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Fachbereich Informatik bei internationalem Erasmus+-Projekt BlendED vertreten

Professor Dr. Georg Schneider und Bachelorstudent Claudiu Stefan Gheorghita vom Fachbereich Informatik der Hochschule Trier nahmen im Juli an der Abschlussveranstaltung des Erasmus+ Blended Intensive Projects (BIP) Blended Mobility (BlendED) in Porto teil. Das internationale Projekt brachte Studierende und Lehrende aus zahlreichen europäischen Hochschulen zusammen, um gemeinsam an realen Herausforderungen aus der Praxis zu arbeiten und innovative Lösungsansätze zu entwickeln.

Der Auftakt der diesjährigen 17. BlendED-Runde fand bereits im März an der Hellenic Mediterranean University (HMU) auf Kreta statt. Dort kamen die Teilnehmenden erstmals zusammen, lernten ihre internationalen Projektteams kennen und erhielten Einblicke in die Aufgabenstellungen der beteiligten Unternehmen. In den darauffolgenden Monaten arbeiteten die Teams virtuell und hochschulübergreifend an insgesamt sechs verschiedenen Projekten weiter.

Im Juli trafen sich die Teilnehmenden schließlich zur Abschlusswoche in Porto (Portugal). Dort präsentierten die Teams ihre Ergebnisse vor Hochschulvertretern und Unternehmenspartnern. Die Abschlusspräsentationen fanden am portugiesischen Standort von adidas in Porto statt.

Claudiu Stefan Gheorghita vertrat die Hochschule Trier im Projekt „My Learning Companion“, das später in „Merlin Enable“ umbenannt wurde. Ziel des Projekts war die Entwicklung einer innovativen KI-gestützten Lernplattform für den Bereich Key-Account-Management. Anders als klassische Chatbots liefert die Anwendung keine direkten Antworten, sondern begleitet die Nutzer mithilfe eines sokratischen Ansatzes durch realitätsnahe berufliche Problemstellungen. Die Lernenden werden durch gezielte Fragen, Hinweise und Anleitungen dabei unterstützt, eigenständig Lösungen zu entwickeln. Das Projekt vereinte damit Themen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Softwareentwicklung und digitales Lernen.

Das BlendED-Programm bietet Studierenden die Möglichkeit, in internationalen und interdisziplinären Teams an realen Aufgabenstellungen aus Unternehmen zu arbeiten. Neben fachlichen Kompetenzen werden dabei insbesondere Projektmanagement-, Team- und Kommunikationsfähigkeiten sowie interkulturelle Erfahrungen gefördert. Die Mobilitätsphasen werden im Rahmen des Erasmus+-Programms unterstützt und ermöglichen eine interaktive Form internationaler Zusammenarbeit.

„Das Besondere an BlendED ist die Kombination aus internationaler Zusammenarbeit, realen Unternehmensprojekten und innovativen Technologien. Unsere Studierenden sammeln dabei wertvolle Praxiserfahrung und knüpfen gleichzeitig Kontakte in einem europäischen Netzwerk“, betont Prof. Dr.-Ing. Georg Schneider vom Fachbereich Informatik der Hochschule Trier.

Die Teilnahme am Erasmus+-Projekt BlendED wird anerkannt als Projektarbeit oder Teamprojekt im Studium am Fachbereich Informatik. Die finanzielle Förderung des Auslandsaufenthaltes über Erasmus+ Blended Intensive Projects (BIP) ist in der Regel möglich. Das Projekt ist eine gute Möglichkeit für Studierende, Auslandserfahrung zu sammeln.