CoCARA baut die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Labor für Kognitive Systeme und Robotik des Fachbereichs Informatik der Hochschule Trier unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Graf und dem Department of Mechatronics Engineering and AI der Deutsch-Jordanischen Universität (GJU) in Amman (Prof. Sahar Qaadan) gezielt aus. Ziel ist es, bestehende Austauschformate in ein nachhaltiges, wiederholbares Lehr- und Forschungskonzept mit gemeinsamen Kursstrukturen und klaren Anschlussmöglichkeiten zu überführen.
Innovativer Demonstrator für Assistenzrobotik
Im Zentrum des Projekts steht die Entwicklung eines reproduzierbaren Demonstrators für Assistenzrobotik – also ein autonomes System, das Menschen im Alltag oder in der Pflege physisch unterstützt. Dieses System integriert zentrale Zukunftstechnologien:
Ein verbindendes Element ist die zuverlässige Überführung dieser Intentionen in sichere und nachvollziehbare Assistenzentscheidungen. Dabei fließen die BCI- und KI-Kompetenzen der GJU mit der Robotik- und Systemintegrationsexpertise der Hochschule Trier zusammen – insbesondere im Bereich humanoider Robotik und Assistenzsysteme.
„Wir freuen uns sehr, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Deutsch-Jordanischen Universität im Rahmen von CoCARA weiter zu vertiefen. Die Kombination unserer Kompetenzen eröffnet große Chancen für innovative Lösungen in der Assistenzrobotik“, betonte Prof. Dr. Jürgen Graf.
Ein internationales Team
Das Projekt wird von einem binationalen Team aus Studierenden und Promovierenden getragen. Promovierende verantworten zentrale Arbeitspakete – darunter Navigation, Szeneinterpretation, Systemintegration sowie Evaluation und Safety – während Studierende gezielt wiederverwendbare Softwarekomponenten und Artefakte entwickeln.
Ein besonderer Höhepunkt ist die geplante Autumn School an der GJU in Amman, bei der die entwickelten Komponenten integriert und in Hands-on-Labs sowie einem Demo Day erprobt werden. Ergänzend sind einwöchige Co-Teaching-Aufenthalte an beiden Standorten vorgesehen.
Nachhaltige Ergebnisse für Lehre und Forschung
Neben dem technischen Demonstrator ist geplant, dass umfassende, langfristig nutzbare Ergebnisse entstehen: Die über zwei Jahre erstandenen Kontakte sollen konsolidiert und weitere Kooperationen überführt werden, zum Beispiel im Rahmen der Konferenz International Conference on FutureTech 2026 (ICFT).
Mit dem Projekt stärkt der Fachbereich Informatik der Hochschule Trier und sein Robotik Labor gezielt ihre Profilbereiche Mobilität und assistive Medizintechnik und unterstreicht die Bedeutung internationaler Kooperation für eine anwendungsnahe und zukunftsorientierte Informatik.
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