Campus Gestaltung

Ruanda zu Gast am Campus Gestaltung

Empfang in der Bel Etage am Domfreihof/ Foto:Nick Sidorenko

Im Juni empfing der Campus Gestaltung der Hochschule Trier eine Delegation von Professor:innen und Studierenden der University of Rwanda sowie des Rwanda Polytechnic aus Kigali. Der Besuch stand im Zeichen des internationalen Austauschs und der langjährigen Zusammenarbeit im Bereich Architektur, nachhaltiges Bauen und interkulturelle Lehre.

Seit mehreren Jahren pflegt der Campus Gestaltung der Hochschule Trier eine enge Zusammenarbeit mit ihren Partnerhochschulen in Ruanda. Die Kooperation wird durch das Erasmus+-Programm, das in Deutschland vom DAAD betreut wird, sowie durch das Ruandareferat der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz unterstützt. Gemeinsam entwickeln Studierende und Lehrende Projekte, die wissenschaftliche Fragestellungen mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden. Für den Campus Gestaltung der Hochschule Trier stehen dabei nachhaltige Bauweisen, ressourcenschonende Materialien und der Austausch zu architektonischen und kulturellen Perspektiven im Mittelpunkt.

Empfang durch Oberbürgermeister Wolfram Leibe

Ein zentrales Projekt ist das „Shade Roof Rwanda“, bei dem Studierende aus Deutschland und Ruanda gemeinsam einen überdachten Begegnungsort für das Centre de Jeunes de Gatenga in Kigali entwickeln und realisieren. Das Projekt wurde im Rahmen eines offiziellen Empfangs bei Oberbürgermeister Wolfram Leibe in der Bel Etage am Domfreihof vorgestellt. Ergänzt wurde das Programm durch einen Besuch des ruandischen Botschafters Igor César.

Empfang der ruandischen Delegation durch Oberbürgermeister Wolfram Leibe am Domfreihof / Foto: Nick Sidorenko
Präsentation des Shade Roof Rwanda in der Bel Etage / Foto: Nick Sidorenko

Einblicke in Lehre, Werkstätten und kreativen Austausch am Campus Gestaltung

Während ihres Aufenthalts in Trier erhielten die Gäste weitere Einblicke in die Studiengänge des Campus Gestaltung und tauschten sich mit Studierenden und Professor:innen über aktuelle Projekte, Lehre und Forschung aus.

Das Programm begann mit einer Campustour unter der Leitung von Prof. Simon Maris. Dabei erhielten die Gäste aus Ruanda einen Einblick in den Campus Gestaltung am Irminenfreihof und Paulusplatz. Neben der neu ausgestatteten Holz- und Metallwerkstatt besichtigten sie das „KIND LAB – Labor für künstliches Intelligenz“ sowie die Werkstätten des Studiengangs Modedesign. Im weiteren Verlauf der Woche nahmen die ruandischen Studierenden an einem Siebdruck-Workshop im Studiengang Kommunikationsdesign teil und besuchten Vorlesungen von Prof. Dirk Wachowiak und Prof. Valerie Schmitt. Darüber hinaus stand ein Besuch des Campus Idar-Oberstein auf dem Programm.
Rundum zwei ereignisreiche Wochen des fachlichen und interkulturellen Austauschs, die mit dem Besuch des Sommerfestes am Campus Gestaltung und einem Auftritt der Iteka-Drummers einen gelungenen Abschluss fanden. 

In der Bibliothek des KIND LAB / Bild: Nick Sidorenko
Besuch des Stoffateliers am Campus Gestaltug / Bild: Nick Sidorenko
Besuch der Metallwerkstatt / Bild: Nick Sidorenko
In der Bibliothek des KIND LAB / Bild: Nick Sidorenko

Gemeinsam gestalten Hochschulen nachhaltige Lösungen für eine globale Zukunft.

Die Partnerschaft zwischen dem Campus Gestaltung der Hochschule Trier, der University of Rwanda und Rwanda Polytechnic zeigt beispielhaft, wie Hochschulen gemeinsam Lösungen für globale Herausforderungen entwickeln können. Projekte wie "Shade Roof Rwanda" verbinden nachhaltige Architektur, praxisorientierte Lehre und internationale Zusammenarbeit und schaffen einen Mehrwert für alle Beteiligten – weit über Landesgrenzen hinaus. 

Empfang der ruandischen Delegation am Campus Gestaltung / Foto: Luca Natale
Ausflug mit Studierenden aus Ruanda / Foto: Prof. Dr.-Ing. Matthias Sieveke
Studierende aus Ruanda und Studierende der Architektur am Campus / Foto: Prof. Dr.-Ing. Matthias Sieveke
Ausflug mit Studierenden aus Ruanda / Foto: Prof. Dr.-Ing. Matthias Sieveke
Empfang der ruandischen Delegation am Campus Gestaltung / Foto: Luca Natale
Ausflug nach Völklingen / Foto: Prof. Dr.-Ing. Matthias Sieveke
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