Aktuelles und Veranstaltungen

Seminarangebot: Mentaltraining für Kopfmenschen

Am 6. November bietet Miriam Moll erneut das folgende Seminar an:

Mentaltraining für Kopfmenschen - Denkblockaden abbauen und gelassen(er) werden -

 

Zwischen 9.30 und 13.30 Uhr wird es unter anderem um folgende Themen gehen:

 

  • Das Zusammenspiel zwischen Körper, Gedanken und Gefühlen
  • Die Macht der Gedanken: Wie ich den Druck verschärfen/verringern kann/Perspektivwechsel
  • Nutzung einfacher Körpertechniken zur Durchbrechung von Negativstimmungen, Frust und Blockaden
  • Techniken zur körperlichen und mentalen Entspannung

Miriam Moll bietet als Systemische Beraterin, Mediation und Mentaltrainerin Unternehmen, Organisationen, Hochschulen und Sportler*innen Unterstützung im Bereich der Management-Beratung, des Veränderungsmanagement, der Burnout-Prävention, des Selbstmanagement, der Mediation und des Konfliktmanagement sowie im Bereits des Mental- und Hypnosecoachings an.

Die Veranstaltung wird online stattfinden, die Zugangsdaten werden Ihnen rechtzeitig vor Seminarbeginn mitgeteilt.

- Das Seminar ist leider bereits ausgebucht  - 

 

Bei Fragen melden Sie sich bitte jederzeit gerne bei Anne Müller (anne.mueller(at)umwelt-campus.de oder telefonisch unter 06782 – 171937).

Hochschule Trier zum vierten Mal als Familiengerechte Hochschule zertifiziert

(v.l.n.r.): Präsidentin Prof. Dr. Dorit Schumann, Vizepräsident Prof. Dr. Marc Regier, Kanzlerin Claudia Hornig, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte Prof. Dr. Rita Spatz, Anne Müller (Referentin Gleichstellung und Familienservice), Vizepräsident Prof. Dr. Stefan Diemer

Die Hochschule Trier lebt Familienfreundlichkeit auf allen Ebenen. Im März 2020 hat die Hochschule zum vierten Mal in Folge den Auditierungsprozess zur Familiengerechten Hochschule erfolgreich durchlaufen und freut sich nun über die Verstetigung des Zertifikats, das am 15. Juni verliehen wurde.

An der Hochschule Trier hat die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie einen sehr hohen Stellenwert. Das zeigt auch der Umstand, dass sich nicht nur die Hochschulleitung und das für die Umsetzung verantwortliche Gleichstellungsbüro mit dem regelmäßig wiederkehrenden Auditierungsprozess zur Familiengerechten Hochschule beschäftigen, sondern etliche Beschäftigte aus Lehre, Forschung und Verwaltung sowie Studierende, die die Hochschule gemeinsam zu dem machen, was sie ist: Ein attraktiver Studien- und Arbeitsort, der sich auf mehrere Standorte in Trier, Idar-Oberstein und Birkenfeld verteilt. Die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, Rita Spatz, freut sich über den erneuten Zertifikatserhalt: „Die Verstetigung des Zertifikats ist auch Resultat des Engagements, mit dem sich viele Hochschulangehörige immer wieder in Sachen Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium einbringen. Ich freue mich auf die Umsetzung der neuen und die Entwicklung weiterer Maßnahmen.“

Nach drei Zertifikatsrunden in 2010, 2014 und 2017 hat die Bildungseinrichtung es nun geschafft, die Auditierung zu verstetigen und ist damit ab sofort dazu berechtigt, sich familiengerechte Zielvorgaben selbst aufzuerlegen. Hatte man sich in den vergangenen zehn Jahren darauf konzentriert, Maßnahmen, wie etwa die Erarbeitung von Dienstvereinbarungen zur Umsetzung von Telearbeit und flexiblen Arbeitszeiten, die Einrichtung eines Kinderbetreuungsangebots für Kinder von Hochschulangehörigen in den Ferien und beispielsweise zu Prüfungszeiten, die Einrichtung von Eltern-Kind- und Stillzimmern oder auch die Angleichung der Vorlesungs- an die Schulferienzeiten durchzuführen, so zielen die neuen Vereinbarungen auf die Verstetigung und Weiterentwicklung der bislang erreichten Erfolge ab. Es sollen etwa Familien-Wohneinheiten in den Wohnheimen geschaffen werden, um studierende Eltern besser vernetzen und zur gegenseitigen Unterstützung ermutigen zu können. Auch unterstützende Maßnahmen zur Durchführung von Teilzeitstudiengängen für Studierende mit Kindern oder Pflegeaufgaben sollen ergriffen werden, ebenso wie eine erziehungs- und pflegegerechte Planung von Labor- und Gremienzeiten. Das so entstandene Handlungsprogramm ist mit der Zertifikatsbestätigung im März 2020 in Kraft getreten.

