Sophia Kron BFA

Bachelor-Thesis: "Schmuckvermarktung anhand des Beispiels des Museums-Shops der Jakob-Bengel-Stiftung"

Betreuung: Prof. Theo Smeets, Dipl.-Des. (FH) Petra Meiren

"In dieser Bachelorarbeit geht es um Schmuckvermarktung anhand des Beispiels des Museums-Shops der Jakob-Bengel-Stiftung. Die Ziele der zu erarbeitenden Vermarktungsstrategie sind die Eigenfinanzierung durch den Museums-Shop, die Erstellung eines Online-Shops sowie der Einbezug weiterer Schmuckstücke aus eigener Produktion. Die Fabrik Jakob Bengel steht heute für eine der letzten bestehenden Unternehmen als Denkmal und Erinnerung an einen fast vergessenen Markt der Obersteiner Bijouterie-Industrie. 
Zur Erarbeitung eines Marketingkonzepts werden Personas oder Zielgruppen eingesetzt um potenzielle Kund*innen mit passenden Informationen und auf den richtigen Kanälen anzusprechen. Folgende Zielgruppen konnten für die Jakob-Bengel-Stiftung identifiziert werden: Frauen über 40 Jahre, Sammler und Personen aus der zeitgenössischen Schmuckszene. Die letztgenannte Zielgruppe macht derzeit nur einen sehr geringen Teil des Umsatzes aus. Aufgrund der wiederkehrenden Ausstellungen zeitgenössischen Schmucks, soll diese Gruppe aber in den Fokus genommen werden, da man hier von einem größeren Zukunftspotenzial ausgeht.
Mit neuen, durch Studierende hergestellte, Produkte kann die Zielgruppe der Sammler und der Personen aus der zeitgenössischen Schmuckszene besser erreicht werden. Der Studierenden-Schmuck kann wie im Jahr 2021 durch einen einwöchigen Workshop in der Bengel Fabrik entstehen. Eine Auswahl kann dann im Shop veräußert werden.
Im Zusammenhang mit der Ladengestaltung sind die Begriffe der Orientierung, Crowding-Effekt und Emotion wichtig. Für die Emotionen soll mit dem Gefühl der Erinnerung gearbeitet werden. Um die Rückversetzung der Kund*innen in die damalige Zeit zu erreichen, können historische Möbel aus den Kontakten etablierter Idar-Obersteiner Goldschmieden für die Einrichtung genutzt werden.
Um die Reichweite der Stiftung zu erhöhen, kann beispielsweise der Online-Verkauf erschlossen werden. Hierbei sind zwei Punkte wichtig: Der gesamte Shop sollte minimalistisch gehalten werden, um übersichtlich zu sein. Zudem müssen die Produkte in Kategorien geordnet werden, um die Warengruppen ähnlich wie im stationären Shop voneinander zu trennen. Aufgrund weiterer Vorgaben die für den Online-Shop der Jakob-Bengel-Stiftung wichtig sind, wurden jeweils drei verschiedene Anbieter für die Weblizenz, Zahlungsanbieter und den Paketversand miteinander verglichen, um hierbei das beste Preisleistungsverhältnis zu erhalten. Die Eingliederung eines Online-Shops ist zeitaufwändig und beinhaltet viele rechtliche Punkte, welche beachtet werden müssen. Durch ein Baukasten-Angebot, sind einige dieser Punkte schon mitbedacht und erleichtern die Arbeit.
Im Anschluss an die theoretische Arbeit wurden der Jakob-Bengel-Stiftung die verschiedenen Vorschläge vorgestellt. Diese entschied sich für den Online-Shop, woraufhin ein übersichtliches Layout in zur Firma passenden Farben gestaltet wurde. Zudem wurden Add-Ons, wie eine neue Verpackung und ein Buchungssystem für Führungen, entwickelt."

back-to-top nach oben