Ein Förderprogramm des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz ermöglicht zwei Studentinnen des Mediziningenieurwesens der Hochschule Trier, ihre wissenschaftliche Qualifikation weiter auszubauen und wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Medizintechnik zu gewinnen.
Im Rahmen der Förderung zur Unterstützung von Wissenschaftlerinnen in unterschiedlichen Karrierestufen und Qualifikationsphasen qualifizierten sich Viktoria Adams und Marina Grittner aufgrund ihrer herausragenden Leistungen für die Förderung. Neben ihrem Studium sind beide als wissenschaftliche Hilfskräfte im Labor für Digitale Produktentwicklung und Fertigung (LDPF) tätig und arbeiten dort an aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Mediziningenieurwesen.
Dazu gehören unter anderem die Entwicklung von Lehr- und Forschungsdemonstratoren für die MINT-Kommunikation mit Schulen in der Großregion sowie die Weiterentwicklung von Trainings- und Evaluationsmodellen für die Neurochirurgie im Projekt HAMLET in Kooperation mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier.
Ein Bestandteil der Förderung war zudem die Teilnahme an Fachveranstaltungen. So konnten die beiden Studentinnen die Veranstaltung „Treffpunkt Medizintechnik“ in Frankfurt am Main besuchen und sich über aktuelle Entwicklungen in Konstruktion und Fertigung informieren. Besonders interessant war ein Vortrag zu den medizintechnischen Anwendungen des keramischen 3D-Drucks, der direkte Anknüpfungspunkte zu den Tätigkeiten im LDPF bot.
Darüber hinaus stand der fachliche Austausch mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Medizintechnik im Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig der Blick über Fachgrenzen hinweg ist: Innovative Lösungen entstehen häufig durch die Weiterentwicklung bestehender Technologien und deren Anpassung an neue Anwendungsfelder.
Auch auf einem Fachkongress in Hamburg konnte die Masterstudentin Frau Adams an der Präsentation der Ergebnisse einer Studie des LDPF vor einem Fachpublikum mitwirken, an der sie maßgeblich mitgeararbeitet hat.
„Die gezielte Förderung ermöglicht es uns, Forschung, Praxis und fachliche Vernetzung sinnvoll zu verbinden und unsere wissenschaftliche Perspektive weiterzuentwickeln“, betonen Viktoria Adams und Marina Grittner.
Das LDPF-Team bedankt sich beim Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz für die Unterstützung. Die Förderung leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Frauen in MINT und Medizin, zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung und zur Vernetzung von Hochschule und Praxis.
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