
Am Fachbereich Informatik der Hochschule Trier ist die Digitale Zukunft studierbar! Wir eröffnen Chancen und bereiten Sie auf die Herausforderungen der Digitalisierung vor. Nach einem Studium bei uns haben Sie auch langfristig Top-Aussichten und Sie sind startklar für die digitale Zukunft!
Unsere Alumni berichten immer wieder, wie sie das Studium am Fachbereich Informatik auf ihre Zukunft vorbereitet hat. Wir bilden nicht nur Allrounder in Informatik aus, sondern bieten auch Spezialisierungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Data Science, Digitale Medien und Spiele und Medizininformatik.
Nicolas Schuler, Alumnus des Fachbereichs Informatik, hat sich mit uns zusammengesetzt und erzählt, wie ihn das Studium am Fachbereich Informatik auf seine Zukunft vorbereitet hat und welche Erfahrungen ihm jetzt in seinem Arbeitsalltag noch weiterhelfen.
Nicolas, was machst Du heute?
Momentan promoviere ich an der Universität Luxembourg in sehr enger Kooperation mit dem Labor für Robotik der Hochschule Trier. Konkret arbeite ich mit mobilen Robotern und entwickle KI-Modelle mit dem Ziel, dass Roboter die Welt so wahrnehmen, wie wir Menschen das bereits von klein auf können. Neben der Entwicklung von Software besuche ich regelmäßig wissenschaftliche Konferenzen und arbeite an Veröffentlichungen.
Rückblickend, wie hast Du das Studium am Fachbereich Informatik erlebt?
Ganz klar: offen & kollegial. Ich habe vorher an einer Universität studiert und war erstaunt, wie zugänglich die Professoren hier an der Hochschule sind und wie viel Zeit sie sich für die Studierenden nehmen. Von dieser engen Betreuung habe ich über das ganze Studium hinweg stark profitiert. Wenn sich ein Experte auf dem Gebiet deines Projektthemas mehrfach eine Stunde Zeit für dich persönlich nimmt, das vergisst man nicht so schnell.
Wie war es für Dich, ganz ohne Informatikvorkenntnisse bei uns ins Studium zu starten?
Der Einstieg fiel mir leichter, als ich zuerst dachte. Ich habe vor meinem Informatikstudium Philosophie & Biologie studiert, hatte keinerlei Vorkenntnisse im Coding und auch der Mathematikunterricht war schon eine ganze Weile her. Die ersten Lehrveranstaltungen haben mir schnell das notwendige Rüstzeug gegeben und auch wenn ich immer gefordert wurde, hat es schnell klick gemacht. Nach dem ersten Semester konnte ich bereits erste kleine Projekte umsetzen und dann ging es ganz schnell.
Welches Handwerkszeug wird aus Deiner Sicht auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft immer wichtiger?
Natürlich ist aktuell Künstliche Intelligenz (KI), insbesondere Generative KI, in aller Munde. Wir müssen bereit und in der Lage sein, diese neuen Werkzeuge zu nutzen – kritisch und mit Verständnis. Informatiker können mit diesen Tools um ein Vielfaches produktiver arbeiten, als das noch vor einem halben Jahr der Fall war. Die Entwicklung ist rasend schnell und als Fachleute müssen wir schritthalten.
Wie hat Dich das Studium am Fachbereich auf Deine heutige Tätigkeit vorbereitet?
Ein Wort: Teamwork. Robotik ist immer interdisziplinär, immer mit anderen Menschen. Das gesamte Gebiet ist so komplex, dass niemand es allein schafft. Ich habe schon im ersten Semester mit meinen Kommilitonen gemeinsam an praktischen Projekten gearbeitet. Das ist manchmal frustrierend, aber am Ende ist es erstaunlich, was man gemeinsam schaffen kann. Ohne Kommunikation geht’s nicht, sei es in der Wissenschaft oder im Unternehmen.
Was sind Deine weiteren Zukunftspläne?
Zuerst möchte ich mein Promotionsvorhaben abschließen. Danach will ich mein Wissen im Bereich Robotik und KI praktisch anwenden. Vielleicht in der Region, vielleicht in Deutschland oder international. Ich weiß, dass ich auf alle Eventualitäten gut vorbereitet bin.
Ganz persönlich: Was würdest Du Studieninteressierten für Ihre Studienwahl heute mitgeben?
Die Informatik, insbesondere in Bezug auf Robotik und KI, wird in der Zukunft für unsere Gesellschaft noch wichtiger, als sie es jetzt schon ist. Wenn ihr für ein Themen brennt, dann traut euch, eure Interessen zu verfolgen! Wer sich dahinter klemmt, motiviert und fleißig ist, wird seinen Weg immer finden. Und wenn ihr Freude am Fach habt, habt ihr auch Spaß dabei.

Professionell arbeite ich mit Robotern und KI, privat beschäftige ich mit klassischer Musik und Philosophie. Diese interdisziplinäre Mischung bringe ich gerne in meine Forschung ein – Kreativität ist so entscheidend wie fachliche Kompetenz.
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