Auch in diesem Jahr fand das kostenfreie Angebot erneut zu Beginn der Sommerferien in Rheinland-Pfalz statt. Um den unterschiedlichen Kenntnisständen gerecht zu werden, wurden die Teilnehmenden in kleinere Gruppen aufgeteilt. So konnten sie gezielt gefördert und intensiv betreut werden.
Im Mittelpunkt stand ein abwechslungsreiches Workshop-Programm, das die Bandbreite moderner Informatik widerspiegelte. Die Jugendlichen entwickelten eigene Spiele, entwarfen Anwendungen für Smartphones und erhielten erste Einblicke in den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Auch Themen wie die Mensch-Computer-Interaktion wurden praxisnah vermittelt und luden zum Ausprobieren ein.
Ein besonderes Erlebnis was die Nutzung der Teststrecke im Fahrsimulator: Dort konnten die Teilnehmenden hautnah nachvollziehen, wie Softwarelösungen im Bereich moderner Fahrzeugtechnik zum Einsatz kommen. Zudem boten das Robotik-Labor und das Motion-Capturing-Studio spannende Erfahrungen. In letzterem wurden Bewegungen digital erfasst und direkt in virtuelle Welten übertragen – ein Verfahren, das unter anderem in Film- und Spieleproduktionen verwendet wird.
Neben den praktischen Erfahrungen spielte auch die persönliche Zukunftsplanung eine wichtige Rolle. Lehrende und Mitarbeitende des Fachbereichs standen für Gespräche bereit, stellten Studienmöglichkeiten vor und gaben Orientierung zu beruflichen Perspektiven im IT-Bereich.
Das Sommer-Camp bot den Schülerinnen und Schülern damit nicht nur einen Einstieg in aktuelle Technologien, sondern auch wertvolle Impulse für die Studien- und Berufswahl im Bereich Informatik.
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