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Überreichung des Zertifikats am 15. Juni nicht als sonst übliche Präsenzveranstaltung statt, sondern wurde zu einem Zertifikats-Online-Event ausgestaltet. Verliehen wurde das Zertifikat an insgesamt 334 Einrichtungen und Unternehmen, darunter 36 Hochschulen. 111 der zertifizierten Arbeitgeber*innen erhielten das Zertifikat bereits zum vierten Mal, darunter auch die Hochschule Trier. In ihrem Grußwort betonte die Schirmherrin, Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, noch einmal die große Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie: „Gerade in den letzten Wochen hat sich gezeigt, wie wichtig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist. Wenn Schule und Kita fehlen – dann kommt es auf die Flexibilität der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber an.“

Zwei Preisträgerinnen werden mit Preis des Ausschusses für Gleichstellungsfragen ausgezeichnet

Preisträgerin Ramona Samson bei ihrer Präsentation

Am 19. November 2019 wurden Ramona Samson und Mayline Heinzelmann im Rahmen der Veranstaltung zur Auszeichnung herausragender Abschlussarbeiten der mit jeweils 1.500€ dotierte Preis des Ausschusses für Gleichstellungsfragen verliehen.

Ramona Samson beschäftigte sich in ihrer Masterthesis im Fach Medieninformatik mit der „Analyse, Konzeption und Visualisierung von Inhalten einer MINT-App“ unter anderem mit der Erstellung von Inhalten, die neue Anreize für Mädchen schaffen sollen, eine solche MINT-App (im konkreten Fall die Anwendung MINTcoach) aktiv zu nutzen.

Mayline Heinzelmann untersuchte in ihrer Bachelorthesis im Fach Technische Gebäudeausrüstung und Versorgungstechnik, die sie mit der Note 1,3 abschließen konnte, „Grundlegende Verbesserungspotenziale in Planung, Ausführung und Betrieb von Wärmepumpenanlagen und deren Auswirkung auf Funktion und Energiebilanz“,

Sowohl das Bestehen mit einer Note von mindestens 1,7 als auch die Kinderziehung sind zwei der Kriterien, die bei der Vergabe des Preises des Ausschusses für Gleichstellungsfragen für herausragende Abschlussarbeite berücksichtigt werden. Daneben gehen auch etwa das Aufgreifen einer Gleichstellungsthematik in der Abschlussarbeit oder die Geschlechterverteilung innerhalb des Studiengangs mit in die jährliche Ermittlung eines Preisträgers/einer Preisträgerin ein. 

Girls' und Boys' Day 2019 an der Hochschule Trier

Zum wiederholten Mal nahm die Hochschule Trier mit ihren drei Standorten in Trier, am Standort Idar-Oberstein sowie am Umwelt-Campus Birkenfeld am bundesweit stattfindenden Girls‘ und Boys‘ Day teil. 127 Mädchen und 40 Jungen aus umliegenden Schulen hatten Gelegenheit, in insgesamt 24 Workshops verschiedene Berufsfelder und Studiengänge kennenzulernen. Dabei ist es ein Anspruch der jährlich im Frühjahr stattfindenden Veranstaltung, Vorurteile abzubauen und die Mädchen mit Themen und Berufen in Kontakt zu bringen, die sonst eher dem Interessengebiet von Jungen zugeschrieben werden – und umgekehrt.

Nach der Begrüßung der Schülerinnen und Schüler wurden die Teilnehmenden den Workshops zugeteilt, um dort selbst spannende Experimente durchführen zu können oder interessante Berufsfelder kennenzulernen.

In diesem Jahr konnten die Mädchen am Hauptcampus in Trier in den Veranstaltungen aus den Bereichen Technik, Informatik und Naturwissenschaft z.B. in die Welt der Algorithmen eintauchen, um zu erfahren, auf welcher Grundlage moderne Streamingdienste Vorschläge liefern, die zu den jeweils individuellen Interessen passen, eine eigene Mini-Solaranlage bauen oder durch Emulsionsherstellung ihren eigenen Sonnenschutz produzieren. Am Standort Irminenfreihof lernten die Teilnehmerinnen die Verfahren und Techniken des Motion Capturing kennen, die nicht nur in der 3D-Animation von Filmen eingesetzt werden, sondern auch in der Physiotherapie genutzt werden.

Am Umwelt-Campus Birkenfeld konnten die Mädchen zu echten Forensikerinnen werden und DNA aus Blut extrahieren, einen Roboter so programmieren, dass er den Weg aus einem Irrgarten finden konnte, mit Kunststoffrecycling gegen die Vermüllung der Erde vorgehen oder auch die Technik eines Fotostudios erkunden.

Für die Jungen bot sich bei dem Praxistag die Möglichkeit, entweder in die verschiedenen Abteilungen und Aufgaben einer modernen Verwaltung hinein zu schnuppern oder in der Bibliothek einen Einblick in die Tätigkeiten eines Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, vom Kundenservice über die Buchreparatur bis zur Erstellung einer Bibliothekswebseite, zu erhalten. Im Fachbereich Gestaltung bestand die Möglichkeit, ein eigenes T-Shirt zu gestalten oder die Methoden der Panoramafotografie, des Modellbaus oder der Origamitechnik kennen zu lernen.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa konnten alle Teilnehmenden dann über Labore, Seminarräume und Experimente hinausgehend mehr über den studentischen Alltag erfahren.

