In der "Special Session on Automatic Item Generation" war Prof. Dr. Michael Striewe Co-Autor an einem Beitrag zur Generierung von Lernaufgaben für die japanische Sprache beteiligt. Der Beitrag, der maßgeblich auf den Arbeiten des Trierer Informatik-Absolventen Daniele Amore basiert, kombiniert Natural Language Processing mit Bildungstechnologie, um ein innovatives Verfahren für die Erzeugung von Falsch-Antworten (sog. Distraktoren) in Multiple-Choice-Aufgaben zu entwickeln.
"Die weltweite Forschungs-Community zur automatischen Aufgabengenerierung ist vergleichsweise klein, so dass solche Konferenzen eine gute und wichtige Gelegenheit für den fachlichen Austausch sind", freute sich Michael Striewe über die Gelegenheit, die Arbeitsergebnisse dort vorzustellen und zu diskutieren.
Prof. Dr. Georg Schneider stellte auf der internationalen Konferenz CSEDU 2026 eine neu entwickelte Lernanwendung zur Vermittlung der Ziele der UN für nachhaltige Entwicklung (SDGs) vor. Die mobile Anwendung ermöglicht es Lernenden, eigene Nachhaltigkeits-Challenges zu erstellen, durchzuführen und gegenseitig zu validieren. Gamification-Elemente, standortbasierte Verifikation sowie KI-gestützte Lernunterstützung fördern Motivation und aktives Lernen.
Eine erste Evaluation der Anwendung mit zwölf Studierenden zeigte positive Ergebnisse hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit, Eigenverantwortung und Lernmotivation. Die Anwendung entstand im Rahmen einer Studienarbeit mit Philipp Le, der für die technische Umsetzung der Anwendung verantwortlich war. Das ursprüngliche Konzept entstand im Rahmen eines vom DAAD geförderten Projekts „Hochschule Trier International“. Das HAW-International-Team begleitete die Entwicklung und unterstützte die Durchführung der Evaluation maßgeblich.