Vergangenden Freitag würdigte Kultur- und Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot Frau Wandel für ihre herausragende künstlerische Leistung sowie ihr Engagement für eine gesellschaftlich verantwortungsbewusste Architektur. Es wurde hervorgehoben, dass ihre Arbeiten Architektur als Medium des Dialogs, der Erinnerung und des sozialen Austauschs begreifbar machen.
Prof. Andrea Wandel lehrt Entwerfen, Raumbildung und Darstellung an der Hochschule Trier im Studiengang Architektur und prägt dort die Ausbildung zukünftiger Architektinnen und Architekten. Ihre Projekte zeichnen sich durch eine hohe kulturelle Relevanz aus und verbinden gestalterische Präzision mit gesellschaftlicher Verantwortung. Besondere Beachtung finden ihre Arbeiten im Bereich der Erinnerungskultur, darunter Gedenkstätten und Sakralbauten wie der Neue Börneplatz in Frankfurt, Gleis 17 in Berlin-Grunewald oder das Besucherzentrum des ehemaligen KZ Ravensbrück. Auch Projekte im Saarland belegen ihre materialbewusste und detailorientierte Architektursprache.
Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot: „Mit dem Kunstpreis des Saarlandes würdigen wir nicht nur herausragende künstlerische Leistungen, sondern auch Persönlichkeiten, die mit ihrer Arbeit gesellschaftliche Impulse geben. Prof. Andrea Wandels Arbeiten sind der lebendige Beweis, dass Architektur weit mehr ist als das Entwerfen von Gebäuden. Ihre Projekte schaffen Räume der Begegnung, des Austauschs und der Erinnerung und machen deutlich, wie Architektur unser Zusammenleben prägen kann. Sie prägt unsere gebaute Umwelt auf höchstem baukünstlerischem Niveau und eröffnet Räume, die Erinnerung, Dialog und Zukunft miteinander verknüpfen. Durch ihre Tätigkeit als Professorin für Entwerfen, Raumbildung und Darstellung an der Hochschule Trier steht sie in direktem Kontakt zu Studierenden, formt eine neue Generation von Architektinnen und Architekten und wirkt als inspirierendes Vorbild.“
Die Ministerin schließt sich damit der Entscheidung der Jury an: „Prof. Andrea Wandel steht für eine Architektur von hoher kultureller Relevanz, die Erinnerung, Kontext und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet. Ihre Projekte setzen Maßstäbe weit über das Saarland hinaus und zeigen, wie Haltung und Präzision die Zukunft gestalten.“
Der Saarländische Rundfunk und das Ministerium für Bildung und Kultur Saarland berichteten.




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