Die Hochschule Trier bedankt sich bei allen Mitwirkenden und lädt bereits jetzt alle interessierten Schülerinnen und Schüler zum nächsten Girls‘ und Boys‘ Day 2020 ein!

 

Iris König erhält Preis des Ausschusses für Gleichstellungsfragen

Am 12. November 2018 wurde Frau Iris König im Rahmen der Veranstaltung zur Auszeichnung herausragender Abschlussarbeiten der mit 1.500€ dotierte Preis des Ausschusses für Gleichstellungsfragen verliehen. 

Frau König hat mit ihrer Masterarbeit zum Thema „Plagiaterkennung für Software“, für den sie den Gleichstellungspreis für hervorragende Abschlussarbeiten erhalten hat, einen wichtigen Aspekt von akademischer Bildung aufgegriffen. Die unterschiedlichen Arten des Plagiierens selbst und des Aufdeckens von Plagiaten, die auch im Kontext der Digitalisierung betrachtet werden müssen, sind für die Qualität von Lehre und Bildung von zentraler Bedeutung. Im Falle von semesterbegleitenden Programmierübungen etwa gilt es zur systematisierten Aufdeckung solcher Plagiate besondere Kriterien zu beachten. Welche Vorkehrungen die Hochschule vornehmen muss, um Plagiate in studentischen Quelltexten aufzudecken – unter anderem diesem Thema hat sich Frau König in ihrer Masterarbeit angenähert und diese schließlich mit Bestnote bestanden.  Umso eindrucksvoller wird diese Leistung angesichts dessen, dass sie die Chance eines Fernstudiums genutzt hat, um Familie/Kindererziehung und Studium miteinander zu vereinbaren. 

Sowohl das Bestehen mit einer Note von mindestens 1,7 (im Falle von Frau König 1,0) als auch die Kinderziehung sind zwei der Kriterien, die bei der Vergabe des Preises des Ausschusses für Gleichstellungsfragen für herausragende Abschlussarbeite berücksichtigt werden. Daneben gehen auch etwa das Aufgreifen einer Gleichstellungsthematik in der Abschlussarbeit oder die Geschlechterverteilung innerhalb des Studiengangs (Fernstudium Informatik, Frauenanteil im Jahr 2017: 16,22%) mit in die Ermittlung eines Preisträgers/einer Preisträgerin ein.

Zum Gewinn des Preises gratulierten auch Prof. Dr. Rainer Oechsle als betreuender Professor sowie Prof. Dr. Rita Spatz, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Trier.

Erfolgreiche zweite Auflage der MINT-Aktionstage am Umwelt-Campus

Bereits im zweiten Jahr in Folge hat das Projekt pepperMINT des Gleichstellungsbüros der Hochschule Trier in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur Bad Kreuznach zwei MINT Aktionstage am Umwelt-Campus Birkenfeld durchgeführt. Erneut waren dabei weit über 100 Schülerinnen der sechsten und siebten Klassen der Realschulen Plus in Birkenfeld und Idar-Oberstein (Auf der Hohl, Ida-Purper-Schule) mit großem Eifer und viel Neugier anwesend. Begleitet wurden sie von den Mentorinnen des Projekts pepperMINT, die Schülerinnen regelmäßig an den gesamten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) heranführen und ihnen dabei auch einen umfangreichen Einblick in ihre eigenen Erfahrungen mit Schule und MINT-Studium gewähren. Die Mädchen erfuhren so auf spielerische und forschende Weise, wo die genannten Disziplinen auch in ihrem Alltag eine Rolle spielen können. Sie lernten beispielsweise Tricks, mit denen sie ihre Mathelehrer und –lehrerinnen verblüffen können und bauten mit einfachen Mitteln Prismen, mit denen sich 3D-Hologramme von zum Beispiel Comic-Figuren erzeugen ließen. Um die Mädchen an Mechanismen der Chemie heranführen zu können, wurden aus Natriumalginat, Calciumlactat und Sirup so genannte Bubbles erzeugt, die dann in einem Orangensaft-Cocktail nicht nur verblüffend aussahen, sondern auch noch allen fabelhaft schmeckten. Im Bereich der Energie erfuhren die Schülerinnen schließlich etwa, wie man beispielsweise Licht zu Klang transformieren kann und erarbeiteten gemeinsam, wo es im eigenen Zuhause spannende Möglichkeiten gibt, Ressourcen zu schonen. Dabei entwickelten die Mädchen selbst neuartige Ideen sowie ein Gespür dafür, wo zum Beispiel auch in ihrem eigenen Zimmer noch Potential besteht, die Umwelt zu schonen.  Am Ende der beiden Veranstaltungstage freuten sich die Veranstalterinnen über das erneut positive Feedback von Seiten der Schülerinnen sowie der Lehrkräfte, die sie an beiden Tagen begleitet hatten. Für alle stand fest:  „Wir kommen gerne wieder“, während einige Schülerinnen einen Wunsch äußerten, der ebenfalls für den Erfolg der Veranstaltung spricht: „Können wir beim nächsten Mal noch schwierigere Mathe-Aufgaben bekommen?“

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