Entwurfsmodelle sind ein wichtiges Werkzeug im architektonischen Entwurfsprozess. Sie ermöglichen es, räumliche, gestalterische und konstruktive Ideen dreidimensional zu untersuchen und verständlich darzustellen. Je nach Größe und Komplexität des Entwurfs werden sie meist in einem Maßstab von 1:200 bis 1:50 angefertigt. Dabei kann der gewählte Maßstab unterschiedliche Schwerpunkte des Entwurfs hervorheben.
Ein Entwurfsmodell stellt die gesamte Architektur in einem angemessenen Detailgrad dar und bezieht häufig einen gewissen Umgriff des städtischen oder landschaftlichen Kontextes mit ein. Dadurch werden nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch seine Beziehung zur Umgebung, zu benachbarten Baukörpern, Freiräumen und Erschließungswegen sichtbar. Gleichzeitig vermittelt das Modell die Verhältnismäßigkeit und Größenverhältnisse von Gebäude, Stadtraum und Mensch. Darüber hinaus dient das Modell dazu, Proportionen, Volumen, Raumwirkungen und Fassadenstrukturen zu überprüfen. Durch die dreidimensionale Darstellung können beispielsweise Baukörper zueinander in Beziehung oder Blickbeziehungen untersucht werden. Modelle unterstützen somit den iterativen Entwurfsprozess, da Änderungen unmittelbar räumlich überprüft werden können.
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Gebäude D
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