
Am Fachbereich Informatik der Hochschule Trier ist die Digitale Zukunft studierbar! Wir eröffnen Chancen und bereiten Sie auf die Herausforderungen der Digitalisierung vor. Nach einem Studium bei uns haben Sie auch langfristig Top-Aussichten und Sie sind startklar für die digitale Zukunft!
Unsere Alumni berichten immer wieder, wie sie das Studium am Fachbereich Informatik auf ihre Zukunft vorbereitet hat. Wir bilden nicht nur Allrounder in Informatik aus, sondern bieten auch Spezialisierungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Data Science, Digitale Medien und Spiele und Medizininformatik.
Kevin Berens, Alumnus des Fachbereichs Informatik, hat sich mit uns zusammengesetzt und erzählt, wie ihn das Studium am Fachbereich Informatik auf seine Zukunft vorbereitet hat und welche Erfahrungen ihm jetzt in seinem Arbeitsalltag noch weiterhelfen.
Kevin, was machst Du heute?
Ich arbeite heute in Luxemburg bei SCRIPT, einem Service des Bildungsministeriums, als Digital Innovation and AI Specialist in der Abteilung Innovation. Dort begleite ich sowohl interne als auch externe Projekte rund um die digitale Transformation. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf dem Thema Künstliche Intelligenz. Ich begleite die Einführung und den Einsatz von KI im Bildungsbereich und entwickle Materialien und Konzepte, die Lehrkräfte und Schulen dabei unterstützen. Besonders gut finde ich, dass ich mich dabei immer wieder mit neuen Technologien beschäftigen muss.
Rückblickend, wie hast Du das Studium am Fachbereich Informatik erlebt?
Rückblickend habe ich das Studium am Fachbereich Informatik sehr positiv in Erinnerung. Besonders gefallen hat mir der freundliche und unterstützende Umgang unter den Studierenden. Auch die Mitarbeitenden und Professoren waren bei Fragen immer ansprechbar. Besonders geschätzt habe ich die gute Mischung aus theoretischen Grundlagen und praxisnahen Inhalten. Insgesamt hat mir das Studium eine solide Grundlage vermittelt, auf der ich in meiner beruflichen Laufbahn gut aufbauen kann.
Welches Handwerkszeug wird aus Deiner Sicht auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft immer wichtiger?
Aus meiner Sicht werden vor allem Fähigkeiten wichtiger, die über reine Programmierkenntnisse hinausgehen. Dazu gehören eine gute Problemanalyse, konzeptionelles Denken, Genauigkeit sowie die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich zu kommunizieren. Gerade durch die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz, beispielsweise durch sogenanntes Vibe Coding, verändern sich Arbeitsweisen zunehmend. Umso wichtiger ist es, kritisch zu hinterfragen, Lösungen zu bewerten und bereit zu sein, sich kontinuierlich in neue Themen einzuarbeiten und flexibel auf sich ändernde Anforderungen zu reagieren.
Wie hat Dich das Studium am Fachbereich auf Deine heutige Tätigkeit vorbereitet?
Das Studium hat mir vor allem ein breites Fundament vermittelt, ohne mich früh auf eine bestimmte Richtung festzulegen. Das kommt mir heute sehr zugute, da meine Aufgaben weit über das Thema Künstliche Intelligenz hinausgehen und beispielsweise auch Bereiche wie Serveradministration oder die Begleitung digitaler Projekte umfassen. Spannend ist rückblickend, dass ChatGPT erst kurz nach meinem Masterstudium veröffentlicht wurde und ich meine Masterarbeit bereits im Bereich der BERT-Modelle geschrieben habe. Dadurch konnte ich viele Entwicklungen im KI-Bereich von Anfang an fachlich einordnen. Insgesamt hat mir das Studium vor allem die Fähigkeit vermittelt, mich schnell in neue Themen einzuarbeiten und technologische Entwicklungen sicher zu bewerten.
Was sind Deine weiteren Zukunftspläne?
Ich möchte auch in Zukunft die Mischung aus klassischen Digitalisierungsprojekten und innovativen KI-Themen beibehalten. An meinem aktuellen Arbeitsplatz habe ich die Möglichkeit, beides miteinander zu verbinden, und genau diese Vielfalt macht die Arbeit für mich spannend. Besonders interessiert mich der Bereich Agentic AI, in den ich mich zukünftig noch intensiver einarbeiten möchte. Gleichzeitig bin ich neugierig, welche neuen Entwicklungen die Zukunft noch bereithält. Mein Ziel ist es, offen für neue Technologien zu bleiben und diese sinnvoll in den Bildungsbereich zu übertragen.
Ganz persönlich: Was würdest Du Studieninteressierten für Ihre Studienwahl heute mitgeben?
Informatik ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Wer neugierig ist, offen für neue Technologien bleibt und Freude daran hat, Probleme zu lösen, bringt bereits wichtige Voraussetzungen mit. Gleichzeitig sollte man sich nicht unter Druck setzen, schon vor dem Studium genau zu wissen, in welche Richtung man später gehen möchte. Die Informatik bietet viele unterschiedliche Fachgebiete und Entwicklungsmöglichkeiten. Ein breites Fundament eröffnet die Chance, den eigenen Weg im Laufe des Studiums und auch später im Berufsleben zu finden.

Kevin Berens hat seinen Bachelor und Master in Informatik am Fachbereich Informatik der Hochschule Trier abgeschlossen. Seit September 2025 arbeitet er als Digital Innovation and AI Specialist bei SCRIPT, einer Einrichtung des luxemburgischen Bildungsministeriums.
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