Aktuelles und Veranstaltungen

Seminarangebot Frauen Spezial: Spielregeln im Job

Das Gleichstellungsbüro der Hochschule Trier bietet am 29. November 2019 unter der Leitung von Managementtrainerin und Coach Ulrike Marie Pietsch ein Seminar für Frauen zum Thema

Frauen Spezial: Spielregeln im Job

an.

Zwischen 9 und 17 Uhr wird es unter anderem um folgende Themen gehen:

 

  • Authentizität, Rolle und Spielfelder
  • Top-Five beim Umgang mit Einfluss
  • Überzeugende Selbstpräsentation: Body Talk, Kleidung, Stimme und Modulation
  • Emotionale Professionalität: Selbststeuerung und Impulskontrolle
  • Durchsetzung: Argumentation und Verhandlung, Reduktion und Prägnanz, Empathie-Dominanz Waage
  • Tipps für Meetings
  • Wirkungsvoller Umgang mit verletzender Kritik und Provokation, Deeskalationstechniken für emotional aufgeladene Situationen
  • Eigen PR und Statussymbole

Bitte melden Sie sich bis zum 22. November 2019 hier für das Seminar an:

Zur Anmeldung

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahmezahl auf 15 Personen beschränkt ist.

Die Veranstaltung wird – abhängig von der Zahl der Anmeldungen vom jeweiligen Standort – entweder am Umwelt-Campus Birkenfeld oder am Trierer Schneidershof stattfinden. Der Veranstaltungsort wird Ihnen nach Ablauf der Anmeldefrist mitgeteilt.

Bei Fragen melden Sie sich bitte jederzeit gerne bei mir (anne.mueller(at)umwelt-campus.de oder telefonisch unter 06782 – 171937).

Girls' und Boys' Day 2019 an der Hochschule Trier

Zum wiederholten Mal nahm die Hochschule Trier mit ihren drei Standorten in Trier, am Standort Idar-Oberstein sowie am Umwelt-Campus Birkenfeld am bundesweit stattfindenden Girls‘ und Boys‘ Day teil. 127 Mädchen und 40 Jungen aus umliegenden Schulen hatten Gelegenheit, in insgesamt 24 Workshops verschiedene Berufsfelder und Studiengänge kennenzulernen. Dabei ist es ein Anspruch der jährlich im Frühjahr stattfindenden Veranstaltung, Vorurteile abzubauen und die Mädchen mit Themen und Berufen in Kontakt zu bringen, die sonst eher dem Interessengebiet von Jungen zugeschrieben werden – und umgekehrt.

Nach der Begrüßung der Schülerinnen und Schüler wurden die Teilnehmenden den Workshops zugeteilt, um dort selbst spannende Experimente durchführen zu können oder interessante Berufsfelder kennenzulernen.

In diesem Jahr konnten die Mädchen am Hauptcampus in Trier in den Veranstaltungen aus den Bereichen Technik, Informatik und Naturwissenschaft z.B. in die Welt der Algorithmen eintauchen, um zu erfahren, auf welcher Grundlage moderne Streamingdienste Vorschläge liefern, die zu den jeweils individuellen Interessen passen, eine eigene Mini-Solaranlage bauen oder durch Emulsionsherstellung ihren eigenen Sonnenschutz produzieren. Am Standort Irminenfreihof lernten die Teilnehmerinnen die Verfahren und Techniken des Motion Capturing kennen, die nicht nur in der 3D-Animation von Filmen eingesetzt werden, sondern auch in der Physiotherapie genutzt werden.

Am Umwelt-Campus Birkenfeld konnten die Mädchen zu echten Forensikerinnen werden und DNA aus Blut extrahieren, einen Roboter so programmieren, dass er den Weg aus einem Irrgarten finden konnte, mit Kunststoffrecycling gegen die Vermüllung der Erde vorgehen oder auch die Technik eines Fotostudios erkunden.

Für die Jungen bot sich bei dem Praxistag die Möglichkeit, entweder in die verschiedenen Abteilungen und Aufgaben einer modernen Verwaltung hinein zu schnuppern oder in der Bibliothek einen Einblick in die Tätigkeiten eines Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, vom Kundenservice über die Buchreparatur bis zur Erstellung einer Bibliothekswebseite, zu erhalten. Im Fachbereich Gestaltung bestand die Möglichkeit, ein eigenes T-Shirt zu gestalten oder die Methoden der Panoramafotografie, des Modellbaus oder der Origamitechnik kennen zu lernen.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa konnten alle Teilnehmenden dann über Labore, Seminarräume und Experimente hinausgehend mehr über den studentischen Alltag erfahren.

Die Hochschule Trier bedankt sich bei allen Mitwirkenden und lädt bereits jetzt alle interessierten Schülerinnen und Schüler zum nächsten Girls‘ und Boys‘ Day 2020 ein!

