Forschung

Forschungsschwerpunkte

Das Holzkompetenzzentrum Trier entwickelt konstruktive, energetische und bauphysikalische Aspekte des modernen Holzbaus weiter. Forschungsleistungen und Ausbildungskonzept dienen dem Ziel, den Baustoff Holz im Bereich leistungsfähiger Hybridkonstruktionen besser zu verankern, sowie Personal mit den hierzu notwendigen technischen Fertigkeiten auszustatten.

Forschungsschwerpunkte sind neuartige Verbindungssysteme als innenliegende und außenliegende Verbindungsknoten, sowie die Verwendung von Rundholz im modernen Ingenieurholzbau. Weitere Forschungsfelder sind Holz-Beton-Hybridbauweisen, CAD/CAM Konzepte und die Einbindung parametrischer Entwurfswerkzeuge in den Holzbau.

Seit Ende 2019 läuft das Forschungsprojekt „Eichenschwachholz“  als Verbundvorhaben in Zusammenarbeit mit der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden- Württemberg, sowie dem Institute of Innovative Structures der HS Mainz. Als weiterer Verbundpartner ist die FAWF Rheinland-Pfalz in Trippstadt angeschlossen. Die Projektkoordination erfolgt über die HS Trier.

Dabei handelt es sich um ein Förderprojekt des Bundes zum Erhalt und Ausbau des CO2-Minderungspotenzials von Wald und Holz sowie der Anpassung der Wälder an den Klimawandel (Förderrichtlinie Waldklimafonds). Gegenstand des Vorhabens ist die Schaffung einer Verwendungsmöglichkeit von bislang ungenutztem, geringwertigem Laubschwachholz. Dazu werden neue Verfahren erprobt mit denen das Holz, trotz fehlender Standardmaße und Geometrien, für eine höherwertige Nutzung im Bausektor eingesetzt werden kann. Um das zu erreichen soll eine neue Prozesskette entwickelt und untersucht werden, bei der ausgehend vom vorrätigen Holz, die Konstruktion von Bauwerken flexibel an das jeweilige Holzangebot angepasst wird. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Festigkeitsprüfung solcher Sortimente und daraus hervorgehend die Entwicklung eines Hallentragwerks aus Laubschwachholz.

Ein Bericht über das Projekt kann bei FNR gelesen werden: Zum Bericht

Nachträglich vergossene, eingeklebte Stahlverbindungen

Sowohl Tragfähigkeit als auch die Steifigkeit (kser) von eingeklebten Verbindern (Stahlstäbe, Stahlbleche) werden mit Hilfe der Vergusstechnologie um bis zu 80% gegenüber den unvergossenen Stahlverbindern (Inlays) gesteigert. Die Duktilität des Stahlverbinders, sowie ein plastisches Entfestigungsverhalten bleiben erhalten.

Zugversuche mit eingeklebten Blechen

Biegezugversuche mit eingeklebten Stahlstäben

Scherversuche

Scherversuche zur Ermittlung des Kser bei einem Verbundquerschnitt.

Außenknoten

Entwickelte Bauteile

Lehr- und Forschungsgebiet Holzbau

Prof. Dr. Wieland Becker/Fachrichtung Architektur
Hochschule Trier
Schneidershof D104 - 107
54293 Trier

(0) 651 8103 267/418

Laborleiter:

Prof. Dr. techn. Wieland Becker

Institut/Forschungseinrichtung/ Schwerpunkt:

Holz, Ingenieurholzbau, CADCAM-Prozesse im Holzbau. Schwerpunkte: Entwicklung innovativer Verbindungstechnologien, Werkstoffverbunde Holz, Innovative Bauweisen mit Rundholz.

Labor:

Prüfhalle Föhren, 200 kN Biegeprüfrahmen, 4000 kN Druckprüfrahmen, Datenlogger zur Verformungsanalyse, Prüfdurchführungen nach DINEN 408, zerstörende und zerstörungsfreie Festigkeitsuntersuchungen von Holz.

Ausstattungsgegenstände:

Zwick+Roell Druck- und Biegeprüfrahmen Prüfgerät zur zerstörungsfreien Bestimmung von Festigkeit und E-Modul Holz (Ultraschall-Laufzeit-Methode), hydraulische Pressen, Kraftmesseinrichtungen Zug und Druck bis 200 kN, HBM-Messtechnik, Hallenausstattung zur Durchführung von größeren Bauteilversuchen, Temperaturkammer.

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