Labor für Automatisches Schließen und Verarbeitung natürlicher Sprache

Hinweis: Die Grafik wurde mit KI erzeugt.

Das Labor für Automatisches Schließen und Verarbeitung natürlicher Sprache ist ein Forschungsort an der Schnittstelle von formaler Logik, Künstlicher Intelligenz und Verarbeitung natürlicher Sprache. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Maschinen nicht nur Texte verarbeiten, sondern auch nachvollziehbar schlussfolgern, argumentieren und Beweise führen können.

Ein besonderer Fokus liegt auf Methoden des automatischen Schließens und des automatischen Theorembeweisens. Dabei wird untersucht, wie formale logische Verfahren genutzt und weiterentwickelt werden können, um komplexe Aussagen systematisch zu prüfen und neues Wissen abzuleiten. Gleichzeitig widmet sich das Labor den Reasoning-Fähigkeiten großer Sprachmodelle: Wie zuverlässig können sie Schlussfolgerungen ziehen? Wo liegen ihre Grenzen? Und wie lassen sich ihre Fähigkeiten durch die Integration automatischer Beweissysteme verbessern?
Das Labor verbindet damit zwei zentrale Forschungsrichtungen der aktuellen KI-Entwicklung: die Präzision formaler Methoden und die Flexibilität natürlicher Sprache. Ziel ist es, neue Ansätze zu erforschen, die logisches Schließen, automatische Beweissysteme und Verfahren der Verarbeitung natürlicher Sprache miteinander kombinieren.

Darüber hinaus versteht sich das Labor als Lern- und Experimentierraum für Studierende. Sie erhalten die Möglichkeit, an aktuellen Forschungsfragen im Rahmen von Abschlussarbeiten mitzuwirken, eigene Ideen einzubringen und entwickelte Komponenten auch in Lehrveranstaltungen kennenzulernen und anzuwenden.

Ansprechpartnerin

Prof. Dr. Claudia Schon
Professorin FB Informatik

Kontakt

+49 651 8103-722

Standort

Schneidershof | Gebäude O | Raum 211
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