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Zwischen Handwerk, Kunst und Innovation: Friedrich Becker Preis 2026 wird in Hanau verliehen

Der Friedrich Becker Preis 2026 herausragende Positionen der zeitgenössischen Schmuckkunst – und feiert zugleich ein besonderes Jubiläum. Nominiert sind unter anderem sieben Absolvent*innen des Campus Edelstein und Schmuck.

Die Ausstellung zum Friedrich Becker Preis 2026 zeigt eine vielfältige Auswahl aktueller Positionen aus der internationalen Schmuck- und Geräteszene. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten, die durch hohe handwerkliche Qualität ebenso überzeugen wie durch gestalterische Eigenständigkeit. Sie verdeutlichen das spannende Zusammenspiel von Technik, Form und künstlerischem Ausdruck und eröffnen neue Perspektiven auf ein Feld, das sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Besonders erfreulich ist die starke Präsenz von Absolvent*innen des Campus: Mit Sharareh Aghaei, Catalina Brenes, Arianaz Dehghan, Nikita Kavryzhkin, Mira Kim, Gina Nadine Müller und Sonia Pibernat sind gleich mehrere ehemalige Studierende unter den Nominierten vertreten und tragen zur internationalen Sichtbarkeit des Standorts bei. 

Anlässlich der zehnten Preisvergabe wird nicht nur eine Auszeichnung in Höhe von 10.000 Euro verliehen, sondern auch die Dynamik und Zukunftsfähigkeit der zeitgenössischen Schmuckkunst gewürdigt. Die große Resonanz spiegelt sich in den rund 150 Einreichungen aus Europa, Asien, Nordamerika und Australien wider. Eine Fachjury, bestehend aus Paul Derrez, Prof. Melanie Isverding und Dr. Christianne Weber-Stöber, wählte daraus 48 Beiträge von insgesamt 49 Künstler*innen für die engere Auswahl aus.

Der Friedrich Becker Preis wird seit 1999 von der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. vergeben und fördert den internationalen Austausch innerhalb der Szene. Gestiftet wurde er von Hildegard Becker im Andenken an Friedrich Becker, einen prägenden Goldschmied und Gestalter kinetischer Objekte.

Die feierliche Preisverleihung findet am 9. Mai 2026 um 18:30 Uhr in der Ruine der Wallonischen Kirche in Hanau statt. Die ausgezeichnete Person wird an diesem Abend persönlich anwesend sein. Begleitet wird die Veranstaltung musikalisch vom Ensemble Persimon des Bridges Kammerorchesters aus Frankfurt. Grußworte sprechen unter anderem Vertreter*innen aus Kultur und Stadt, darunter der Präsident der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V., der Bürgermeister der Stadt Hanau sowie die Leitung des Deutschen Goldschmiedehauses.

Parallel zur Preisverleihung sind die nominierten Arbeiten im Deutschen Goldschmiedehaus Hanau bis 22 Uhr öffentlich zugänglich.

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