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Roboter, Ideen und Teamwork: Fachbereich Informatik in der Jury des Regionalentscheids der World Robot Olympiad

Tüfteln und kreative Lösungsansätze waren beim Regionalentscheid der World Robot Olympiad (WRO) gefragt, der am 9. Mai 2026 im Energie- und Technikpark Trier stattfand. Unter dem diesjährigen Leitmotiv „ROBOTS MEET CULTURE“ stellten Teams aus der Region ihre selbst entwickelten Roboter unter Wettbewerbsbedingungen auf die Probe – mit dem Ziel, sich für das Deutschlandfinale direkt vor Ort in Trier zu qualifizieren.

Ausgerichtet wurde der Wettbewerb auf Einladung des Kommunalen Bildungsmanagements Trier sowie des Vereins Technik begeistert e. V. Für einen fairen Ablauf sorgte unter anderem Christoph Zinnen vom Fachbereich Informatik der Hochschule Trier, der als Schiedsrichter im Einsatz war.

Auf den rund drei Quadratmeter großen Spielfeldern herrschte konzentrierte Spannung: Die Roboter mussten Gegenstände bewegen, Farben erkennen oder komplexe Aufgaben selbstständig bewältigen. In der Kategorie Robo-Mission, einer der Kernkategorien der WRO, standen kulturbezogene Szenarien im Fokus.

Die jüngsten Teilnehmenden der Elementary-Gruppe (8–12 Jahre) ließen ihre Roboter ein Rockkonzert vorbereiten, indem Instrumente, Noten und Mikrofone korrekt auf der Bühne platziert wurden. Die Junior-Teams (11–15 Jahre) widmeten sich der Restaurierung einer historischen Festungsanlage, während die Senior-Gruppe (14–19 Jahre) mit technischer Präzision ein Mosaik rekonstruieren musste.

Ein intensiver Wettbewerbstag
Der Zeitplan für die Teams war dicht: Am Vormittag absolvierten sie zwei Durchläufe der regulären Saisonaufgaben. Am Nachmittag wartete eine besondere Herausforderung: Erst vor Ort erhielten die Teilnehmenden neue Aufgaben, für deren Lösung sie innerhalb kurzer Zeit ihre Roboter neu programmieren und anpassen mussten.

Dass sich monatelange Vorbereitung gelohnt hatte, war deutlich sichtbar. Seit Januar hatten die Teams an Konstruktion und Programmierung gefeilt. Die Jury – bestehend aus Expertinnen und Experten der Hochschule Trier, des Ada-Lovelace-Projekts sowie des Vereins Maschinendeck e. V. – zeigte sich beeindruckt vom Einfallsreichtum und dem technischen Niveau der Beiträge. Unterstützt wurde die Veranstaltung zudem von den Stadtwerken Trier.

Christoph Zinnen, Oberschiedsrichter des Wettbewerbs, zog ein positives Fazit:
„In dem Wettbewerb können die Schülerinnen und Schüler viel lernen. Sie eignen sich nicht nur Fähigkeiten im Programmieren an, sondern auch wesentliche Softskills: So arbeiten sie im Team, unter Zeitdruck, müssen mit Fehlern umgehen und schnelle Entscheidungen treffen.“

Mehr als ein Wettbewerb
Der Regionalentscheid in Trier ist Teil einer internationalen Bildungsinitiative. Erfolgreiche Teams haben die Möglichkeit, beim Deutschlandfinale ebenfalls in Trier anzutreten. Von dort führt der Weg für einige vielleicht weiter zum Europafinale in Kroatien oder sogar zum Weltfinale im Dezember in Puerto Rico. Damit bringt die WRO bringt junge Menschen aus aller Welt zusammen.

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