglicht.
Neben der Drittmittelfinanzierung in den Projekten werden die Dissertationen durch Stipendien oder Industrietätigkeiten finanziert. Im Rahmen der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz können Promotionen über einen kurzen Zeitraum mit Personal- und Sachmitteln gefördert werden. Informationen dazu erhalten Sie bei Promotionskoordinationsstelle. Die Antragstellung erfolgt ebenfalls hier. Hochschulintern wird zudem das Nikolaus Koch Promotionsstipendium einmal jährlich für Promovierende am Standort Trier ausgeschrieben.
Kosten für europäische Konferenzteilnahmen können über HAW-Stipendium Kongress- und Messereisen des DAAD beantragt werden.
Kooperativ Promovierende der Hochschule Trier benötigen eine Bestätigung über die Annahme als Doktorand*in an einer Hochschule mit Promotionsrecht im In- oder Ausland (in der Regel an einer Universität).
Promovierende können an der Hochschule Trier zwischen Einschreibung (Immatrikulation) und Registrierung wählen.
Bei der Einschreibung wird ein Semesterbeitrag erhoben (je nach Standort unterschiedlich). Sie umfasst u. a. ein Semesterticket sowie den Anspruch auf reduzierte Mensapreise. Für den Erhalt des Studierendenstatus ist eine Rückmeldung innerhalb der regulären Immatrikulationsfristen erforderlich.
Alternativ ist eine Registrierung möglich. In diesem Fall fällt lediglich eine einmalige Gebühr für die Ausstellung eines Hochschulausweises an.
Für Promotionen im Promotionscluster erfolgt zunächst die Annahme als Doktorand*in durch den Promotionsausschuss des jeweiligen Clusters. Der Aufnahmeantrag ist bei der Geschäftsstelle des Clusters einzureichen.
Die Antragstellung wird voraussichtlich ab Sommer 2026 möglich sein, sobald die Promotionsordnungen der Promotionscluster verabschiedet sind.
Informationen zum aktuellen Stand, zur Gestaltung der Promotionscluster sowie zum zeitlichen Ablauf finden Sie auf folgender Seite:
↦ Informationsseite zum eigenständigen Promotionsrecht an HAW in RLP (nach Anmeldung)
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