Zu den Fotos geht es hier

Iris König erhält Preis des Ausschusses für Gleichstellungsfragen

v.l.n.r.: Prof. Dr. R. Oechsle, Iris König, Prof. Dr. R. Spatz

Am 12. November 2018 wurde Frau Iris König im Rahmen der Veranstaltung zur Auszeichnung herausragender Abschlussarbeiten der mit 1.500€ dotierte Preis des Ausschusses für Gleichstellungsfragen verliehen. 

Frau König hat mit ihrer Masterarbeit zum Thema „Plagiaterkennung für Software“, für den sie den Gleichstellungspreis für hervorragende Abschlussarbeiten erhalten hat, einen wichtigen Aspekt von akademischer Bildung aufgegriffen. Die unterschiedlichen Arten des Plagiierens selbst und des Aufdeckens von Plagiaten, die auch im Kontext der Digitalisierung betrachtet werden müssen, sind für die Qualität von Lehre und Bildung von zentraler Bedeutung. Im Falle von semesterbegleitenden Programmierübungen etwa gilt es zur systematisierten Aufdeckung solcher Plagiate besondere Kriterien zu beachten. Welche Vorkehrungen die Hochschule vornehmen muss, um Plagiate in studentischen Quelltexten aufzudecken – unter anderem diesem Thema hat sich Frau König in ihrer Masterarbeit angenähert und diese schließlich mit Bestnote bestanden.  Umso eindrucksvoller wird diese Leistung angesichts dessen, dass sie die Chance eines Fernstudiums genutzt hat, um Familie/Kindererziehung und Studium miteinander zu vereinbaren. 

Sowohl das Bestehen mit einer Note von mindestens 1,7 (im Falle von Frau König 1,0) als auch die Kinderziehung sind zwei der Kriterien, die bei der Vergabe des Preises des Ausschusses für Gleichstellungsfragen für herausragende Abschlussarbeite berücksichtigt werden. Daneben gehen auch etwa das Aufgreifen einer Gleichstellungsthematik in der Abschlussarbeit oder die Geschlechterverteilung innerhalb des Studiengangs (Fernstudium Informatik, Frauenanteil im Jahr 2017: 16,22%) mit in die Ermittlung eines Preisträgers/einer Preisträgerin ein.

Zum Gewinn des Preises gratulierten auch Prof. Dr. Rainer Oechsle als betreuender Professor sowie Prof. Dr. Rita Spatz, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Trier.

Erfolgreiche zweite Auflage der MINT-Aktionstage am Umwelt-Campus

Energie-Experiment am MINT-Aktionstag 2018

Bereits im zweiten Jahr in Folge hat das Projekt pepperMINT des Gleichstellungsbüros der Hochschule Trier in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur Bad Kreuznach zwei MINT Aktionstage am Umwelt-Campus Birkenfeld durchgeführt. Erneut waren dabei weit über 100 Schülerinnen der sechsten und siebten Klassen der Realschulen Plus in Birkenfeld und Idar-Oberstein (Auf der Hohl, Ida-Purper-Schule) mit großem Eifer und viel Neugier anwesend. Begleitet wurden sie von den Mentorinnen des Projekts pepperMINT, die Schülerinnen regelmäßig an den gesamten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) heranführen und ihnen dabei auch einen umfangreichen Einblick in ihre eigenen Erfahrungen mit Schule und MINT-Studium gewähren. Die Mädchen erfuhren so auf spielerische und forschende Weise, wo die genannten Disziplinen auch in ihrem Alltag eine Rolle spielen können. Sie lernten beispielsweise Tricks, mit denen sie ihre Mathelehrer und –lehrerinnen verblüffen können und bauten mit einfachen Mitteln Prismen, mit denen sich 3D-Hologramme von zum Beispiel Comic-Figuren erzeugen ließen. Um die Mädchen an Mechanismen der Chemie heranführen zu können, wurden aus Natriumalginat, Calciumlactat und Sirup so genannte Bubbles erzeugt, die dann in einem Orangensaft-Cocktail nicht nur verblüffend aussahen, sondern auch noch allen fabelhaft schmeckten. Im Bereich der Energie erfuhren die Schülerinnen schließlich etwa, wie man beispielsweise Licht zu Klang transformieren kann und erarbeiteten gemeinsam, wo es im eigenen Zuhause spannende Möglichkeiten gibt, Ressourcen zu schonen. Dabei entwickelten die Mädchen selbst neuartige Ideen sowie ein Gespür dafür, wo zum Beispiel auch in ihrem eigenen Zimmer noch Potential besteht, die Umwelt zu schonen.  Am Ende der beiden Veranstaltungstage freuten sich die Veranstalterinnen über das erneut positive Feedback von Seiten der Schülerinnen sowie der Lehrkräfte, die sie an beiden Tagen begleitet hatten. Für alle stand fest:  „Wir kommen gerne wieder“, während einige Schülerinnen einen Wunsch äußerten, der ebenfalls für den Erfolg der Veranstaltung spricht: „Können wir beim nächsten Mal noch schwierigere Mathe-Aufgaben bekommen?“

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