Profil und Geschichte

INTERDISZIPLINÄR. INTERNATIONAL. INNOVATIV.

Am Campus für Gestaltung studieren über 1000 Studierende im lebendigen, interdisziplinären und kulturellen Austausch. Das Studium ist praxisorientiert ausgerichtet, es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Campus und Wirtschaft. Auch die einzelnen Fachrichtungen sind stark miteinander verknüpft: Kreative Grenzgänge werden kultiviert, sodass Studierende in einem offenen und inspirierenden Umfeld arbeiten können. Am Campus herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre, die Studierenden arbeiten oft in Teams und es wird ein hohes Maß an individueller Betreuung durch die Dozenten geboten. Die Infrastruktur der gestalterisch-künstlerischen Studienrichtungen umfasst nicht nur klassische Werkstätten wie Buchbinderei, Fotostudio, Holz- und Metallwerkstatt, sondern verfügt auch über 3D-Druck-Labore, eine Portalfräse und moderne Computerpools.

Die Synergien am Campus für Gestaltung lassen innovative und zukunftsweisende Projekte entstehen, die regelmäßig durch nationale und internationale Preise ausgezeichnet werden. Mit einer Vielzahl von wiederkehrenden Veranstaltungen, Modenschauen und Ausstellungen hat sich der Campus als kreativer Impulsgeber zu einem festen Bestandteil der städtischen Kulturlandschaft etabliert.

Warum Trier?

Trier ist nicht nur die älteste Stadt Deutschlands, sondern auch eine der kreativsten. Laut einem Städteranking der Wirtschaftswoche zieht es hauptsächlich Studierende der Kreativfächer nach Trier. Ihr Anteil an allen Beschäftigten beträgt hier fast zwei Prozent, das ist der Spitzenwert in Deutschland.

Die 110 000 Einwohner große Stadt ist kompakt, alles ist bequem mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen. Trier ist aber nicht nur eine studentische Stadt, sondern vor allem eine geschichtsträchtige. Die 2000-jährige Geschichte begegnet einem überall in Form von römischen Bauten und insgesamt 10 UNESCO-Welterbestätten.

Trier liegt im Dreiländereck, in unmittelbarer Nähe zu Luxemburg und Frankreich. Internationale Kunst- und Kooperationsprojekte erweitern das Studium und den Horizont. Später ist vor allem Luxemburg interessant, viele Absolventen finden hier nach dem Studium ihren Arbeitgeber.

 

 

Die Hochschule Trier hat mit ihren zwei Vorläufereinrichtungen, der Baugewerkeschule und der Werkkunstschule, schon im 19. Jahrhundert zwei Standorte im Herzen Triers vorzuweisen - am Paulusplatz und am Irminenfreihof.
Bereits seit 1830 widmet sich die Baugewerkeschule der Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren. Die Werkkunstschule begründet auch den heutigen Fachbereich Gestaltung.

Zur Geschichte – Aus Baugewerkeschule und Werkkunstschule entsteht die Hochschule Trier

Chronik
1830 Einrichtung der Königlichen Provinzialgewerbeschule im ehemaligen Karmeliterkloster
1830 Gründung der Baugewerkeschule zur Ausbildung von Architekten & Bauingenieuren am Irminenfreihof
1884 Trierer Handwerkerfamilien gründen den Kunst- & Gewerbeverein zur künstlerischen Weiterbildung
1900 Gründung der Gewerblichen Fortbildungs- und Gewerbeschule
1909 Umbenennung in staatliche Handwerker- und Kunstgewerbeschule
1946 Umbenennung der Baugewerkeschule in Ingenieurschule für Bauwesen
1912 Einweihung des Schulgebäudes am Paulusplatz
1946 Nach dem Krieg firmiert die Institution am Paulusplatz unter "Die Trierer Werkschule"
1971 Gründung der Fachhochschule Rheinland-Pfalz mit der Abteilung Trier
2001 Einweihung des Gebäudes Irminenfreihof als neuer Standort der Studienrichtung Modedesign
2003 Gründung des Fachbereichs Gestaltung: Die vormals 10 werden zu 5 Fachbereichen gebündelt
2003 Einweihung der renovierten Räumlichkeiten des Jugendstilgebäudes am Paulusplatz
2008 Umstellung aller Studiengänge auf Bachelor und Master

Rückblick...

Die Fachrichtung Modedesign an der Hochschule Trier gilt nicht nur als eine der anerkanntesten in Deutschland, sie ist auch die älteste noch existierende Einrichtung für Modedesign, die als Designklasse 1922 an der staatlichen Handwerker- und Kunstgewerbeschule gegründet wurde.

Sie ist heute nach mehreren Umbauten in dem Gebäude des ehemaligen Dominikanerinnenklosters St. Katharina am Irminenfreihof untergebracht, welches im 18. Jahrhundert unter dem Baumeister Johannes Seiz entstand. Nach unterschiedlichen Nutzungen – im Zweiten Weltkrieg als Militärlazarett und danach als Staatsbauschule – wurde der historische Gebäudekomplex letztmals zur Jahrtausendwende renoviert.

100 Jahre Paulusplatz

Mit einem großen Festakt und einer Projektion auf die Fassade des Paulusplatzes feiert der Campus Gestaltung im Oktober 2013 das 100-jährige Bestehen des Gebäudes am Paulusplatzes.
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