
Um die Begeisterung an den Naturwissenschaften zu wecken oder zu verstärken, wird ein MINT-Lernort geschaffen, an dem Jugendliche an Projekttagen durch besondere Mikroskopie unterschiedliche Oberflächen aus dem Blickwinkel der Fächer Biologie, Chemie und Physik in unterschiedlichen Auflösungen betrachten und die Auswirkung auf unterschiedliche Anwendungsgebiete untersuchen können.
Die Struktur von Oberflächen hat einen großen Einfluss auf die Wechselwirkung von Objekten mit ihrer Umwelt, der sich in allen Naturwissenschaften und vielen Bereichen der Technik wiederfindet. Die Hochschule Trier verfügt bereits über ein Konfokalmikroskop (Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – 460284478), mit dem die 3-dimensionale Oberflächenstruktur bis in den μm-Bereich vermessen werden kann. Aber auch kleinere Strukturen haben einen Einfluss auf das Verhalten von Oberflächen. Im Zusammenhang mit dem im Projekt angeschafften Raster-Kraft-Mikroskop können Oberflächen bis in den atomaren Bereich analysiert werden.
Veränderungen von Oberflächen haben hierbei einen breiten Anwendungsbereich – vom Wachstum von Mikroorganismen, dem Abperlen von Flüssigkeiten, dem Gleiten von Bauteilen bis hin zum Verkleben von Strukturen.
An den Projekttagen konnten Schülerinnen die Relevanz von unterschiedlichen Oberflächenstrukturen für die Anwendung in der Wirtschaft, aber auch im täglichen Leben kennenlernen. Durch die vermittelten Inhalte wurde insbesondere die Vielfältigkeit der
Anwendungsgebiete naturwissenschaftlicher Methoden für unterschiedliche Berufe verdeutlicht, um so Schülerinnen für den MINT-Bereich zu gewinnen.
| Konsortium | Hochschule Trier (Prof. Dr. Beatrix Konermann, Prof. Dr. Alexander Wohlers, Prof. Dr. Dara Feili); Galileo Lebensmittel GmbH & Co. KG; Max-Planck-Gymnasium Trier; Gymnasium Saarburg |
| Laufzeit | Juli 2023 – Dezember 2024 |
| Gefördert durch | Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz; Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz (MKUEM); Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW); Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz (MWG) |
| Im Programm | Auf- und Ausbau von MINT-Regionen und Projekten |
| Fördersumme | 38.144 €; Anteil der Hochschule Trier: 28.608 € |





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