Die Teams hatten sich zuvor in über 60 regionalen Wettbewerben qualifiziert und standen nun vor der Herausforderung, anspruchsvolle Aufgaben eigenständig mit ihren Robotern zu lösen. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur technisches Können und Programmierfähigkeiten, sondern insbesondere Kreativität und Teamarbeit. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Verein Technik begeistert e. V.
Robotik zum Anfassen: Stand der Hochschule Trier
Der Fachbereich Informatik der Hochschule Trier war Teil des MINT Rahmenprogramms der Veranstaltung und präsentierte sich mit einem eigenen Stand in der Wettbewerbshalle. Unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Graf und Christoph Zinnen vom Robotik-Labor des Fachbereichs Informatik konnten Besucherinnen und Besucher dort einen humanoiden Roboter live erleben.
Der Beitrag des Fachbereichs Informatik mit seinem humanoiden Roboter fand auch in der Presse große Beachtung. So berichtete Tageschau.de und der SWR Rheinland-Pfalz schon im Vorfeld der Veranstaltung über Prof. Dr. Jürgen Graf und seinen Blick auf den Wettbewerb. Auch regional wurden Bilder des Standes des Fachbereichs Informatik im Trierischen Volksfreund veröffentlicht.
Der Roboter demonstrierte anschaulich verschiedene Fähigkeiten moderner Robotik – von Bewegungsabläufen über Interaktion bis hin zu sensorbasierten Reaktionen. Damit bot der Stand einen praxisnahen Einblick in aktuelle Forschungs- und Lehrinhalte der Hochschule und zeigte, wie theoretisches Wissen in konkreten Anwendungen umgesetzt wird.
"Die World Robot Olympiad bietet jungen Menschen eine besondere Gelegenheit, ihre Begeisterung für Technik praktisch auszuleben und ihre Fähigkeiten im Team weiterzuentwickeln. Genau diese Kombination aus Kreativität, Anwendungsorientierung und Zusammenarbeit im Team ist auch ein zentraler Bestandteil unseres Studiums an der Hochschule Trier. Wer sich für Informatik interessiert, findet bei uns ein praxisnahes Umfeld, in dem aus Ideen konkrete Projekte werden," betonte Prof. Dr. Jürgen Graf.
Insbesondere für Schülerinnen und Schüler eröffnete der Stand die Möglichkeit, direkt mit moderner Technik in Kontakt zu kommen und einen Eindruck davon zu gewinnen, welche Perspektiven ein Studium im Bereich Informatik bieten kann.
MINT Erlebnis für Gäste und Öffentlichkeit
Neben den Wettbewerben erwartete Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm rund um die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Insgesamt 18 Stände – wie der des Fachbereiches Informatik – von Partnern aus Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft boten Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Robotik und Technikbildung.
Ergänzt wurde dieses Angebot durch Vorträge und Workshops, in denen unter anderem Robotik Systeme vorgestellt, Einblicke in Studienangebote gegeben oder praktische Anwendungen wie 3D gedruckte Roboter demonstriert wurden.
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